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Juwelen-Fahnenbarsch, Pseudanthias squamipinnis, ca. 4,0-5,0 cm

Leuchtender Schwarmfisch

Orange Farbtupfer für das Freiwasser im Riffbecken

Nur in der Gruppe

Ab fünf Tieren zeigt er sein natürliches Sozialverhalten

Korallenverträglich

Lässt Korallen und größere Wirbellose in Ruhe

Mehrmals täglich füttern

Feines Frostfutter in kleinen Portionen über den Tag verteilt

Juwelen-Fahnenbarsch, Pseudanthias squamipinnis, ca. 4,0-5,0 cm


Auf einen Blick: Juwelen-Fahnenbarsch, Pseudanthias squamipinnis
Deutscher Name:Juwelen-Fahnenbarsch
Wissenschaftlich:Pseudanthias squamipinnis
Synonyme:Juwelen Fahnenbarsch, Juwelenfahnenbarsch, Fahnenbarsch, Sea Goldie, Lyretail Anthias, Orangefahnenbarsch
Herkunft:Indopazifik und Rotes Meer, Riffkanten und Außenriffe
Riffaquarium-tauglich:Korallen: geeignet; Garnelen und kleine Wirbellose: bedingt geeignet
Verträglichkeit:Nur in der Gruppe ab 5 Tieren, bei Männchen nur eines pro Gruppe
Wasserwerte:Dichte 1,022–1,025 (34–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 7–11 °dKH
Temperatur:24–27 °C
Beckengröße:Ab ca. 500 Liter, besser 800 Liter und mehr, Länge ab 150 cm
Futter:Feines Frost- und Lebendfutter, mehrmals täglich in kleinen Portionen
Schwierigkeitsgrad:Mittel bis anspruchsvoll, kein Anfängerfisch
Geschlechts-Unterschiede:Weibchen orange, Männchen größer, rotviolett mit verlängertem Flossenstrahl
Zucht möglich:Protogyner Geschlechtswechsler, Freilaicher; Nachzucht im Aquarium unüblich
Maximale Größe:Männchen ca. 13–15 cm, Weibchen kleiner; Lebenserwartung ca. 3–7 Jahre
Liefergröße:ca. 4,0-5,0 cm
Im Detail: Juwelen-Fahnenbarsch, Pseudanthias squamipinnis

Herkunft von Juwelen-Fahnenbarsch (Pseudanthias squamipinnis)

Der Juwelen-Fahnenbarsch gehört zur Familie der Zackenbarsche und Verwandten (Serranidae) und ist im tropischen Indopazifik zu Hause. Sein Verbreitungsgebiet reicht vom Roten Meer und der ostafrikanischen Küste über den Indischen Ozean bis in den westlichen Pazifik, etwa nach Südjapan, Nordaustralien und zu den Salomonen. Je nach Region unterscheiden sich Färbung und Größe beim Geschlechtswechsel geringfügig. Man trifft die Art vor allem an Außenriffen, Riffhängen, in Kanälen und an Riffkanten in Tiefen von wenigen Metern bis etwa 55 Metern. Dort schweben die Tiere in teils riesigen Ansammlungen, mitunter zu Hunderten, über verzweigten Korallenstöcken und picken Zooplankton aus der Strömung. Bei Gefahr verschwindet der ganze Schwarm blitzschnell zwischen den Korallenästen. Dieses Leben im Verband erklärt, warum sich die Fische im Aquarium nur in einer Gruppe wirklich wohlfühlen. Für den Fachhandel stammen die Tiere in der Regel aus Wildfängen; eine Nachzucht ist für diese Art im Handel nicht üblich. Sofern der Artikel nicht ausdrücklich als Nachzucht (NZ) gekennzeichnet ist, sollte man deshalb nicht von Nachzuchttieren ausgehen. Die hier angebotenen Jungtiere von 4 bis 5 cm sind noch recht zart und brauchen besonders sorgfältige Fütterung.

