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Fähnchen-Falterfisch, Chaetodon auriga, ca. 5,0-7,0 cm
| Deutscher Name: | Fähnchen-Falterfisch |
| Wissenschaftlich: | Chaetodon auriga |
| Synonyme: | Fähnchenfalterfisch, Fadenfalterfisch, Auriga-Falterfisch, Threadfin Butterflyfish, Auriga Butterflyfish |
| Herkunft: | Rotes Meer und gesamter Indopazifik, an Korallenriffen und in Lagunen |
| Riffaquarium-tauglich: | Ungeeignet für Riffbecken mit Korallen und Röhrenwürmern; nützlicher Glasrosen-Jäger im Fischbecken |
| Verträglichkeit: | Gegenüber anderen Arten meist friedlich, gegen andere Falterfische oft unduldsam; einzeln oder als eingespieltes Paar |
| Wasserwerte: | Dichte 1,021–1,025 (ca. 32–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 8–12 °dKH |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Ab ca. 800 Liter empfohlen (Händlerangaben reichen von 500 bis 800 Liter) |
| Futter: | Allesfresser: Mysis, Artemia, Krill, Muschelfleisch, Flocken, Granulat, Glasrosen |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; robuster als viele andere Falterfische, aber für ein großes, eingefahrenes Becken |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich nicht verlässlich erkennbar |
| Zucht möglich: | Keine Nachzucht im Aquarium bekannt; Wildfang |
| Maximale Größe: | Bis ca. 23 cm; Lebenserwartung vorsichtig geschätzt 5–10 Jahre |
| Liefergröße: | ca. 5,0-7,0 cm |
Herkunft von Fähnchen-Falterfisch (Chaetodon auriga)
Der Fähnchen-Falterfisch gehört zu den am weitesten verbreiteten Falterfischen überhaupt. Sein Verbreitungsgebiet reicht vom Roten Meer und der Ostküste Afrikas über den gesamten tropischen Indischen und Pazifischen Ozean bis nach Südjapan, Hawaii, zu den Marquesas und bis zur Lord-Howe-Insel. Dort lebt er an Korallenriffen, in Lagunen und an äußeren Riffhängen, meist in flacheren Zonen bis etwa 30 Meter Tiefe. Man begegnet ihm einzeln oder paarweise, wenn er mit seiner spitzen Schnauze Riffspalten, Algenrasen und Felsflächen nach Nahrung absucht. In der Natur frisst er Borstenwürmer, kleine Krebstiere, Schnecken, Algen sowie Polypen von Stein- und Weichkorallen und auch Glasrosen. Auffällig sind die weißgelbe Grundfärbung mit schrägen dunklen Linien, die schwarze Augenbinde und der schwarze Fleck am hinteren Rückenflossenrand, aus dem mit zunehmendem Alter ein feiner Faden auswächst. Fische aus dem Roten Meer besitzen diesen Augenfleck nicht und werden teils als eigene Unterart geführt. Die Art gilt nach der Roten Liste als nicht gefährdet. Die Tiere im Handel sind Wildfänge, eine Nachzucht ist nicht bekannt. Der deutsche Name ist nicht einheitlich: Neben Fähnchen-Falterfisch findet man gelegentlich auch Fadenfalterfisch.
