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Gemeiner Putzerlippfisch, Labroides dimidiatus, ca. 4,0-5,0 cm

Natürliches Putzverhalten

Befreit Mitbewohner von Hautparasiten und Schuppenresten

Anspruchsvolle Fütterung

Braucht feines Frost- und Trockenfutter mehrmals täglich

Sicher abdecken

Flinker Schwimmer, der bei Schreck aus dem Becken springen kann

Ab 500 Liter Becken

Gut besetztes Riffbecken mit viel Schwimmraum empfohlen

Gemeiner Putzerlippfisch, Labroides dimidiatus, ca. 4,0-5,0 cm


Auf einen Blick: Gemeiner Putzerlippfisch, Labroides dimidiatus
Deutscher Name:Gemeiner Putzerlippfisch
Wissenschaftlich:Labroides dimidiatus
Synonyme:Blaustreifen-Putzerlippfisch, Gemeiner Putzerfisch, Putzerlippfisch, Blaustreifen-Putzerfisch, Putzerfisch
Herkunft:Indopazifik vom Roten Meer und Ostafrika bis Polynesien
Riffaquarium-tauglich:Korallen geeignet; Garnelen und Wirbellose bedingt geeignet, Muscheln gefährdet
Verträglichkeit:Friedlich, aber nur mit viel Fischbesatz; Revierverhalten gegenüber Artgenossen möglich
Wasserwerte:Dichte 1,023–1,025 (ca. 33–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 7–12
Temperatur:24–26 °C (kurzzeitig 22–28 °C tolerierbar)
Beckengröße:ab ca. 500 Liter empfohlen
Futter:Feines Frostfutter (Mysis, Artemia, Cyclops), hochwertiges Trockenfutter, mehrmals täglich
Schwierigkeitsgrad:Anspruchsvoll, nur für erfahrene Aquarianer
Geschlechts-Unterschiede:Äußerlich kaum erkennbar; Männchen werden größer (Geschlechtsumwandlung von Weibchen zu Männchen)
Zucht möglich:Keine Nachzucht im Handel; Vermehrung im Aquarium nicht etabliert
Maximale Größe:meist ca. 10 cm, selten bis 14 cm; Lebenserwartung im Aquarium oft nur wenige Jahre
Liefergröße:ca. 4,0-5,0 cm
Im Detail: Gemeiner Putzerlippfisch, Labroides dimidiatus

Herkunft von Gemeiner Putzerlippfisch (Labroides dimidiatus)

Der Gemeine Putzerlippfisch, Labroides dimidiatus, ist im gesamten tropischen Indopazifik zu Hause. Sein Verbreitungsgebiet reicht vom Roten Meer, dem Persischen Golf und der Ostküste Afrikas quer durch den Indischen Ozean bis nach Polynesien, im Norden bis Südjapan und im Süden bis in die Region um Lord Howe. Er lebt an Korallenriffen, in Lagunen und an Außenriffhängen, meist in flachem Wasser bis etwa 30 oder 40 Meter Tiefe. Dort betreibt er sogenannte Putzstationen: markante Riffbereiche, an denen Fische unterschiedlichster Arten anhalten, um sich Hautparasiten, abgestorbene Schuppen und Schleim von ihm abnehmen zu lassen. Genau diese Spezialisierung macht den Fisch so faszinierend, aber auch so schwierig im Aquarium, denn im Riff ernährt er sich zu einem großen Teil von dieser Putztätigkeit. Die Tiere sind tagaktiv und ziehen sich nachts in Spalten und Höhlen zurück. Der Art werden in der Fachliteratur mehrere genetische Linien zugeschrieben, weshalb manche Händler Fundortangaben und Namenszusätze verwenden; diese sind nicht immer eindeutig. Die uns vorliegende Ware stammt, sofern nicht ausdrücklich als Nachzucht gekennzeichnet, aus Wildfängen. Die Art gilt als nicht gefährdet.

Eignung für das Riffaquarium

Gegenüber Steinkorallen, Weichkorallen und Anemonen gilt der Putzerlippfisch als geeignet; er knabbert nicht an Korallengewebe, sondern sucht Parasiten und Hautreste auf Fischen. Bei Garnelen, Einsiedlern, Schnecken und Seesternen ist die Eignung bedingt: Gezielte Jagd auf größere Wirbellose ist nicht typisch, einzelne Tiere können aber neugierig an Krebstieren zupfen, daher sollte das Verhalten anfangs beobachtet werden. Für Muscheln, insbesondere Riesenmuscheln, ist er ungeeignet beziehungsweise riskant, denn es gibt Berichte, dass Einzeltiere an den Mantellappen knabbern und sie schädigen. Giftigkeit ist für die Art nicht bekannt. Wichtiger Hinweis: Er ist ein tagaktiver, flinker Schwimmer, der bei Erschrecken aus dem Becken springen kann. Eine feste Abdeckung oder ein engmaschiges Netz ist deshalb verpflichtend.

