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Eibls Zwergkaiserfisch, Centropyge eibli, ca. 5,0-7,0 cm
| Deutscher Name: | Eibls Zwergkaiserfisch |
| Wissenschaftlich: | Centropyge eibli |
| Synonyme: | Eibli-Zwergkaiserfisch, Eibls Zwergkaiser, Eibl's Angelfish, Blacktail Angelfish, Red Stripe Angelfish, Orangelined Angelfish, Eibli Angel |
| Herkunft: | Östlicher Indischer Ozean bis Indonesien und Nordwestaustralien (Indopazifik) |
| Riffaquarium-tauglich: | Bedingt geeignet: Korallen- und Muschelknabbern möglich, Beobachtung nötig |
| Verträglichkeit: | Revierbildend; am besten als einziger Zwergkaiserfisch, Mitbewohner gleichzeitig oder vorher einsetzen |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025 g/cm³, pH 8,1–8,4, KH 7–11 °dKH |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Ab ca. 250 Liter (Kantenlänge etwa 120 cm) |
| Futter: | Allesfresser: Algen, Schwämme und Kleinkrebse im Freiland; im Aquarium Mysis, Spirulina-Brine, Pellets, Nori |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; für erfahrenere Meerwasseraquarianer mit eingefahrenem Becken |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich kaum sicher unterscheidbar; Art ist ein proterogyner Hermaphrodit |
| Zucht möglich: | Im Heimaquarium die Ausnahme; Freilaicher mit pelagischen Eiern |
| Maximale Größe: | Erwachsen etwa 10–15 cm; Lebenserwartung ca. 5–10 Jahre |
| Liefergröße: | ca. 5,0-7,0 cm |
Herkunft von Eibls Zwergkaiserfisch (Centropyge eibli)
Eibls Zwergkaiserfisch stammt aus dem tropischen Indopazifik. Das Verbreitungsgebiet reicht nach den verfügbaren Angaben vom östlichen Indischen Ozean, also von Sri Lanka und den Malediven sowie den Andamanen und Nikobaren, über weite Teile Indonesiens bis nach Nordwestaustralien. Dort lebt er an Außenriffen und Riffhängen, meist in Tiefen zwischen wenigen Metern und rund 30 Metern, wo er zwischen Felsen, Geröll und Korallenbewuchs seine Reviere verteidigt. Beschrieben wurde die Art 1963 von Wolfgang Klausewitz anhand von Tieren von den Nikobaren; der Artname erinnert an den Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt, der einen Teil der Typusserie sammelte. Im Freiland weidet der Fisch Algenrasen ab und pickt Schwämme, Detritus und kleine Wirbellose von den Steinen. Das erklärt, warum er im Aquarium ein reich bewachsenes, gut eingefahrenes Becken mit viel Lebendgestein zu schätzen weiß. In Gebieten, in denen sein Verbreitungsgebiet mit anderen Zwergkaiserfischen überlappt, wurden Hybriden beobachtet, zum Beispiel mit dem Vrolik-Zwergkaiserfisch. Die Art gilt nach der Roten Liste als nicht gefährdet. Der angebotene Fisch ist nach den vorliegenden Angaben nicht als Nachzucht gekennzeichnet; als Nachzucht sollte er daher nicht verstanden werden.
Eignung für das Riffaquarium
Bedingt geeignet, und zwar mit ehrlichem Fragezeichen. Der Eibls Zwergkaiserfisch ist kein garantiert riffsicherer Fisch. Viele Tiere beschäftigen sich vor allem mit Algen und Aufwuchs auf dem Gestein, andere knabbern aber an Weichkorallen, Krustenanemonen, fleischigen LPS-Korallen oder am Mantel von Muscheln. Besonders frisch eingesetzte Ableger werden gern ausprobiert. Steinkorallen mit harten Skeletten (SPS) sind nach allgemeiner Erfahrung weniger gefährdet, hundertprozentig sicher ist das aber nicht. Gegenüber Garnelen und Einsiedlerkrebsen verhält er sich in der Regel unauffällig; sessile Wirbellose wie Röhrenwürmer, Schwämme und Muscheln sollten Sie dagegen als gefährdet betrachten. Ein reichhaltiges Futterangebot, viel bewachsenes Lebendgestein und eine gute Ernährung senken das Risiko, schließen es aber nicht aus. Planen Sie vorsorglich eine Möglichkeit ein, den Fisch wieder herauszufangen, falls er Korallen oder Muscheln dauerhaft schädigt. In einem reinen Fischbecken oder einem robust besetzten Riff mit wenig empfindlichen Arten fühlt er sich am wohlsten.
Vergesellschaftung und Verhalten
Zwergkaiserfische sind Revierbildner, und Eibls Zwergkaiserfisch macht da keine Ausnahme. Er gilt als halb-aggressiv und verteidigt sein Steingebiet vor allem gegen Artgenossen, andere Zwergkaiserfische und ähnlich geformte Fische. Meist wird deshalb nur ein Zwergkaiserfisch pro Becken empfohlen; mehrere Tiere gelingen höchstens in sehr großen, reich strukturierten Aquarien und dann am ehesten, wenn alle gleichzeitig eingesetzt werden. Mit friedlichen Riffbewohnern wie Anemonenfischen, Grundeln, Lippfischen oder Doktorfischen kommt er üblicherweise gut zurecht. Setzen Sie den Zwergkaiserfisch am besten spät ein, wenn sich die übrigen Fische bereits eingelebt haben, und bauen Sie das Gestein mit mehreren Höhlen und Sichtbarrieren auf, damit sich Tiere aus dem Weg gehen können. Ein Springen aus dem offenen Becken ist bei Schreck oder Streit nicht auszuschließen, eine Abdeckung ist deshalb sinnvoll. Giftige Stacheln besitzt die Art nicht; der Vorkiemendeckel trägt aber einen Dorn, auf den Sie beim Fangen achten sollten.
