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Anthelia aus Nachzucht, Anthelia spec., Größe M–L
| Deutscher Name: | Anthelia aus Nachzucht |
| Wissenschaftlich: | Anthelia spec. |
| Synonyme: | Anthelia-Koralle, Waving Hand Coral, Glove Coral, Pom-Pom Coral |
| Herkunft: | Gattung im Indopazifik verbreitet (bestbekannte Art vom Roten Meer bis Hawaii); dieser Artikel stammt aus Nachzucht |
| Korallengruppe: | Weichkoralle (Familie Xeniidae) mit nicht rückziehbaren Fiederpolypen |
| Lichtbedarf: | mäßig bis hell; Zooxanthellen-Koralle, die sich gut an mittlere Beleuchtung anpasst |
| Strömung: | sanft bis mäßig; die Polypen sollen locker mitwehen, ohne dauerhaft angepresst zu werden |
| Wasserwerte: | Dichte 1,024–1,026 (ca. 32–35 PSU), pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH, Temperatur 24–26 °C |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Platzierung: | untere bis mittlere Riffzone, am besten auf einem eigenen, abgesetzten Stein |
| Ernährung: | überwiegend Photosynthese; feine Planktonpartikel und gelöste Nährstoffe aus dem Beckenwasser, Spurenelemente sinnvoll |
| Wachstum: | mattenbildend, breitet sich über Gestein aus und kann bei guter Nährstoffversorgung rasch wuchern |
| Schwierigkeitsgrad: | einfach bis mittel; stabile Wasserwerte sind wichtiger als aufwendige Technik |
| Lieferform: | Größe M–L |
Herkunft von Anthelia aus Nachzucht (Anthelia spec.)
Anthelia gehört zur Familie der Xeniidae und damit zu den achtstrahligen Weichkorallen (Octocorallia), zu denen auch die bekannten pumpenden Xenien zählen. Die Gattung ist wissenschaftlich anerkannt und wird derzeit in die Ordnung Malacalcyonacea gestellt. Da dieser Artikel nur als Anthelia spec. geführt wird, lässt sich die genaue Art nicht sicher benennen. Im Handel tauchen Tiere dieser Gattung häufig unter Bezeichnungen wie Waving Hand oder Glove Coral auf; das sind Handelsnamen und keine belastbare Artbestimmung. Die am besten dokumentierte Art, Anthelia glauca, lebt in flachen Riffbereichen des Indopazifiks vom Roten Meer bis nach Hawaii, oft in geschützten Rückriffzonen mit sanfter Strömung und nährstoffreichem Wasser. Dort überzieht sie Steine und Korallenschutt mit einer flachen, krustenartigen Matte, aus der die Polypen direkt emporwachsen. Jeder Polyp trägt acht gefiederte Tentakel und lässt sich nicht zurückziehen. Weil im Gewebe symbiotische Algen (Zooxanthellen) leben, bezieht die Koralle einen großen Teil ihrer Energie aus dem Licht. Dieser Artikel wird laut Angabe als Nachzucht geführt, stammt also aus der Vermehrung in menschlicher Obhut und nicht aus einer Entnahme am natürlichen Riff.
Haltung im Riffaquarium
Anthelia gilt als anpassungsfähige Weichkoralle, reagiert aber spürbar auf Schwankungen. Wichtig sind ein stabil eingefahrenes Riffbecken, gleichmäßige Wasserwerte und eine regelmäßige Versorgung mit Spurenelementen; Jod und andere Spurenstoffe werden bei Weichkorallen häufig zugegeben. Ein Wasserwechsel in gewohntem Rhythmus hilft, Nährstoffe und Spurenelemente im Gleichgewicht zu halten. Sind die Polypen dauerhaft eingefallen oder bleibt der Wuchs aus, lohnt zuerst der Blick auf Strömung, Licht und Wasserqualität, bevor man etwas an der Pflege ändert. Von Aktivkohle in großen Mengen raten manche Pfleger bei dieser Gruppe ab, weil sie auch nützliche Spurenstoffe bindet. Bei stark nährstoffreichem Wasser kann die Koralle überhandnehmen, sodass gelegentliches Ausdünnen oder Abschneiden zur Routine gehört. Frisch eingesetzte Tiere sollten zunächst nicht ständig umgesetzt werden, damit sie sich festsetzen und ausbreiten können.
Licht, Strömung und Platzierung
Setzen Sie Anthelia am besten in die untere bis mittlere Riffzone auf einen eigenen Stein, der nicht direkt an andere Korallen grenzt. So behalten Sie die Ausbreitung im Blick und können überwucherte Bereiche leichter freihalten. Die Koralle bildet eine flache Matte und wächst über Gestein, Bohrlöcher und Rückwände; für Nachbarn sollten daher einige Zentimeter freier Raum bleiben. Mittlere Beleuchtung genügt, bei hellerem Licht fallen die Polypen oft kräftiger aus, vorausgesetzt die Eingewöhnung erfolgt behutsam. Die Strömung sollte die Polypen sichtbar bewegen, sie aber nicht dauerhaft zur Seite drücken oder zerzausen. Ein Platz mit leichtem, wechselndem Wasserfluss, ohne direkten Pumpenstrahl, ist ideal. Außerdem empfiehlt sich ein Standort, an dem sich später Ableger bequem schneiden lassen.