Eignung für das Riffaquarium

Gegenüber Korallen ist der Juwelen-Fahnenbarsch geeignet: Er knabbert weder an Stein- noch an Weichkorallen und lässt auch größere Wirbellose wie Schnecken, Krebse und Seesterne in Ruhe. Für Garnelen und kleine Wirbellose gilt dies nur bedingt. Als Planktonfresser schnappt er nach allem Winzigen, das im Wasser treibt, also nach Copepoden, Larven und Jungtieren. Sehr kleine Zierkrebse oder frisch geschlüpfte Garnelen können deshalb zur Beute werden, erwachsene Putzer- oder Fadengarnelen werden dagegen meist nicht behelligt. Ein Riffaquarium mit Refugium und gut besiedeltem Riffstock profitiert von einem Mehr an Plankton, doch dieser Bestand wird durch die Fische spürbar dezimiert. Wichtig ist außerdem: Wie bei vielen Schwarmfischen kann die Art aus Schreck aus dem Becken springen, daher gehört eine Abdeckung oder ein hoher Randabschluss unbedingt dazu. Gifte oder Giftstacheln sind bei dieser Art nicht bekannt; die Stacheln der Flossen sollten beim Fangen trotzdem mit Vorsicht behandelt werden.

Vergesellschaftung und Verhalten

Fahnenbarsche sind Gruppenfische und dürfen nicht einzeln oder paarweise gehalten werden. Empfehlenswert sind mindestens 5 bis 6 Tiere, in ausreichend großen Becken auch mehr. In einer solchen Gruppe entsteht eine natürliche Rangordnung: Das dominante Tier wandelt sich zum farbintensiven Männchen und beschützt seinen Harem. Mehrere Männchen in einem zu kleinen Becken führen dagegen zu Dauerstreit, der bis zu Verletzungen oder Verlusten gehen kann; es sollte daher stets nur ein Männchen pro Gruppe gepflegt werden. Einzeltiere und Pärchen werden häufig scheu, hungern oder werden gejagt. Gegenüber anderen Fischen ist die Art weitgehend friedlich, wirkt in einem Becken mit sehr rauen, schnellen Fressern wie großen Drückerfischen oder aggressiven Zwergbarschen aber schnell eingeschüchtert und kommt beim Füttern zu kurz. Andere Fahnenbarsche sollten nur in einem großen Becken mit vielen Rückzugsorten kombiniert werden. Zur Gewöhnung sollte die ganze Gruppe möglichst gleichzeitig eingesetzt werden, damit sich die Hierarchie ohne Vorsprung eines Tieres bildet.

Wasserwerte und Temperatur

Der Juwelen-Fahnenbarsch verlangt stabiles, sauberes Riffwasser mit viel Sauerstoff und kräftiger Strömung. Empfohlen werden ein Salzgehalt von 34 bis 35 ‰, entsprechend einer Dichte von 1,022 bis 1,025, ein pH-Wert von 8,1 bis 8,4, eine Karbonathärte von etwa 7 bis 11 °dKH und eine Temperatur von 24 bis 27 °C. Nitrit und Ammonium dürfen nicht nachweisbar sein, Nitrat sollte niedrig bleiben. Gerade die häufigen Futtergaben belasten das Wasser, deshalb sind ein kräftiger Abschäumer, regelmäßige Teilwasserwechsel und eine gute Filterung wichtig. Schwankungen bei Dichte und Temperatur werden schlecht vertragen. Die Dichte sollte daher mit einem verlässlichen Messgerät regelmäßig kontrolliert und Verdunstung nur mit Osmosewasser ausgeglichen werden.

