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Indischer Goldring-Borstenzahndoktor, Ctenochaetus truncatus, ca. 6,0-8,0 cm
| Deutscher Name: | Indischer Goldring-Borstenzahndoktor |
| Wissenschaftlich: | Ctenochaetus truncatus |
| Synonyme: | Gelbaugen-Borstenzahndoktor, Gold-Ring-Borstenzahndoktor, Indian Gold-ring Bristletooth, Squaretail Bristletooth, Yelloweye Bristletooth, Spotted Bristletooth, Truncatus Tang |
| Herkunft: | Indischer Ozean, von der ostafrikanischen Küste bis zur Andamanensee |
| Riffaquarium-tauglich: | Überwiegend geeignet für Korallen, Garnelen und andere Wirbellose; Algenaufwuchs wird abgeweidet, bei Nahrungsmangel können Übergriffe auf Weichteile nicht ausgeschlossen werden |
| Verträglichkeit: | Friedlich bis halbaggressiv; gegenüber Doktorfischen, vor allem Ctenochaetus-Arten, möglich territorial; Einzelhaltung oder sehr großzügiges Becken |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025 (ca. 32–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 7–9 °dKH, Temperatur 24–27 °C |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Mindestens ca. 300 l, besser 400 l und mehr mit rund 150 cm Kantenlänge |
| Futter: | Algenfilm, Detritus und Aufwuchs; im Aquarium zusätzlich Spirulina-, Algen- und Frostfutter sowie Trockenfutter und Nori |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; Eingewöhnung und Fütterung erfordern Erfahrung |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich keine verlässlichen Unterschiede bekannt |
| Zucht möglich: | Nachzucht im Aquarium nicht etabliert |
| Maximale Größe: | Bis ca. 16 cm Standardlänge; Lieferware hier 6–8 cm |
| Liefergröße: | ca. 6,0-8,0 cm |
Herkunft von Indischer Goldring-Borstenzahndoktor (Ctenochaetus truncatus)
Der Goldring-Borstenzahndoktor ist im Indischen Ozean zu Hause. Beschrieben wurde die Art erst im Jahr 2001, als Typfundort gilt La Digue auf den Seychellen. Das Verbreitungsgebiet reicht entlang der ostafrikanischen Küste von Kenia bis nach KwaZulu-Natal, von Südoman über die Inselwelt des Indischen Ozeans bis zur Andamanensee, außerdem zu den Kokosinseln und zur Weihnachtsinsel. In der Natur lebt der Doktorfisch in geringen Tiefen von etwa einem bis zu rund 21 Metern. Er bevorzugt geschützte Riffkronen und Riffhänge, wo er einzeln oder in kleinen Gruppen zwischen großen Korallen und in Kanälen auftaucht und bei Gefahr gern in die Verästelungen der Steinkorallen flüchtet. Das Tier ist orangebraun gefärbt und mit zahlreichen kleinen, hellblauen bis gelben Punkten übersät; um das Auge zieht sich ein gelber Ring, daher der Handelsname. Jungfische sind leuchtend gelb. Die Gattung Ctenochaetus trägt ihren Namen wegen der beweglichen, borstenartigen Zähne, mit denen der Fisch Algenfilm und nährstoffreiches Detritus vom Untergrund bürstet. Im Handel wird die Art mitunter mit verwandten Arten wie dem pazifischen Kole-Doktorfisch verwechselt; der wissenschaftliche Name schafft hier Klarheit. Für diesen Artikel liegt kein Hinweis auf Nachzucht vor, es handelt sich daher um Wildfang.
Eignung für das Riffaquarium
Geeignet für Steinkorallen, Weichkorallen sowie Garnelen und andere Wirbellose, soweit das Becken ausreichend Aufwuchs bietet. Die borstenartigen Zähne sind zum Abweiden von Algenfilm und Detritus gemacht, nicht zum Abbeißen von Korallengewebe. Bedingt ist die Eignung bei sehr sauberen, nahrungsarmen Becken: Wird der Fisch nicht satt, können gelegentliche Knabbereien an fleischigen Korallen, Muscheln oder Zoanthus nicht ausgeschlossen werden. Wer täglich mehrfach Pflanzenkost anbietet, minimiert dieses Risiko. Kleine Wirbellose wie Garnelen werden normalerweise nicht gejagt. Dennoch bleibt der Doktorfisch ein agiler Schwimmer und kann bei Hektik Ableger oder lose Korallenstücke umwerfen.
