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Indischer Rauchglas-Kaiserfisch, Apolemichthys xanthurus
| Deutscher Name: | Indischer Rauchglas-Kaiserfisch |
| Wissenschaftlich: | Apolemichthys xanthurus |
| Synonyme: | Indischer Rauchkaiserfisch, Gelbschwanz-Kaiserfisch, Xanthurus-Kaiserfisch, Rauchkaiserfisch, Indian Yellowtail Angelfish, Yellowtail Angelfish, Cream Angelfish |
| Herkunft: | Nördlicher und westlicher Indischer Ozean (u. a. Malediven, Sri Lanka, Südindien, Mascarenen) |
| Riffaquarium-tauglich: | Bedingt geeignet: Korallen eingeschränkt, Muscheln und Krustenanemonen gefährdet, kleine Krebse nicht sicher |
| Verträglichkeit: | Einzelhaltung am sichersten; Paar nur in sehr großen Becken und bei gleichzeitigem Einsetzen; Vorsicht bei anderen Kaiserfischen |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025 (ca. 33–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH, 24–27 °C |
| Temperatur: | 24–27 °C (Spanne in der Literatur 22–28 °C) |
| Beckengröße: | Für ausgewachsene Tiere ab etwa 600–750 Liter, mehr ist besser |
| Futter: | Allesfresser: Mysis, Artemia, Muschelfleisch, Nori, Spirulina, Granulat, Kaiserfisch-Mixe |
| Schwierigkeitsgrad: | Für einen Kaiserfisch vergleichsweise robust; mittlerer Anspruch, nur für erfahrene Pfleger mit großem, eingefahrenem Becken empfehlenswert |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich nicht zuverlässig unterscheidbar |
| Zucht möglich: | Nachzucht im Aquarium nicht etabliert |
| Maximale Größe: | Bis etwa 15 cm (Handelsangaben teils bis 20 cm); Lebenserwartung: Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor. |
| Liefergröße: | ca. 6,0-8,0 cm |
Herkunft von Indischer Rauchglas-Kaiserfisch (Apolemichthys xanthurus)
Der Indische Rauchglas-Kaiserfisch gehört zur Familie der Kaiserfische und lebt im nördlichen und westlichen Indischen Ozean. Sein Verbreitungsgebiet reicht von den Mascarenen über die Malediven und Sri Lanka bis an die Küsten Indiens; auch von den Andamanen, aus Myanmar und Thailand und neuerdings aus dem Westen Indonesiens liegen Nachweise vor. Die Art wurde 1833 von Bennett von Sri Lanka aus beschrieben, damals unter dem Gattungsnamen Holacanthus. In der Natur trifft man den Fisch einzeln oder paarweise an Korallen- und Felsriffen, meist in einigen Metern bis zu etwa 60 oder 85 Metern Tiefe an. Dort ernährt er sich von Schwämmen, Manteltieren, kleinen Krebstieren und Algen. Charakteristisch ist die Färbung: ein cremefarbener bis grauer Körper mit dunkel gesäumten Schuppen, ein dunkler Kopf, schwarze, weiß gesäumte Rücken- und Afterflosse und eine leuchtend gelbe Schwanzflosse. Jungtiere tragen zusätzlich ein breites dunkles Band über dem Auge und einen dunklen Fleck auf dem Rücken, der mit dem Alter verblasst. Sehr ähnlich ist der Rotmeer-Verwandte Apolemichthys xanthotis, bei dem das dunkle Kopfmuster weiter nach hinten reicht. Die Art gilt als nicht gefährdet, wird aber nur in begrenzter Zahl gefangen. Ihre Herkunft aus dem Freiland ist für den Handel typisch; eine Nachzucht ist für diesen Artikel nicht angegeben.
