112,99 €*
34 points bonus pour cet article (valeur 3,40 €)
Livraison 33,99 € · GO! Express – animaux en emballage isotherme · un seul envoi pour tous les animaux
Immédiatement disponible, délai de livraison 2-5 Tagen
Indischer Segelflossendoktor, Zebrasoma desjardinii, ca. 6,0-8,0 cm
| Deutscher Name: | Indischer Segelflossendoktor |
| Wissenschaftlich: | Zebrasoma desjardinii |
| Synonyme: | Indischer Segelflossen-Doktorfisch, Desjardins Segelflossendoktor, Indischer Segelflossendoktorfisch, Red Sea sailfin tang, Indian sailfin tang, Desjardin's sailfin tang |
| Herkunft: | Indischer Ozean inkl. Rotem Meer, von Ostafrika bis in den Andamanensee-Raum; Korallenriffe und Lagunen, 1–30 m Tiefe |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallen bedingt geeignet, Garnelen und andere Wirbellose überwiegend geeignet – nur in sehr großen Riffbecken sinnvoll |
| Verträglichkeit: | Am sichersten als Einzelgänger; gegenüber anderen Doktorfischen, v. a. Zebrasoma-Arten, oft unverträglich |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025 (ca. 33–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 7–12 °dKH, 24–27 °C |
| Temperatur: | 24–27 °C (kurzzeitig bis 28 °C vertretbar) |
| Beckengröße: | Jungtier vorübergehend kleiner, langfristig ab ca. 1.000 Litern, besser 1.500 Liter und mehr; Höhe ab ca. 80 cm |
| Futter: | Überwiegend Pflanzenfresser: Algen, Nori, Spirulina-Futter, dazu Mysis, Artemia und Granulat |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; wegen Endgröße und Beckenbedarf nicht für Einsteiger |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen werden größer als Weibchen; bei Jungtieren nicht zuverlässig unterscheidbar |
| Zucht möglich: | Im Aquarium keine Nachzucht üblich; in der Natur Paarlaicher |
| Maximale Größe: | Bis ca. 40 cm, häufig 32–40 cm; Lebenserwartung nicht verlässlich belegt |
| Liefergröße: | ca. 6,0-8,0 cm |
Herkunft von Indischer Segelflossendoktor (Zebrasoma desjardinii)
Zebrasoma desjardinii stammt aus dem Indischen Ozean. Sein Verbreitungsgebiet reicht vom Roten Meer und der ostafrikanischen Küste über die Inselwelt des westlichen Indischen Ozeans, etwa Mauritius, wo die Art ursprünglich beschrieben wurde, und Sri Lanka bis in den Raum der Andamanensee und das westliche Südostasien. Dort lebt er in Lagunen sowie an den seewärts gerichteten Außenriffen in etwa 1 bis 30 Metern Tiefe. Die Jungfische halten sich bevorzugt in geschützten Bereichen des Riffs auf, oft zwischen verzweigten Korallen, wo sie Deckung finden. Erwachsene Tiere sind meist einzeln oder paarweise unterwegs, abends können sich auch größere Ansammlungen bilden. Früher wurde die Art als Unterart oder gar identisch mit dem Pazifischen Segelflossendoktor Zebrasoma velifer betrachtet; heute gelten beide als eigenständige Arten. Die Verwechslung hält sich im Handel hartnäckig, deshalb lohnt der Blick auf den wissenschaftlichen Namen. Der Indische Segelflossendoktor wird von der IUCN als nicht gefährdet geführt. Mit seinen hohen, gestreift gezeichneten Rücken- und Afterflossen und dem scheibenförmigen Körper ist er ein auffälliger Vertreter der Doktorfische. Das hier angebotene Tier misst nur 6 bis 8 cm und ist damit noch ein Jungfisch, dessen Wachstum man unbedingt einplanen muss.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen: bedingt geeignet. Der Segelflossendoktor ist ein Weidegänger und gilt nicht als Korallenfresser. Dennoch ist er ein sehr großer, kräftig schwimmender Fisch. Hungrige Tiere können an Aufwuchs und gelegentlich auch an empfindlichen Weichkorallen oder Muscheln knabbern, und die langen Flossen samt kräftigem Schwanz können Korallenableger lockern oder Polypen streifen. Eine sorgfältige Befestigung der Korallen und regelmäßiges Füttern mit Pflanzenkost helfen, Probleme zu verringern, eine Garantie gibt es jedoch nicht.
