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Gelbe Korallengrundel, Gobiodon okinawae

Für Nanoriffe

Bleibt klein: höchstens etwa 3,5 cm, ab ca. 40 Liter haltbar

Korallen-Sitzer

Thront gern auf verzweigten Steinkorallen im Riffaufbau

Hautsekret beachten

Reizendes Hautsekret: Vorsicht beim Fangen und Umsetzen

Futter schrittweise

Mit Copepoden und Frostfutter starten, Trockenfutter üben

Gelbe Korallengrundel, Gobiodon okinawae


Auf einen Blick: Gelbe Korallengrundel, Gobiodon okinawae
Deutscher Name:Gelbe Korallengrundel
Wissenschaftlich:Gobiodon okinawae
Synonyme:Gelbe Korallengrundel, Okinawa-Korallengrundel, Gelber Clown-Goby, Okinawa-Grundel, Yellow Clown Goby, Yellow Coral Goby, Okinawa Goby
Herkunft:Westpazifik und östlicher Indik, von Südjapan bis zum südlichen Great Barrier Reef
Riffaquarium-tauglich:Korallen: bedingt geeignet (Vorsicht bei SPS); Garnelen und andere Wirbellose: überwiegend geeignet
Verträglichkeit:Einzeln oder als harmonisches Paar; Artgenossen und andere Korallengrundeln nur in großen Becken
Wasserwerte:Dichte 1,023–1,025 (ca. 33–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dH
Temperatur:24–26 °C
Beckengröße:ab ca. 40 Liter für ein Tier oder Paar
Futter:Kleine Frost- und Lebendfuttersorten, feines Trockenfutter nach Gewöhnung
Schwierigkeitsgrad:Mittel – robust im Becken, aber anfangs oft wählerisch beim Futter
Geschlechts-Unterschiede:Äußerlich kaum sicher zu unterscheiden
Zucht möglich:Im Aquarium möglich, Aufzucht der winzigen Larven anspruchsvoll
Maximale Größe:bis ca. 3,5 cm; Lebenserwartung meist etwa 2–5 Jahre
Liefergröße:ca. 2,0-3,0 cm
Im Detail: Gelbe Korallengrundel, Gobiodon okinawae

Herkunft von Gelbe Korallengrundel (Gobiodon okinawae)

Die Gelbe Korallengrundel stammt aus dem tropischen westlichen Pazifik und dem östlichen Indischen Ozean. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Südjapan mit den Ryukyu-Inseln, wo die Art ihren Namen erhielt, über Taiwan, Mikronesien und die Salomonen bis in die Riffe Westaustraliens und das südliche Great Barrier Reef. Auch von den Kokosinseln, Neukaledonien und der Lord-Howe-Region ist sie bekannt. Dort lebt sie in geschützten Lagunen und an flachen Riffbereichen in etwa zwei bis fünfzehn Metern Tiefe. Typisch ist ihre enge Bindung an verzweigte Acropora-Korallen: Zwischen und auf den Ästen sitzt die kleine Grundel wie auf einer Stange, schwebt kurz über die Spitzen und kehrt wieder zurück. Meist findet man sie in kleinen Gruppen oder Paaren auf einer einzelnen Korallenkolonie. Im Freiland ernährt sie sich von Plankton und kleinen Krebstieren, nach Beobachtungen aber auch von Gewebe ihrer Wirtskoralle. Die Art gilt nach der Roten Liste als nicht gefährdet. Beschrieben wurde sie 1972 aus Japan. Für Ihr Becken ist sie als ruhiger, farbenfroher Bewohner interessant, dessen Verhalten sich am besten mit Steinkorallen-Ästen oder Riffaufbauten zeigt. Der Artikel wird nach Bestellung geliefert; ob es sich um Nachzucht handelt, geht aus der Eingabe nicht hervor und wird daher nicht zugesichert.