Wasserwerte und Temperatur
Stabilität ist wichtiger als Bestwerte. Orientieren Sie sich an einer Dichte von 1,023–1,025 g/cm³ (entspricht etwa 32–35 ‰ Salzgehalt), einem pH-Wert von 8,1–8,4, einer Karbonathärte von etwa 7–11 °dKH und einer Temperatur von 24–27 °C. Nitrat und Phosphat sollten niedrig, aber nicht auf null gehalten werden; Ammonium und Nitrit müssen unauffindbar sein. Starke Schwankungen von Temperatur, Salzgehalt oder Alkalinität belasten empfindliche Zwergkaiserfische schnell und fördern Krankheiten. Mäßige bis kräftige Strömung mit ruhigen Zonen, ein leistungsfähiger Abschäumer und regelmäßige Teilwasserwechsel unterstützen eine gute Wasserqualität. Das Becken sollte mehrere Monate eingefahren sein und genügend Algenaufwuchs für das Weiden bieten.
Aquarium und Einrichtung
Als Mindestgröße werden je nach Quelle 200 bis 260 Liter genannt. Wir empfehlen ab etwa 250 Litern mit einer Kantenlänge von rund 120 cm, denn erwachsene Tiere werden deutlich größer als die angebotenen 5–7 cm und brauchen Raum für ein Revier. Wichtiger als reines Volumen ist die Einrichtung: ein stabil aufgebauter Steinaufbau mit Höhlen, Durchschlüpfen und einer ausreichenden Menge Lebendgestein zum Abweiden, dazu freie Schwimmfläche. Je größer das Becken, desto leichter lässt sich das Revierverhalten entschärfen und desto geringer ist das Risiko, dass andere Fische bedrängt werden.
Futter und Futterumstellung
Im Freiland ernährt sich die Art von Algen, Schwämmen, Detritus und kleinen Wirbellosen. Im Aquarium sollte das Futter entsprechend abwechslungsreich sein: fein gehackte Frostfuttersorten wie Mysis, angereicherte Artemia und Spirulina-Brine, spezielle Zwergkaiserfisch-Mischungen mit Schwammanteil, hochwertige Pellets und Flocken sowie Nori-Algenblätter. Neu eingesetzte Tiere nehmen häufig zuerst Aufwuchs vom Gestein und lebendes Zooplankton an; die Umstellung auf Frost- und Trockenfutter gelingt oft in den ersten Tagen bis Wochen, kann aber individuell unterschiedlich lange dauern. Füttern Sie anfangs mehrmals täglich kleine Portionen und ködern Sie bei zögerlichen Tieren mit Mysis oder Algen. Der Fisch sollte vor allem in der Anfangszeit gut genährt wirken; ein eingefallener Bauch ist ein Warnsignal.
Eingewöhnung
Gleichen Sie Temperatur und Salzgehalt langsam an, zum Beispiel mit der Tropfmethode über mindestens ein bis zwei Stunden. Lassen Sie das Transportwasser nicht ins Becken laufen. Stellen Sie das Licht gedimmt und bieten Sie von Anfang an Verstecke an. Eine Quarantäne in einem separaten Becken mit Verstecken ist bei Zwergkaiserfischen sinnvoll, um Parasiten wie Weiße Pünktchen oder Hautwürmer zu erkennen und zu behandeln, ohne das Hauptbecken zu belasten. Im Anschluss kann der Fisch möglichst als letzter Zwergkaiserfisch in das Schaubecken wechseln. Beobachten Sie in den ersten Wochen Fressverhalten, Atmung und Haut.
Geschlechtsunterschiede
Eibls Zwergkaiserfisch ist wie andere Zwergkaiserfische ein proterogyner Hermaphrodit: Er lebt in Harems, in denen ein dominantes Männchen mehrere Weibchen anführt und Tiere im Lauf des Lebens vom Weibchen zum Männchen wechseln können. Äußerlich lassen sich die Geschlechter bei diesem Fisch kaum sicher unterscheiden; Männchen werden tendenziell größer. Bei Tieren von 5–7 cm Länge ist eine Geschlechtsbestimmung nicht möglich.
Zucht
In der Natur laicht die Art in Harems als Freilaicher und gibt kleine, schwimmende Eier ins freie Wasser ab, aus denen planktonische Larven schlüpfen. Im Heimaquarium kommt es nur selten zur Fortpflanzung; die Aufzucht der Larven ist anspruchsvoll und wird eher von erfahrenen Spezialisten betrieben. Die Art kann sich in Gebieten, in denen sie mit nahe verwandten Zwergkaiserfischen zusammenlebt, kreuzen; im Aquarium sollte man das nicht anstreben.
Endgröße und Lebenserwartung
Die angebotenen 5–7 cm entsprechen einem jungen Tier. Erwachsene Fische erreichen je nach Quelle etwa 10 bis 15 cm Gesamtlänge. Zur Lebenserwartung nennen seriöse Quellen häufig 5 bis 7 Jahre, teils auch bis zu 10 Jahre; die Angaben beruhen überwiegend auf Haltungserfahrungen und schwanken. Eine konstant gute Wasserqualität, ein ausreichend großes Becken und eine abwechslungsreiche Fütterung tragen wesentlich dazu bei, dass der Fisch ein hohes Alter erreichen kann. Garantien gibt es dafür nicht.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
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Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.