Eignung für das Riffaquarium
Ehrlich gesagt ist der Fähnchen-Falterfisch kein Kandidat für ein klassisches Riffaquarium. Gegenüber Steinkorallen ist er nur bedingt geeignet bis ungeeignet: Er zupft je nach Individuum an Polypen großpolypiger Steinkorallen, an Weichkorallen, Krustenanemonen und Zoanthiden. Erfahrungsberichte reichen von Tieren, die Acroporen in Ruhe lassen, bis zu Fischen, die gezielt an Korallen picken. Eine Garantie gibt es nicht. Gegenüber Röhrenwürmern, Federwürmern und anderen festsitzenden Wirbellosen ist er ungeeignet, sie stehen auf seinem Speiseplan. Auch bei Garnelen und kleinen Krebsen muss man mit Übergriffen rechnen, vor allem bei frisch gehäuteten oder sehr kleinen Tieren. Größere, wehrhafte Krebse und Schnecken sind weniger gefährdet, bleiben aber nicht gänzlich unberührt. Ein echter Pluspunkt ist sein Appetit auf Glasrosen (Aiptasia): Viele Tiere fressen sie zuverlässig, deshalb ist er in korallenfreien oder Fischbecken mit Aiptasia-Plage ein beliebter Helfer. Auch Seesterne können gefressen werden. Als Fisch im Riffbecken mit empfindlichem Korallenbesatz empfehlen wir ihn nicht.
Vergesellschaftung und Verhalten
Anderen Fischarten gegenüber verhält sich der Fähnchen-Falterfisch meist friedlich, auch gegenüber größeren, ruhigen Mitbewohnern. Gegenüber artfremden Falterfischen kann er dagegen unduldsam und revierbewusst auftreten, besonders wenn es ums Futter geht. Wer mehrere Falterfische halten möchte, sollte ihn deshalb als letzten einsetzen und nur sehr große Becken mit vielen Sichtbarrieren wählen. In der Natur lebt er einzeln oder paarweise; im Aquarium ist die Einzelhaltung am unkompliziertesten, ein eingespieltes Paar gelingt nur bei reichlich Platz. Zwei unbekannte Tiere zusammenzusetzen kann zu Dauerstreit führen. Vermeiden sollte man sehr aggressive Beckengenossen und Futterkonkurrenten, die ihm alles wegfressen, etwa große Doktorfische im Dauerrausch. Die bekannte Giftigkeit dieser Art ist unbekannt beziehungsweise nicht belegt; besondere Gefahren beim Handling sind nicht dokumentiert. Dennoch sollte man Fische grundsätzlich nur mit einem Kescher und nicht mit bloßen Händen umsetzen. Der Fisch schwimmt aktiv und braucht Rückzugsmöglichkeiten.
Wasserwerte und Temperatur
Für den Fähnchen-Falterfisch haben sich stabile, saubere Bedingungen bewährt: Salzgehalt beziehungsweise Dichte von 1,021 bis 1,025 (etwa 32 bis 35 ‰), pH-Wert 8,1 bis 8,4, Karbonathärte 8 bis 12 °dKH und eine Temperatur von 24 bis 27 °C. Entscheidender als einzelne Zahlen ist die Konstanz: Falterfische reagieren empfindlich auf Schwankungen und auf eine hohe Belastung mit Nitrat und Phosphat. Das Becken sollte gut eingefahren sein, eine kräftige Strömung mit sauerstoffreichem Wasser bieten und über eine leistungsfähige Eiweißabschäumung verfügen. Ein regelmäßiger Teilwasserwechsel hilft, die Wasserqualität dauerhaft hoch zu halten. Ammoniak und Nitrit müssen jederzeit nicht nachweisbar sein.
Aquarium und Einrichtung
Der Fähnchen-Falterfisch wird bis zu etwa 23 cm groß, schwimmt gern in weiten Bahnen und durchsucht ständig das Gestein. Händler nennen Mindestgrößen zwischen etwa 500 und 800 Litern. Wir empfehlen ehrlicherweise ein Becken ab etwa 800 Litern mit großer freier Schwimmfläche. Dazu gehört stabiles Riffgestein mit Höhlen und Spalten zum Grazen und Verstecken. Für kleine Becken ist die Art auch als Jungtier nicht geeignet, selbst wenn die 5 bis 7 cm großen Fische zunächst winzig wirken. Das Aquarium sollte sicher abgedeckt sein, wie bei allen Meerwasserfischen, damit nichts passiert. Ein ausgeprägtes Springverhalten ist für die Art nicht bekannt, aber ein Becken mit Abdeckung ist trotzdem ratsam.