Eignung für das Riffaquarium

Gegenüber Fischen und Wirbellosen ist die Gelbe Korallengrundel insgesamt friedlich und wird im Riffbecken häufig gehalten. Bei Korallen ist die Einschätzung bedingt geeignet: Weichkorallen, LPS und die meisten anderen Arten werden in der Regel nicht behelligt. Da die Grundel im Freiland eng mit Acropora vergesellschaftet ist und dort nach Beobachtungen auch am Korallengewebe knabbert, kann sie bei empfindlichen SPS-Kolonien ständiges Sitzen und Reizen verursachen; beobachten Sie gerade neu eingesetzte oder angeschlagene Korallen genau. Garnelen, Einsiedler, Schnecken und Seesterne sind in aller Regel geeignet, nur Winzlinge wie frisch geschlüpfte Garnelenlarven oder Copepoden können gefressen werden. Eine Besonderheit der Gattung: Die Haut sondert ein reizendes bis giftiges Sekret ab. Bei Stress, beim Transport in engen Behältern oder beim Fangen kann es andere Tiere belasten. Fangen Sie sie daher nur mit Kescher und Behälter ohne Mitbewohner und vermeiden Sie das Umsetzen unter Panik.

Vergesellschaftung und Verhalten

Die Art ist untereinander meist verträglich, bildet gern Paare und verteidigt dann ihren Sitzplatz. Gegenüber artfremden Fischen verhalten sich Korallengrundeln friedlich, sind aber klein und sehr leicht einzuschüchtern. Halten Sie sie nicht mit Zwergbarschen, größeren Lippfischen, Drückerfischen oder anderen aggressiven und räuberischen Fischen zusammen, die sie jagen oder vom Futter verdrängen. Gut passen ruhige Partner wie Feuerfisch-Zwerge, kleine Schwarmfische ohne Futterneid, Cardinalfische oder Kleingrundeln. Auch Anemonenfische können im Nanobecken Konkurrenz um Plätze bedeuten. Mehrere Gelbe Korallengrundeln gleichzeitig setzen Sie am besten gemeinsam und in ausreichend großem, strukturreichem Becken ein; im kleinen Aquarium kommt es leicht zu Streit um das Territorium, wobei ein Tier unterliegen kann. Andere Korallengrundel-Arten sollten Sie nur in großen Riffbecken kombinieren. Bieten Sie mehrere Sitzflächen und Rückzugsmöglichkeiten.

Wasserwerte und Temperatur

Halten Sie die Gelbe Korallengrundel in stabilem Meerwasser mit einer Dichte von 1,023–1,025 (etwa 33–35 ‰ Salzgehalt), einem pH-Wert von 8,1–8,4 und einer Karbonathärte von etwa 7–10 °dH. Die Temperatur liegt bei 24–26 °C. Ammoniak und Nitrit müssen null sein, Nitrat sollte niedrig bleiben. Wichtiger als einzelne Zielwerte ist Konstanz: Starke Schwankungen von Salzgehalt, Temperatur oder Alkalinität belasten die kleinen Fische deutlich. Eine mäßige Strömung mit ruhigen Zonen zwischen den Korallen kommt dem Sitzverhalten entgegen. Sorgen Sie für gute Oberflächenbewegung und sauberes Wasser, da eine kleine Grundel auf Wasserqualität empfindlich reagiert und Rückstände von Futter in Nanobecken schnell zum Problem werden können.

Aquarium und Einrichtung

Für ein einzelnes Tier oder ein verträgliches Paar ist ein Meerwasserbecken ab etwa 40 Litern (nach üblichen Angaben um 10 US-Gallonen) das praktische Minimum, wenn es ausgereift und stabil eingefahren ist. Mehr Platz ist trotzdem von Vorteil, besonders wenn weitere Fische eingesetzt werden oder mehrere Korallengrundeln gepflegt werden sollen; für eine kleine Gruppe sind deutlich größere Becken ab etwa 100 Litern mit viel Struktur nötig. Wichtiger als das Volumen sind Sitzplätze: verzweigte Steinkorallen, Aufbauten mit Spalten und Höhlen, Überhänge sowie ruhige Ecken. Ein Beckendeckel ist ratsam, da kleine Grundeln beim Erschrecken oder bei Revierstreit springen können. Schützen Sie Pumpenansaugungen mit einem feinen Gitter.