Vergesellschaftung und Verhalten
Der Goldring-Borstenzahndoktor ist mit friedlichen bis halbaggressiven Meerwasserfischen meist verträglich, kann aber gegenüber anderen Doktorfischen revierbezogen auftreten. Am häufigsten kommt es zu Streit mit anderen Ctenochaetus-Arten oder Doktorfischen ähnlicher Körperform und Fressweise. Im Normalfall empfiehlt sich daher nur ein Borstenzahndoktor pro Becken, es sei denn, das Aquarium ist sehr groß und hat viele Sichtbarrieren. Neue Doktorfische sollten möglichst zuletzt eingesetzt werden, damit der Neuankömmling nicht in ein bereits etabliertes Revier kommt. Mit Riffbarschen, Zwergkaiserfischen oder Lippfischen ähnlicher Größe klappt die Vergesellschaftung in der Regel gut. Ein Becken ohne ausreichend Ausweichraum kann dauerhaft Unruhe und Stress auslösen.
Wasserwerte und Temperatur
Bewährt haben sich eine Dichte von 1,023–1,025 (entspricht etwa 32–35 ‰ Salzgehalt), ein pH-Wert von 8,1–8,4, eine Karbonathärte von 7–9 °dKH und eine Temperatur von 24–27 °C. Ammoniak und Nitrit müssen unterhalb der Nachweisgrenze liegen, Nitrat sollte niedrig bleiben. Wichtig sind vor allem stabile Werte: Schwankungen bei Dichte und Temperatur belasten Doktorfische deutlich mehr als eine kleine Abweichung vom Idealwert. Eine kräftige, aber nicht punktuell zu starke Strömung und gut sauerstoffreiches Wasser kommen der Art entgegen. Ein leistungsfähiger Eiweißabschäumer und regelmäßige Teilwasserwechsel unterstützen die Wasserqualität.
Aquarium und Einrichtung
Als Untergrenze werden in der Praxis rund 75 US-Gallonen (knapp 300 l) genannt. Für die dauerhafte Haltung ist ein Becken von 400 l und mehr mit etwa 150 cm Kantenlänge deutlich besser, denn der Fisch ist ein flinker Schwimmer, der sein Revier abpatrouilliert. In kürzeren oder mit Riffaufbauten zugestellten Becken kommt es häufiger zu Unruhe, scheuem Verhalten und Revierstreit. Das Aquarium sollte freie Schwimmflächen, Rückzugshöhlen und viel bewachsenes Gestein bieten. Bitte abdecken: Doktorfische können bei Schreck aus dem Becken springen. Beachten Sie außerdem das scharfe Skalpell am Schwanzstiel, das bei unachtsamem Hantieren zu Schnittverletzungen führen kann.
Futter und Futterumstellung
Der Goldring-Borstenzahndoktor ernährt sich in der Natur von Algenfilm, Detritus und feinem Aufwuchs. Im Aquarium sollte er mehrmals täglich kleine Portionen erhalten. Gut bewährt haben sich Spirulina- und Algenflocken, Nori, Pellets mit hohem Pflanzenanteil sowie Frostfutter wie Mysis oder Artemia in geringen Mengen als Ergänzung. Die Umstellung auf Frost- und Trockenfutter gelingt vielen Tieren innerhalb weniger Tage, bei Wildfängen kann sie jedoch länger dauern; ein gut eingefahrenes Becken mit natürlichem Aufwuchs hilft dabei. Beobachten Sie in der ersten Zeit, ob der Fisch gut frisst und Gewicht hält. Ein einmal eingestellter Futterplan sollte beibehalten werden, damit die Tiere nicht auf Aufwuchs im Becken allein angewiesen sind.
Eingewöhnung
Wildfänge kommen häufig durch Fang und Transport angespannt an. Passen Sie Temperatur und Salzgehalt langsam mit der Tropfmethode über mindestens ein bis zwei Stunden an und setzen Sie den Fisch im gedimmten Licht ein. Eine vorherige Quarantäne in einem ruhigen Becken mit Verstecken ist empfehlenswert, da Doktorfische anfällig für Parasiten wie Weiße Pünktchenkrankheit und Samtkrankheit sind. Bieten Sie früh Algenfutter an, damit sich der Fisch einfrisst. Beobachten Sie in den ersten Wochen Verhalten, Atmung, Haut und Futteraufnahme. Auffälligkeiten sollten frühzeitig mit fachkundiger Beratung abgeklärt werden.
Geschlechtsunterschiede
Äußerlich sind keine verlässlichen Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen bekannt. Sicher unterscheiden lassen sich nur Jungtiere und Erwachsene: Jungfische sind leuchtend gelb, ausgewachsene Tiere orangebraun mit hellen Punkten und gelbem Augenring.
Zucht
Aus dem Aquarium sind keine Nachzuchten dieser Art dokumentiert. Doktorfische sind Freilaicher, deren Larven sich im offenen Wasser entwickeln; Zuchterfolge sind in Privathaltung die absolute Ausnahme. Für diesen Artikel ist keine Nachzucht angegeben, es handelt sich um Wildfang.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Art erreicht nach gängigen Angaben bis etwa 16 cm Standardlänge. Die angebotenen Tiere mit 6–8 cm sind noch jung und wachsen bei guter Pflege weiter. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?
Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.