Wasserwerte und Spurenelemente
Orientieren Sie sich an Riffwerten: Salzgehalt bzw. Dichte etwa 1,024–1,026 (ca. 32–35 PSU), pH-Wert 8,1–8,4, Karbonathärte 7–10 °dKH und eine Temperatur von rund 24–26 °C. Seriöse Quellen nennen leicht abweichende Spannen, vor allem bei Dichte und Temperatur, deshalb sind diese Angaben als Richtwerte zu verstehen. Entscheidend ist, dass die Werte möglichst konstant bleiben; kleine, stetige Schwankungen werden besser vertragen als plötzliche Sprünge. Kalzium im üblichen Riffbereich sowie ein ausgewogenes Magnesium unterstützen die allgemeine Stabilität des Systems. Mäßig nährstoffreiches Wasser wird von Anthelia gut angenommen; extrem nährstoffarme Becken können das Wachstum bremsen.
Ernährung und Fütterung
Anthelia versorgt sich überwiegend selbst: Die Zooxanthellen im Gewebe liefern durch Photosynthese den Hauptteil der Energie. Zusätzlich nimmt die Koralle gelöste organische Stoffe und feinste Partikel aus dem Wasser auf. Eine gezielte Einzelfütterung ist in der Regel nicht nötig; ein mäßig nährstoffreiches Becken mit feinem Plankton- oder Phytoplanktonangebot genügt meist. Wird zusätzlich gefüttert, sollte das fein und sparsam geschehen, damit Wasserwerte und Nährstoffe nicht kippen. Spurenelemente wie Jod gelten bei Weichkorallen als sinnvolle Ergänzung. Die Polypen lassen sich nicht einziehen, sodass sie ihre Nahrung dauerhaft offen aus dem Wasser filtern.
Wachstum und Vermehrung
Anthelia wächst als flache Matte, aus der die Polypen aufragen, und breitet sich über Steinflächen aus. Bei der bestdokumentierten Art, Anthelia glauca, können die Polypen in der Natur sehr hoch werden, in Aquarien bleiben sie meist deutlich kürzer. Die Ausbreitung ist bei guter Versorgung zügig und kann in nährstoffreichen Becken schnell außer Kontrolle geraten. Vermehrt wird die Koralle vegetativ: Durch das Auswachsen der Matte und durch Abtrennen von Teilen lassen sich neue Kolonien gewinnen. Ableger entstehen im Aquarium am besten, indem man ein Stück samt Untergrund löst und auf einem separaten Stein fixiert. Der tatsächliche Wuchs hängt stark von Licht, Strömung und Nährstoffniveau ab; verbindliche Wachstumsraten lassen sich nicht zusagen.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Anthelia ist eine Weichkoralle, die sich über Stein und Nachbarn legen kann. In der Hobbypraxis gilt die Familie der Xeniidae zudem als chemisch konkurrenzstark, daher sollten Steinkorallen und andere Nachbarn einige Zentimeter Abstand haben. Eine ausgeprägte Nesselwirkung gegenüber Nachbarkorallen ist für diese Gattung nicht belegt; dennoch kann sie Nachbarn überwachsen und verdrängen. Gefährdet ist sie durch spezialisierte Nacktschnecken der Gattung Phyllodesmium, die Xeniidae fressen und mit neuen Korallen eingeschleppt werden können. Ob einzelne Fische oder Wirbellose die Polypen anknabbern, lässt sich nicht pauschal sagen; im Zweifel sollten Sie das Verhalten der Bewohner beobachten. Bei der Beckenplanung ist weniger die Aggressivität als die Wuchsfreude entscheidend.
Eingewöhnung
Setzen Sie den ungeöffneten Beutel zunächst etwa 15 Minuten ins Becken, damit sich die Temperatur langsam angleicht. Danach geben Sie den Inhalt samt Wasser in einen sauberen Behälter und lassen mit einem dünnen Schlauch tropfenweise Beckenwasser zulaufen, damit sich auch der Salzgehalt langsam angleicht. Die Tropfmethode sollte rund 30 bis 60 Minuten dauern, das Tropftempo sollte gering bleiben. Anschließend nehmen Sie die Koralle vorsichtig heraus, ohne Transportwasser ins Becken zu geben. Wählen Sie zunächst einen etwas schattigeren Platz mit sanfter Strömung und steigern Sie Licht und Strömung über einige Tage. Rechnen Sie damit, dass die Polypen anfangs eingefallen wirken und sich erst nach und nach wieder öffnen.
Lieferung
Dieser Artikel wird als Ableger beziehungsweise Einzeltier in der Größenklasse M–L geliefert. Die Angabe beschreibt eine relative Einordnung des Ablegers, keine feste Zentimetergröße und keine garantierte Polypenzahl; sie hilft vor allem dabei, kleinere von kräftigeren Stücken zu unterscheiden. Jedes Tier ist ein Unikat, daher können Form, Färbung und Polypenanzahl vom Vorschaubild abweichen. Da Anthelia ein Bestellartikel ist, wird das Tier gezielt für Ihre Bestellung beschafft und verpackt; Bestellzeit und Verfügbarkeit können deshalb variieren. Nach der Ankunft sollte der Beutel möglichst zügig geöffnet und das Tier wie beschrieben eingewöhnt werden.
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?
Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.