Futter und Futterumstellung

Im Freiland frisst die Art Plankton, kleine Krebstiere und teils Korallengewebe. Im Aquarium ist sie anfangs oft wählerisch; viele Tiere nehmen in den ersten ein bis zwei Wochen nur wenig auf. Beginnen Sie mit lebenden Copepoden, frisch geschlüpften Artemia und fein zerkleinertem Frostfutter wie Cyclops, Mysis oder Artemia, am besten mit Pipette nahe am Sitzplatz angeboten. Die Umstellung auf Frostfutter gelingt meist problemlos, die auf Trockenfutter braucht Geduld: Feine, schnell sinkende Granulate oder Flocken werden häufig nach einigen Wochen akzeptiert, wenn die Fische sich sicher fühlen. Füttern Sie lieber zwei- bis dreimal täglich sehr kleine Portionen als eine große Mahlzeit, da der Magen winzig ist und Reste das Wasser belasten. Achten Sie bei Mitbewohnern darauf, dass schnelle Fresser nicht alles wegschnappen. Ein runder Bauch und aktives Verhalten zeigen, dass das Tier genug frisst.

Eingewöhnung

Setzen Sie die Gelbe Korallengrundel nach Möglichkeit zuerst in ein Quarantänebecken oder beobachten Sie sie genau. Gleichen Sie Temperatur und Salzgehalt langsam mit der Tropfmethode über etwa 45–90 Minuten an: Der Transportbeutel wird geöffnet, das Wasser in einen Eimer oder Behälter gegeben und über einen dünnen Luftschlauch tropfenweise Beckenwasser zugeführt. Anschließend das Tier vorsichtig mit einem Kescher oder Behälter einsetzen; Transportwasser gehört nicht ins Becken. Dimmen Sie das Licht und lassen Sie den Fisch zunächst in Ruhe, damit er einen Sitzplatz findet. Verstecken in den ersten Tagen ist normal. Bieten Sie früh kleines Futter an und prüfen Sie täglich Haut, Atmung und Fressverhalten. Neuzugänge erst dann mit weiteren Fischen mischen, wenn sie stabil fressen. Vermeiden Sie hektische Pflegearbeiten in den ersten Tagen.

Geschlechtsunterschiede

Männchen und Weibchen lassen sich äußerlich kaum sicher unterscheiden. Laichreife Weibchen wirken teils etwas runder, was aber kein zuverlässiges Merkmal ist. Die Geschlechter erkennt man meist erst durch das Verhalten, etwa wenn sich ein Paar bildet und gemeinsam einen Platz verteidigt. Wer sicher ein Paar möchte, hält mehrere Tiere in einem ausreichend großen Becken und lässt sie selbst Partner finden.

Zucht

Korallengrundeln gelten als Höhlen- bzw. Spaltenlaicher: Das Paar sucht eine geschützte Stelle, etwa im Korallengerüst oder einer engen Röhre, wo das Weibchen die Eier ansetzt und das Männchen sie bewacht. Von dieser Art liegen Berichte über Nachzucht im Aquarium vor, und sie wird teils kommerziell vermehrt. Die Aufzucht der winzigen Larven ist jedoch anspruchsvoll und erfordert separates Setup, sehr kleines Lebendfutter und Erfahrung. Für den Alltag im Riffbecken ist Nachwuchs eher ein Zufallsereignis. Ein Nachzuchtstatus dieses Artikels wird nicht behauptet.

Endgröße und Lebenserwartung

Die Gelbe Korallengrundel bleibt klein und erreicht höchstens etwa 3,5 cm Gesamtlänge; die angebotenen Tiere mit 2–3 cm sind daher meist nahezu ausgewachsen oder jünger. Zur Lebenserwartung gibt es abweichende Angaben: Meist werden etwa 2–5 Jahre genannt, bei guter Pflege auch etwas länger; einzelne Berichte aus Schauaquarien nennen sehr viel höhere Alter, die nicht gesichert belegt sind. Viele frühe Verluste entstehen in den ersten Wochen nach dem Transport, etwa durch Futterverweigerung oder Stress. Für Freilandtiere liegen keine verlässlichen Daten vor.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?

Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.

Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.

Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?

Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.

Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.

Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?

Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.

Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.

Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?

La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.

Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.

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