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Gelbmasken-Kaiserfisch, Pomacanthus xanthometopon
| Deutscher Name: | Gelbmasken-Kaiserfisch |
| Wissenschaftlich: | Pomacanthus xanthometopon |
| Synonyme: | Blaukopf-Kaiserfisch, Diadem-Kaiserfisch, Blaumasken-Kaiserfisch, Blaustirn-Kaiserfisch, Yellowface Angelfish, Blueface Angelfish, Yellowmask Angelfish |
| Herkunft: | Tropischer Indopazifik (u. a. Malediven, Indonesien, Philippinen, Nordaustralien, Mikronesien) |
| Riffaquarium-tauglich: | Ungeeignet für Korallen- und Riffbecken: knabbert an Steinkorallen, LPS und Muschelmänteln, frisst Schwämme und Seescheiden; bei Garnelen und kleinen Wirbellosen nur bedingt geeignet |
| Verträglichkeit: | Einzelgänger mit Revieranspruch; gegenüber anderen Kaiserfischen oft unverträglich, nur mit robusten, ähnlich großen Fischen vergesellschaften |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte 1,023–1,025), pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Mindestens ca. 1.000 Liter, besser deutlich größer (Beckenlänge ab 2,5 m) |
| Futter: | Allesfresser mit Schwerpunkt auf Schwämmen, Seescheiden und Algen; im Aquarium Frostfutter, Spezialmischungen mit Schwammanteil und hochwertiges Trockenfutter |
| Schwierigkeitsgrad: | Anspruchsvoll – nur für erfahrene Meerwasseraquarianer |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich keine verlässlichen Geschlechtsunterschiede bekannt |
| Zucht möglich: | Im Heimaquarium nicht regelmäßig nachgezogen; Freilaufeier und planktische Larven |
| Maximale Größe: | Bis ca. 38 cm; Lebenserwartung im Aquarium etwa 10–15 Jahre, Hinweise auf bis zu rund 20 Jahre |
| Liefergröße: | ca. 12,0-14,0 cm |
Herkunft von Gelbmasken-Kaiserfisch (Pomacanthus xanthometopon)
Der Gelbmasken-Kaiserfisch, wissenschaftlich Pomacanthus xanthometopon, stammt aus dem östlichen und zentralen tropischen Indopazifik. Sein Verbreitungsgebiet reicht von den Malediven über Malaysia und Indonesien bis zu den Philippinen, nach Nordaustralien, Mikronesien sowie nördlich bis nach Taiwan und Südjapan. Dort lebt er an Korallenriffen, in Lagunen, Riffkanälen und an Außenriffhängen, meist in Tiefen von etwa 5 bis 30 Metern. Besonders gern hält er sich in der Nähe von Felsen, Höhlen und Spalten auf. Jungtiere bleiben eher versteckt in geschützten Riffbereichen und Höhlen, erwachsene Tiere durchstreifen größere Areale. In der Natur ernährt sich die Art vor allem von Schwämmen und Seescheiden, ergänzt durch Algen und kleine Wirbellose. Das erklärt, warum sie im Aquarium so spezielle Ansprüche stellt. Die Jungfische sind dunkelblau bis schwarz mit hellblauen und weißen Querstreifen und sehen den erwachsenen Tieren kaum ähnlich. Die Umfärbung beginnt meist bei einer Länge von etwa 7 bis 12 cm. Erwachsene Fische zeigen blaue, gelb gesäumte Schuppen, einen netzartig gezeichneten blauen Kopf und die namengebende gelbe Maske über den Augen. Die Art gilt nach der Roten Liste als nicht gefährdet.
Eignung für das Riffaquarium
Als Riffaquarium-Bewohner ist der Gelbmasken-Kaiserfisch ungeeignet. Gegenüber Korallen ist er ungeeignet: Erfahrungsgemäß knabbert die Art an Steinkorallen (LPS und SPS), an Weichkorallen und an den Mänteln von Riesenmuscheln. Als Schwamm- und Seescheidenfresser ist er zudem für alle Schwämme und Manteltiere im Becken ungeeignet. Gegenüber Garnelen und anderen Wirbellosen ist er nur bedingt geeignet: Ein gezielter Fraß von Putz- oder Partnergarnelen ist nicht verlässlich belegt, kleine, weichschalige oder festsitzende Wirbellose können aber angepickt oder gefressen werden, ein Restrisiko bleibt. Wer ihn dennoch halten möchte, sollte ein reines oder stark fischlastiges Großbecken mit robustem Gestein einplanen. Bei Kaiserfischen ist zudem ein Dorn am Kiemendeckel typisch; beim Keschern und Umsetzen ist deshalb Vorsicht angebracht, damit sich weder Fisch noch Halter verletzen. Ein Giftrisiko ist für die Art nicht bekannt. Da die Tiere bei Schreck schnell flüchten, ist eine gut sitzende Abdeckung ratsam.
Vergesellschaftung und Verhalten
Der Gelbmasken-Kaiserfisch ist ein Einzelgänger mit ausgeprägtem Revierverhalten. Gegenüber Artgenossen und anderen Kaiserfischen, besonders der Gattung Pomacanthus, ist er häufig aggressiv, sodass die Pflege mehrerer Tiere nur in sehr großen Anlagen gelingen kann und nicht zu empfehlen ist. Auch ähnlich gefärbte oder gleich große Fische werden mitunter bedrängt. Passende Mitbewohner sind robuste, friedliche bis halbwegs wehrhafte Fische ähnlicher Größe, die nicht um dieselben Nischen konkurrieren, etwa größere Doktorfische oder Riffbarsche, die nicht zu klein sind. Als Letztes eingesetzt, hat der Kaiserfisch gute Chancen, ein Revier zu übernehmen, kann dann aber neu hinzukommende Tiere stark verfolgen. Jungfische sind oft schüchterner und brauchen Höhlen zum Rückzug, werden mit zunehmendem Alter aber selbstbewusster und dominanter. Zierliche, langsame oder scheue Arten wie Seepferdchen sollten nicht mit ihm vergesellschaftet werden. Ausreichend Sichtbarrieren und Versteckmöglichkeiten helfen, Konflikte zu entschärfen.