Vergesellschaftung und Verhalten

Der Putzerlippfisch ist gegenüber anderen Fischen in der Regel friedlich und hat im Gesellschaftsbecken meist keine Konflikte. Seine Putzlust kann allerdings zur Belastung werden: In Becken mit wenigen Mitbewohnern wird derselbe Fisch immer wieder bedrängt, bis er gestresst ist. Schlecht geeignet sind deshalb kleine, schwach besetzte Aquarien. Besonders empfindliche, langsame oder sehr ruhende Arten sowie Fische, die sich nicht putzen lassen, können leiden. Artgenossen werden häufig als Rivalen gesehen; die Einzelhaltung ist am sichersten. Wer ein Paar oder Harem versuchen möchte, braucht ein sehr großes, strukturreiches Becken, und auch dann kommt es vor, dass ein Tier verschwindet. Ähnlich gefärbte, schmale Fische wie manche Grundeln können vom Putzerlippfisch als Konkurrenten behandelt werden. Mit Fischen, die ihn fressen könnten, etwa größere Raubfische, darf er nicht vergesellschaftet werden.

Wasserwerte und Temperatur

Gefordert ist stabiles, sauberes und gut mit Sauerstoff versorgtes Riffwasser: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte 1,023–1,025), pH-Wert 8,1–8,4, Karbonathärte 7–12 °dKH, Temperatur 24–26 °C. Kurzzeitig werden 22–28 °C vertragen, größere Schwankungen sind aber zu vermeiden. Nitrat und Phosphat sollten niedrig gehalten werden, Ammoniak und Nitrit müssen nicht messbar sein. Ein eingefahrenes Becken mit stabiler Biologie ist Voraussetzung, da gestresste Putzerfische rasch abbauen.

Aquarium und Einrichtung

Die Empfehlungen in der Fachliteratur reichen von etwa 200 bis über 1000 Litern. Wir empfehlen ein eingefahrenes Riffaquarium ab ca. 500 Litern mit viel Freiwasser, Rückzugsspalten im Riffaufbau und einem gut gemischten Fischbesatz. Größere Becken mit mehreren verträglichen Fischen verteilen die Putzaktivität besser. Ein sicherer Deckel gegen das Herausspringen ist unabdingbar.

Futter und Futterumstellung

Das ist die größte Hürde der Art: Im Riff lebt der Putzerlippfisch zu einem Teil von Parasiten und Schleim, die ein Heimaquarium kaum liefert. Er muss deshalb zuverlässig und mehrmals täglich mit feinem Futter versorgt werden. Angenommen werden meist fein gehacktes oder aufgetautes Frostfutter wie Mysis, Artemia, Cyclops, Lobstereier, Krill-Stücke und weiße Mückenlarven sowie hochwertige Flocken und feines Granulat. Auch Nori-Algen werden gelegentlich genommen. Frisch importierte Tiere nehmen die Umstellung vom Putzen auf Futter nicht immer sofort an. Wir empfehlen, das Fressen in den ersten Tagen genau zu beobachten, kleine Portionen mehrfach zu geben und auf einen runden, nicht eingefallenen Bauch zu achten. Zeigt ein Tier keine Fresslust, ist die Aussicht auf eine dauerhafte Haltung gering.

Eingewöhnung

Lippfische sind transportempfindlich, deshalb ist ruhiges Vorgehen wichtig. Der Beutel wird zunächst ungeöffnet zum Temperaturausgleich in das Becken gelegt. Danach wird tröpfchenweise über eine Tropfmethode (Luftschlauch mit Ventil) über 45–90 Minuten Aquarienwasser in den Beutel geleitet, damit sich Salzgehalt, pH-Wert und Temperatur langsam angleichen. Anschließend wird der Fisch vorsichtig mit einem Kescher oder Behälter umgesetzt, ohne das Beutelwasser ins Becken zu geben. Das Licht sollte gedämpft sein; erst danach wird gefüttert. Eine Eingewöhnung in einem separaten Quarantänebecken ist empfehlenswert, bietet aber nur mit Verstecken, ruhiger Umgebung und feinem Futter Vorteile.

Geschlechtsunterschiede

Äußere Unterschiede sind kaum erkennbar. Die Art ist ein sogenannter protogyner Zwitter: Alle Jungtiere sind zunächst weiblich, das dominante Tier einer Gruppe wechselt später zum Männchen und wird in der Regel etwas größer. Anhand von Färbung oder Form lässt sich das Geschlecht im Handel nicht verlässlich bestimmen.

Zucht

In der Natur laichen die Tiere paarweise im Freiwasser. Eine verlässliche Nachzucht im Aquarium ist bislang nicht etabliert; es gab Versuche, aber keine regelmäßig verfügbare Nachzucht. Angebotene Tiere sind daher in der Regel Wildfänge, sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet.

Endgröße und Lebenserwartung

Ausgewachsene Tiere erreichen meist rund 10 cm, einzelne dominante Männchen bis etwa 14 cm. Die gelieferten Jungtiere von 4–5 cm sind also noch nicht ausgewachsen. Zur Lebenserwartung gibt es abweichende Angaben: In der Natur werden etwa 4–6 Jahre genannt, im Aquarium häufig nur 2–4 Jahre oder deutlich kürzer, da viele Tiere schon nach Wochen bis Monaten verhungern oder gestresst eingehen. Vereinzelt werden Werte von 8–12 Jahren bei bester Pflege genannt, die als unsicher gelten. Eine vorsichtige Planung liegt bei einigen Jahren, abhängig von Fütterung und Beckengröße.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?

Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.

Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.

Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?

Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.

Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.

Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?

Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.

Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.

Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?

La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.

Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.

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