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Goldband-Junker, Thalassoma hebraicum
| Deutscher Name: | Goldband-Junker |
| Wissenschaftlich: | Thalassoma hebraicum |
| Synonyme: | Goldband-Lippfisch |
| Herkunft: | Westlicher Indischer Ozean von Ostafrika und Madagaskar bis zu den Malediven und Sri Lanka |
| Riffaquarium-tauglich: | Bedingt geeignet: lässt Korallen meist in Ruhe, frisst aber Garnelen, Krebse und Schnecken |
| Verträglichkeit: | Lebhaft und durchsetzungsstark, nur ein Junker pro Becken |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Beckengröße: | ab etwa 1.000 Litern mit viel Schwimmraum |
| Futter: | Fleischfresser: Mysis, Krill, Garnelen, Artemia, Granulat, mehrmals täglich |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel, robust, aber sehr großer Platzbedarf |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen größer und farbintensiver, Geschlechtswechsel vom Weibchen zum Männchen |
| Zucht möglich: | Im Aquarium nicht bekannt |
| Maximale Größe: | bis etwa 23 cm |
| Liefergröße: | ca. 7,0-9,0 cm |
Herkunft von Goldband-Junker (Thalassoma hebraicum)
Der Goldband-Junker ist eine Lippfischart des westlichen Indischen Ozeans. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich entlang der ostafrikanischen Küste von Tansania südwärts bis zur Algoa-Bucht in Südafrika und umfasst Madagaskar, die Komoren, Mauritius, Réunion und die Seychellen. Im Norden reicht es bis zum Jemen, im Osten über die Malediven bis nach Indien und Sri Lanka. Die Art lebt in Lagunen und an seewärtigen Riffen in Tiefen von etwa einem bis dreißig Metern und hält sich bevorzugt an Fleckriffen und felsigen Abschnitten auf. Als typischer Vertreter der Junker ist sie ein unermüdlicher Schwimmer, der tagsüber ständig in Bewegung ist und große Strecken über dem Riff zurücklegt. Dabei sucht der Goldband-Junker zwischen Steinen und im Geröll nach kleinen Krebstieren, Schnecken, Würmern und anderen wirbellosen Beutetieren. Seinen Namen verdankt er dem auffälligen goldgelben Querband hinter dem Kopf, das sich deutlich vom übrigen, grün bis blau gemusterten Körper abhebt. In seiner Heimat wird er auch von der örtlichen Fischerei genutzt und gilt als nicht gefährdet.
Eignung für das Riffaquarium
Für das Riffaquarium ist der Goldband-Junker nur bedingt geeignet. Stein- und Weichkorallen werden in der Regel nicht beschädigt. Kleine Garnelen, Krebse, Einsiedlerkrebse, Schnecken, Borstenwürmer und andere Wirbellose gehören jedoch zu seiner natürlichen Beute und sind gefährdet. Beim Umdrehen kleiner Steine auf Futtersuche kann er zudem lose Ableger verschieben.
Vergesellschaftung und Verhalten
Der Goldband-Junker ist sehr lebhaft, neugierig und mit zunehmender Größe durchsetzungsstark. Gegenüber kleinen, ruhigen Fischen wie Grundeln oder Leierfischen kann er aufdringlich bis aggressiv werden, sehr kleine Fische werden mitunter gejagt. Pro Becken sollte nur ein Junker gepflegt werden, andere Thalassoma-Arten sind als Mitbewohner ungeeignet. Gut vergesellschaften lässt er sich mit robusten, ähnlich großen Fischen wie Doktorfischen, größeren Kaiserfischen oder Drückerfischen. Da Junker bei Schreck aus dem Wasser springen können, ist eine dichte Abdeckung zwingend.
Wasserwerte und Temperatur
Im Meerwasseraquarium benötigt die Art stabile Riffbedingungen: Dichte 1,023 bis 1,025 bei 25 °C, entsprechend etwa 33 bis 35 Promille Salzgehalt, pH-Wert 8,1 bis 8,4, Karbonathärte 7 bis 10 °dKH und Temperatur 24 bis 26 °C. Eine kräftige Filterung ist wichtig, da der Goldband-Junker als großer, ständig fressender Fisch viel Belastung ins Wasser bringt.
Aquarium und Einrichtung
Da der Goldband-Junker bis etwa 23 Zentimeter lang wird und als Dauerschwimmer enorm viel Raum braucht, ist ein Aquarium ab etwa 1.000 Litern mit langer Schwimmstrecke empfehlenswert. Die Angaben in der Fachliteratur reichen von deutlich kleineren Becken für Jungtiere bis zu mehreren Tausend Litern für ausgewachsene Tiere. Ein Sandboden und reichlich Gestein mit Spalten dienen als Rückzugsorte.
Futter und Futterumstellung
Als Fleischfresser nimmt der Goldband-Junker nahezu jedes tierische Futter gierig an. Geeignet sind Mysis, Krill, Artemia, gehackte Garnelen und Muschelfleisch sowie hochwertiges Granulat- und Flockenfutter. Wegen seines hohen Stoffwechsels sollte er mehrmals täglich gefüttert werden. Vitaminreiches Futter fördert die Farbenpracht. Die Umstellung auf Frost- und Trockenfutter gelingt in der Regel schnell.
Eingewöhnung
Die Eingewöhnung sollte bei gedämpftem Licht erfolgen. Zunächst wird der Beutel etwa 15 bis 20 Minuten zum Temperaturausgleich auf die Wasseroberfläche gelegt. Anschließend wird der Salzgehalt mit der Tropfmethode über 30 bis 60 Minuten langsam angeglichen, bevor der Fisch ohne Transportwasser in das abgedeckte Becken gesetzt wird. Er sollte möglichst als letzter Fisch eingesetzt werden, damit er nicht von Anfang an das Becken dominiert.
Geschlechtsunterschiede
Wie viele Lippfische ist der Goldband-Junker ein Zwitter, bei dem sich Weibchen später zu Männchen umwandeln können. Ausgewachsene Männchen werden größer und sind deutlich farbintensiver als Weibchen und Jungtiere.
Zucht
Im Freiland laichen die Tiere paarweise im Freiwasser, die Eier treiben anschließend im Plankton. Eine Nachzucht im Aquarium ist nicht bekannt.
Endgröße und Lebenserwartung
Der Goldband-Junker erreicht eine Gesamtlänge von bis zu etwa 23 Zentimetern. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
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Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.