Garnelen und andere Wirbellose: überwiegend geeignet. Als überwiegender Pflanzenfresser stellt er Putzergarnelen, Einsiedlerkrebsen, Schnecken oder Seesternen in der Regel nicht nach. Ganz winzige Wirbellose können im Futtertrubel aber versehentlich zu Schaden kommen. Beim Algenweiden räumt er außerdem Aufwuchs ab, den manche Schnecken zum Leben brauchen. Insgesamt passt die Art nur in sehr große, lockerer aufgebaute Riffaquarien mit viel freiem Schwimmraum, nicht in kompakte Nano- oder Mittelklassebecken.
Vergesellschaftung und Verhalten
Der Indische Segelflossendoktor ist tagaktiv, schwimmt viel und markiert sein Revier. Jungtiere sind in der Natur ausgesprochen revierbildend, und erwachsene Tiere behalten dieses Verhalten im Aquarium häufig bei. Gegenüber Artgenossen und anderen Doktorfischen, besonders anderen Zebrasoma-Arten und ähnlich geformten Tangs, kann er sehr unduldsam sein. Frisch eingesetzte Neuzugänge werden vom Alteingesessenen mitunter gejagt. Händlerangaben über seine Verträglichkeit gehen auseinander; die sicherste Lösung im Heimaquarium ist die Einzelhaltung. Eine Paar- oder Gruppenhaltung kommt nach Einschätzung erfahrener Anbieter allenfalls in Becken mit mehreren tausend Litern infrage.
Mit friedlichen Fischen aus anderen Familien lässt er sich in großen Becken oft gut vergesellschaften. Um Streit zu entschärfen, setzt man den Doktorfisch am besten zuletzt ein oder baut zuvor das Riff um, damit alte Reviere aufgelöst werden. Wichtig: Am Schwanzstiel sitzt ein scharfer, skalpellartiger Dorn. Damit kann er sich verteidigen und Mitbewohnern ernsthafte Verletzungen zufügen. Beim Fangen und Umsetzen muss man die Tiere vorsichtig und mit geeigneten Behältern handhaben, da sich Hände am Dorn verletzen können. Ob eine Giftwirkung vorliegt, ist nicht belegt; die Schnittverletzung ist aber ein ernst zu nehmendes Risiko. Erschreckte Doktorfische können zudem aus offenen Becken springen, daher ist eine Abdeckung ratsam.
Wasserwerte und Temperatur
Für den Indischen Segelflossendoktor eignen sich stabile, tropische Riffbedingungen: Dichte 1,023 bis 1,025 (entspricht etwa 33 bis 35 ‰ Salzgehalt), pH-Wert 8,1 bis 8,4, Karbonathärte 7 bis 12 °dKH und eine Temperatur von etwa 24 bis 27 °C; kurzzeitig werden auch bis 28 °C vertragen. Wichtiger als der exakte Zahlenwert ist, dass diese Werte konstant bleiben. Doktorfische reagieren empfindlich auf Schwankungen und auf Sauerstoffmangel. Eine kräftige Strömung und starke Oberflächenbewegung gehören daher fest zur Technik. Nitrit und Ammonium sollten nicht nachweisbar sein; das Becken muss eingefahren und biologisch reif sein. Die Angaben verschiedener Quellen weichen leicht ab, deshalb sind sie als Richtwerte zu verstehen.