Futter und Futterumstellung
Der Fähnchen-Falterfisch ist ein Allesfresser mit Vorliebe für tierische Kost. Im Aquarium nimmt er meist bereitwillig Mysis, Artemia, Krill, fein geschnittenes Muschelfleisch, Zooplankton, hochwertiges Frostfutter, Granulat und Flocken an. Die Umstellung auf Frost- und Trockenfutter gelingt bei dieser Art im Vergleich zu vielen anderen Falterfischen häufig gut, ist aber nicht bei jedem Einzeltier selbstverständlich. Für frisch importierte Tiere hat sich bewährt, zunächst kleine Mengen Lebendfutter wie Artemia anzubieten und dann nach und nach auf Frostfutter zu wechseln. Danach sollte man mehrmals täglich kleine Portionen füttern, da Falterfische einen hohen Stoffwechsel haben. Vitaminierung und Fettsäuren sind sinnvoll. Zusätzlich können Algen und Nori angeboten werden, wenn sie angenommen werden. Wer ein Tier kauft, sollte vor der Abgabe prüfen, dass es zuverlässig frisst. Glasrosen werden häufig als willkommene Beikost verspeist, ersetzen aber keine ausgewogene Fütterung.
Eingewöhnung
Der Fähnchen-Falterfisch sollte langsam und ruhig eingewöhnt werden. Der Transportbeutel schwimmt zunächst etwa 20 bis 30 Minuten im Becken, damit sich die Temperatur angleicht. Anschließend wird das Tier mit der Tropfmethode über etwa 60 bis 90 Minuten schrittweise an Salzgehalt, pH-Wert und Wasserwerte des Beckens gewöhnt. Danach setzt man den Fisch mit einem Kescher ein und gießt das Transportwasser nicht ins Aquarium. Beleuchtung gedimmt halten und in den ersten Tagen für Ruhe sorgen. Eine Quarantäne in einem separaten Becken ist empfehlenswert, da Falterfische als wildgefangene Tiere empfindlich auf Stress reagieren und Parasiten wie Weißpünktchen mitbringen können. Zeigt der Fisch Appetit, ist das ein gutes Zeichen. Ein mutiger, ruhiger Neuling im gut strukturierten Becken findet meist rasch seinen Platz. Beim Einsetzen in ein Becken mit anderen Falterfischen sollte man zuvor das Gestein umgestalten, um Reviere neu zu mischen.
Geschlechtsunterschiede
Männchen und Weibchen lassen sich äußerlich nicht verlässlich unterscheiden. Die Zeichnung ist bei beiden Geschlechtern gleich. Mit zunehmender Größe wird der Faden an der Rückenflosse länger, das ist aber kein sicheres Geschlechtsmerkmal. Bei Jungfischen von 5 bis 7 cm ist ohnehin keine Bestimmung möglich.
Zucht
Der Fähnchen-Falterfisch laicht im Freiwasser und lebt in der Natur oft in festen Paaren. Eine Nachzucht im Aquarium ist nicht bekannt, und die Tiere im Handel stammen aus Wildfang. Die Larven entwickeln sich im offenen Meer und sind für die Aquaristik bislang nicht aufziehbar.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Art erreicht in der Natur bis zu etwa 23 cm Länge, im Aquarium bleiben viele Tiere eher bei 15 bis 20 cm. Die angebotenen Jungtiere mit 5 bis 7 cm wachsen bei guter Pflege mit der Zeit deutlich heran. Zur Lebenserwartung gehen die Angaben auseinander: Häufig genannt werden 5 bis 8 Jahre oder länger bei guter Pflege, einzelne Händler sprechen von über 10 Jahren. Vorsichtig kann man daher mit etwa 5 bis 10 Jahren in menschlicher Obhut rechnen. Belastbare Daten zum Freiland und zu Unterschieden zwischen den Geschlechtern liegen nicht vor.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
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Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.