Eignung für das Riffaquarium
Differenziert betrachtet ist der Indische Rauchglas-Kaiserfisch kein Fisch für ein empfindliches Korallenbecken. Gegenüber Korallen gilt er als bedingt geeignet bis eher ungeeignet: Viele Tiere bleiben unauffällig, andere zupfen an Zoanthus, Krustenanemonen, fleischigen LPS-Korallen oder Weichkorallen. Krustenanemonen stehen nach Erfahrungsberichten sicher auf dem Speiseplan. Muscheln, insbesondere der Mantelrand von Riesenmuscheln (Tridacna), können angeknabbert werden – hier ist die Art ungeeignet. Gegenüber Garnelen und anderen Wirbellosen ist sie nur bedingt verträglich: Kleine Garnelen, Einsiedler und andere Krebstiere gehören im Freiland zur Nahrung und sind nicht sicher. Wer dennoch ein gemischtes Riffbecken plant, sollte mit robusten, kräftigen Korallen arbeiten, den Fisch gut und abwechslungsreich füttern und beobachten, ob er bestimmte Tiere dauerhaft anpickt. Eine Garantie auf Riffverträglichkeit gibt es nicht. Eine Giftigkeit ist nicht bekannt; wie bei allen Kaiserfischen sitzt aber am Kiemendeckel ein kräftiger Dorn, an dem sich der Fisch im Netz verfangen kann und der beim Umsetzen Verletzungen verursachen kann. Springen ist keine typische Eigenart, ein Abdecken des Beckens bleibt dennoch sinnvoll.
Vergesellschaftung und Verhalten
Unter den Kaiserfischen wird die Art häufig als eher friedlich beschrieben, bleibt aber ein Revierbewohner mit Kaiserfisch-Temperament. Gegenüber friedlichen Riffbewohnern anderer Familien zeigt sie sich meist tolerant. Mit anderen Kaiserfischen, besonders mit Artgenossen und Vertretern der eigenen Gattung, kann es zu Verfolgung und Streit kommen. Am sichersten ist die Einzelhaltung. Ein Paar lässt sich nur in sehr großen Becken halten, wenn beide Tiere gleichzeitig eingesetzt werden oder bereits als eingespieltes Paar vorliegen; ein Erfolg ist nicht garantiert. Ein luftiger Riffaufbau mit Höhlen, Durchschwimmmöglichkeiten und viel freiem Schwimmraum reduziert Stress. Als Mitbewohner kommen zurückhaltende, nicht zu kleine Fische infrage; sehr aggressive oder hektisch fressende Arten können den Kaiserfisch beim Futter benachteiligen. Der Fisch ist als Jungtier mit 6 bis 8 cm noch klein, ändert aber mit zunehmender Größe sein Auftreten, daher sollte der Besatz von Anfang an auf einen ausgewachsenen Kaiserfisch ausgelegt werden. Neu eingesetzte Fische sollten bei bereits vorhandenen Kaiserfischen nur sehr vorsichtig und mit Umgestaltung des Aufbaus eingeführt werden.
Wasserwerte und Temperatur
Empfohlen wird stabiles, sauerstoffreiches und nährstoffarmes Riffwasser. Salzgehalt: Dichte 1,023–1,025 (etwa 33–35 ‰). pH-Wert: 8,1–8,4. Karbonathärte: 7–10 °dKH. Temperatur: meist 24–27 °C; in der Literatur werden auch 22–28 °C genannt, im Aquarium ist ein ruhiger Bereich um 25–26 °C günstig. Nitrit sollte nicht nachweisbar sein, Nitrat möglichst niedrig bleiben. Starke Schwankungen von Salzgehalt, Temperatur und KH sind unbedingt zu vermeiden. Eine kräftige Strömung und gute Filterung mit Abschäumer helfen, die Wasserqualität dauerhaft hoch zu halten. Besonders wichtig sind regelmäßige Teilwasserwechsel und Messungen, weil Kaiserfische empfindlich auf verschlechtertes Wasser und auf Stress reagieren können.