Wasserwerte und Temperatur
Gefordert sind stabile, saubere Meerwasserbedingungen: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte 1,023–1,025), pH-Wert 8,1–8,4, Karbonathärte 7–10 °dKH und eine Temperatur von 24–27 °C. Nitrit und Ammonium dürfen nicht nachweisbar sein, Nitrat sollte niedrig bleiben. Wichtiger als einzelne Zahlen ist die Konstanz, denn Schwankungen von Salzgehalt, Temperatur oder KH belasten empfindliche Kaiserfische spürbar. Kräftige, aber nicht zu starke Strömung, hohe Sauerstoffsättigung, regelmäßige Teilwasserwechsel und eine leistungsfähige Abschäumung sind ratsam. Reife Becken mit gut eingefahrenem Riffgestein bieten zusätzlich natürliche Nahrung durch Aufwuchs. Die Werte sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Aquarium und Einrichtung
Wegen der Endgröße von bis zu rund 38 cm und des großen Aktionsradius ist ein sehr großes Becken nötig. Die Angaben reichen je nach Quelle von etwa 800 Litern bis weit über 2.000 Liter; als realistisches Minimum für ein einzelnes Tier empfehlen wir etwa 1.000 Liter, besser deutlich mehr, mit einer Beckenlänge ab etwa 2,5 Metern. Das 12–14 cm große Tier kann anfangs in einem kleineren Becken eingewöhnt werden, wächst aber stetig weiter. Nötig sind viel freier Schwimmraum, stabil aufgebautes Riffgestein mit Höhlen und Durchschlüpfen sowie eine feste Abdeckung. Für kleine oder mittlere Aquarien ist die Art nicht geeignet.
Futter und Futterumstellung
In der Natur besteht die Nahrung überwiegend aus Schwämmen und Seescheiden, ergänzt durch Algen und kleine Wirbellose. Im Aquarium gelingt die Umstellung auf Ersatzfutter oft, aber nicht immer. Bewährt haben sich Frostfutter wie Mysis, Artemia und Muschelfleisch, spezielle Kaiserfischmischungen mit Schwammanteil sowie hochwertige Flocken, Granulat und Algenblätter als Trockenfutter. Neu eingesetzte Tiere sollten anfangs mit Futter gelockt werden, das sie bereits kennen, und es ist sinnvoll, die Art der Fütterung in Absprache mit dem Händler fortzuführen. Mehrere kleine Portionen pro Tag sind besser als eine große Mahlzeit. Bei Futterverweigerung länger als wenige Tage sollte rasch nach Ursachen gesucht werden. Aufwuchs auf Riffgestein dient als sinnvolle Ergänzung.
Eingewöhnung
Wir empfehlen eine langsame Eingewöhnung mit der Tropfmethode über ein bis zwei Stunden, damit sich Temperatur und Salzgehalt schrittweise an das Beckenwasser angleichen. Dabei sollte das Licht gedämpft sein, um Stress zu vermeiden. Der Fisch wird mit einem Behälter statt mit dem Kescher umgesetzt, um Verletzungen durch den Kiemendeckeldorn und Hautschäden zu vermeiden. Transportwasser gehört nicht ins Becken. Im Becken benötigt er Verstecke und Ruhe, am besten als zuletzt eingesetzter Fisch. In den ersten Tagen ist die Futteraufnahme genau zu beobachten. Eine vorherige Quarantäne in einem separaten Becken ist sehr empfehlenswert, auch zur Futterumstellung.
Geschlechtsunterschiede
Äußerlich sind keine verlässlichen Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen bekannt. Eine Geschlechtsbestimmung ist anhand von Größe oder Färbung nicht sicher möglich. Auffällig ist dagegen der Farbwechsel: Jungfische sind dunkel mit hellen Querstreifen, erst mit etwa 7–12 cm beginnt die Umfärbung zur Erwachsenentracht.
Zucht
Im Heimaquarium wird der Gelbmasken-Kaiserfisch nicht regelmäßig nachgezogen. Wie viele Kaiserfische ist er ein Freilaicher, dessen Eier und Larven im offenen Wasser treiben; die Aufzucht der winzigen Larven gilt als äußerst schwierig. Die im Handel angebotenen Tiere stammen in aller Regel aus Wildfängen, sofern nicht ausdrücklich ein Nachzuchthinweis angegeben ist. Dieser Artikel ist nicht als Nachzucht gekennzeichnet.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Endgröße liegt bei bis zu etwa 38 cm, im Aquarium bleiben die Tiere meist etwas kleiner. Der angebotene Fisch mit 12–14 cm steht bereits am Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenkleid. Die Lebenserwartung wird im Aquarium meist mit etwa 10 bis 15 Jahren angegeben; Schätzungen reichen bis rund 20 Jahre. Verlässliche Daten, die Männchen und Weibchen oder Freiland und Haltung trennen, liegen nicht vor. Mit guter Haltung kann daher mit einer sehr langen Bindung gerechnet werden.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?
Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.