Aquarium und Einrichtung
Hier lohnt es sich, ehrlich zu rechnen. Die Art erreicht bis ca. 40 cm Länge, und mit den hohen Flossen ist der Körper deutlich höher als bei vielen anderen Doktorfischen. Die Mindestangaben in der Fachliteratur und bei Händlern streuen stark, von rund 500 Litern über 1.000 Liter bis zu 1.500 Liter und mehr. Bei einem ausgewachsenen Tier ist ein Becken von mindestens 1.000 Litern realistisch, besser sind 1.500 Liter oder mehr; die Beckenlänge sollte deutlich über 2 m liegen, besser bei 2,5 m oder mehr, und die Höhe ab etwa 80 cm betragen, damit die Segelflossen Platz haben. Das hier angebotene 6 bis 8 cm große Jungtier kann zeitweise in einem kleineren Becken eingewöhnt werden. Es wächst jedoch zügig, und ein Umzug ist später mit Stress und Verletzungsrisiko verbunden. Wer ihm keine langfristige Großbeckenlösung bieten kann, sollte auf eine kleinere Art ausweichen. Ein lockerer Riffaufbau mit Durchschwimmmöglichkeiten, Versteckplätzen und Lebendgestein als Weidefläche ist ideal.
Futter und Futterumstellung
Der Indische Segelflossendoktor ernährt sich überwiegend vegetarisch und weidet den Aufwuchs von Gestein ab. Fadenalgen frisst er gern, solange sie kurz sind. Im Aquarium sollte der Pflanzenanteil hoch bleiben: Nori-Algen, am besten an einer Futterklammer, Spirulina- und Algengranulat, pflanzliche Flocken sowie gelegentlich Salat oder Löwenzahn ergänzen den Aufwuchs. Dazu passt tierische Ergänzung wie Mysis, Artemia oder anderes Frostfutter in nicht zu kleinen Stücken. Die Umstellung auf Frost- und Trockenfutter gelingt bei dieser Art nach Händlererfahrung meist unkompliziert, ist aber nicht garantiert. Neuzugänge sollten in den ersten Tagen mehrfach täglich kleine Portionen erhalten und beobachtet werden, ob sie wirklich fressen. Häufige, kleine Mahlzeiten und dauerhaft verfügbares Grünfutter beugen auch Aggression und Langeweile vor, denn Doktorfische sind den ganzen Tag über auf Futtersuche.
Eingewöhnung
Die Eingewöhnung sollte langsam erfolgen. Der Fisch wird samt Transportwasser in einen Eimer gegeben, und über einen dünnen Schlauch tropft man in etwa 60 bis 90 Minuten Aquarienwasser zu, damit sich Temperatur, Salzgehalt und Wasserwerte schrittweise angleichen. Danach wird das Tier ohne das Transportwasser in das Becken oder, besser, zuerst in ein Quarantänebecken gesetzt. Doktorfische gelten als anfällig für Weißpünktchenkrankheit, daher ist eine Quarantäne mit sauberem Wasser und Versteckmöglichkeiten sinnvoll. Sie sollte bei Auffälligkeiten tierärztlich oder fachkundig begleitet werden. Im Hauptbecken wird die Beleuchtung beim Einsetzen gedimmt, und der Fisch wird in den ersten Tagen ruhig gehalten. Auf ausreichend Sauerstoff und erste Futteraufnahme achten.
Geschlechtsunterschiede
Beim Indischen Segelflossendoktor werden die Männchen größer als die Weibchen. Bei Jungtieren wie dem hier angebotenen 6 bis 8 cm großen Exemplar lässt sich das Geschlecht äußerlich nicht zuverlässig bestimmen. Auch bei erwachsenen Tieren ist die Unterscheidung für Laien schwierig und beruht vor allem auf dem Größenunterschied.
Zucht
In der Natur gehört die Art zu den Paarlaichern und legt Eier. Eine Nachzucht im Aquarium ist bei dieser Art nicht üblich und im Handel nicht verfügbar. Sofern die Lieferantenbezeichnung nicht ausdrücklich NZ oder DNZ nennt, ist deshalb nicht von Nachzucht auszugehen. Ein Ablaichen im Heimaquarium ist praktisch nicht zu erwarten.
Endgröße und Lebenserwartung
Der Indische Segelflossendoktor erreicht eine Endgröße von bis zu etwa 40 cm Gesamtlänge; häufig werden 32 bis 40 cm genannt, wobei Männchen größer werden. Manche Händler geben deutlich niedrigere Werte an. Als Richtwert für die Planung sollte man aber mit dem größten Wert rechnen. Das angebotene Tier mit 6 bis 8 cm ist ein Jungfisch. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Connexion
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?
Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.