Aquarium und Einrichtung
Die Angaben zur Mindestbeckengröße gehen auseinander: Meist werden für erwachsene Tiere etwa 600 bis 750 Liter genannt, einzelne Anbieter empfehlen sogar 800 bis 1000 Liter. Grund ist weniger die bescheidene Endgröße von rund 15 cm als der große Schwimm- und Revierbedarf des aktiven Fisches und das stabile Wasser, das ein großes Volumen bietet. Für den 6 bis 8 cm großen Jungfisch kann ein etwas kleineres Becken vorübergehend ausreichen, sollte aber langfristig nicht als Lösung gelten. Wichtig ist ein gut eingefahrenes Becken mit viel Lebendgestein, das Weidefläche bietet, Höhlen zum Rückzug und freie Schwimmflächen. Eine ordentliche Abdeckung ist empfehlenswert. Wer ein Paar halten möchte, sollte deutlich mehr Volumen und Rückzugsräume einplanen.
Futter und Futterumstellung
In der Natur frisst der Fisch Schwämme, Manteltiere, Algen und kleine Krebstiere. Im Aquarium gilt er unter den Kaiserfischen als vergleichsweise unkompliziert, wenn er gut eingewöhnt ist, und nimmt meist recht schnell Ersatzfutter an. Neben Frostfutter wie Mysis, Artemia, kleinem Krill und Muschelfleisch werden häufig auch Nori-Algen, Spirulina-Produkte, Flocken und Granulat akzeptiert. Hilfreich sind Frostfuttermischungen für Kaiserfische mit Schwamm- und Algenanteil. Die Futterumstellung gelingt am besten bei jungen Tieren, daher ist ein Fisch von 6 bis 8 cm ein gutes Alter. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Tier bereits aktiv frisst. Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sind besser als eine große Portion; pflanzliche Kost sollte regelmäßig dabei sein. Ein abgemagerter Bauch, Verstecken und Futterverweigerung sind Warnzeichen, die rasch geklärt werden sollten. Gut gefütterte Tiere knabbern weniger an Korallen und Muscheln, wobei auch das keine Garantie ist.
Eingewöhnung
Neu eingetroffene Fische sollten ruhig und gedämpft beleuchtet eingewöhnt werden. Das Transportwasser wird nicht einfach ins Becken gekippt, sondern langsam, etwa über die Tropfmethode über ein bis zwei Stunden, an Temperatur und Salzgehalt des Beckens angeglichen. Anschließend setzt man den Fisch mit einem Kescher oder Behälter ein; beim Fangen den Kiemendorn beachten, damit sich das Tier nicht verfängt. Eine Quarantäne in einem separaten Becken mit Versteckmöglichkeiten wird empfohlen, um Krankheiten wie Weißpünktchen oder Parasiten frühzeitig zu erkennen und das Futter schrittweise umzustellen. Bieten Sie bereits am ersten Tag kleine Portionen an, aber überfüttern Sie nicht. Im Hauptbecken sollte der neue Fisch Rückzugsmöglichkeiten haben, und bereits vorhandene Kaiserfische sind kritisch zu beachten. Eine Garantie für eine stressfreie Eingewöhnung gibt es nicht; Geduld, stabile Wasserwerte und regelmäßige Beobachtung sind entscheidend.
Geschlechtsunterschiede
Äußerlich lassen sich die Geschlechter nicht zuverlässig unterscheiden. Ein Alters- und Färbungsunterschied besteht jedoch zwischen Jungtieren und Adulten: Jungfische haben ein breites dunkles Band über dem Auge und einen dunklen Fleck auf dem Rücken, die im Laufe des Wachstums verblassen, während die Körperfärbung dunkler wird.
Zucht
Eine Nachzucht im Aquarium ist für diese Art nicht etabliert und im Heimaquarium praktisch nicht zu erwarten. Kaiserfische laichen im Freiwasser, die Larven entwickeln sich pelagisch, was die Aufzucht sehr anspruchsvoll macht. Im Freiland ist ein Mischling mit dem Dreipunkt-Kaiserfisch (Apolemichthys trimaculatus) bekannt, der als Apolemichthys armitagei bezeichnet wird.
Endgröße und Lebenserwartung
Der Fisch erreicht eine Gesamtlänge von etwa 15 cm; einzelne Handelsangaben nennen bis zu 20 cm, die wissenschaftlichen Quellen sprechen jedoch von etwa 15 cm. Die angebotenen Tiere mit 6 bis 8 cm sind Jungfische, die noch wachsen und ihre Färbung verändern. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?
Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.