Aquarium und Einrichtung

Obwohl die Tiere mit 4 bis 5 cm noch klein sind, wachsen sie zu schwimmfreudigen Fischen heran, die eine Gruppe bilden. Als Mindestmaß gelten rund 500 Liter mit einer Kantenlänge von mindestens 150 cm; für eine Gruppe von 5 oder mehr Tieren mit einem erwachsenen Männchen sind 800 Liter und mehr deutlich besser. Manche Quellen nennen noch größere Becken, da die Fische viel Freiwasser benötigen. Wichtig sind eine offene Riffaufbauten mit vielen Spalten und Höhlen als Fluchtort, aber freie Wasserfläche davor, in der sie schwärmen können. Eine feste Abdeckung verhindert Sprünge aus dem Becken. Eine mäßige bis kräftige Strömung entspricht dem natürlichen Lebensraum. Für Anfängerbecken und kleine Nano-Riffe ist die Art nicht geeignet.

Futter und Futterumstellung

Im Freiwasser ernährt sich der Juwelen-Fahnenbarsch von Zooplankton, und im Aquarium muss man diese Lebensweise nachahmen. Die Tiere sollten mehrmals täglich, am besten drei- bis fünfmal oder noch öfter, kleine Portionen erhalten. Die Fütterung kann gut mit einem Futterautomaten unterstützt werden. Als Hauptfutter eignen sich fein dosiertes Frostfutter wie Mysis, Artemia, Cyclops, Lobstereier, Bosmiden und kleine Krillsorten, ergänzt um Lebendartemia. Auch Flocken und feines Granulat werden angenommen, brauchen bei einzelnen Tieren aber mitunter mehrere Versuche, bis sie akzeptiert werden. Gerade frisch importierte Jungtiere sollten deshalb zunächst mit dem bekannten Frost- und Lebendfutter angefüttert und erst später langsam auf Trockenfutter umgestellt werden. Das Futter muss so klein sein, dass die Tiere es im Schwimmen aufnehmen können. Wer nur ein- bis zweimal am Tag füttert, riskiert, dass die Fische mit der Zeit abmagern. Schwache Tiere zeigen sich durch eingefallene Rückenpartien und Futterverweigerung.

Eingewöhnung

Neu angekommene Tiere sollten mit ruhigem Licht und ohne Hektik eingesetzt werden. Der Beutel schwimmt zunächst etwa 15 bis 20 Minuten im Becken, damit sich die Temperatur angleichen kann. Danach wird das Transportwasser sehr langsam mit der Tropfmethode über etwa 45 bis 60 Minuten mit Beckenwasser vermischt, sodass sich Salzgehalt und Wasserwerte schonend anpassen. Anschließend werden die Fische ohne das Transportwasser in das Becken gesetzt. Am besten setzt man die gesamte Gruppe gleichzeitig ein und dimmt das Licht für einige Stunden. Eine Quarantäne wird bei Wildfängen dringend empfohlen. Gerade in den ersten Tagen sollte mehrmals täglich Futter angeboten werden, denn Fahnenbarsche haben wenig Reserven. Jungtiere von 4 bis 5 cm benötigen besonders feines Futter. Eine Abdeckung auf dem Becken verhindert Sprünge in der Anfangsphase.

Geschlechtsunterschiede

Der Juwelen-Fahnenbarsch zeigt einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Weibchen sind kleiner, überwiegend leuchtend orange und tragen meist ein violett-rötliches Band unter dem Auge. Männchen werden größer und kräftiger, zeigen eine rötlich-violette Färbung an Kopf, Rücken und Flossen sowie verlängerte Flossenstrahlen, besonders den dritten Rückenflossenstrahl, und rote Flecken auf den Brustflossen. Alle Tiere werden als Weibchen geboren. Fällt das Männchen aus oder fehlt es in der Gruppe, wandelt sich das stärkste Weibchen innerhalb von Wochen zum Männchen um. Bei Tieren von 4 bis 5 cm lässt sich das Geschlecht nicht sicher bestimmen; sie sehen in der Regel noch wie Weibchen aus.

Zucht

Die Art ist ein sogenannter Freilaicher: Das Männchen balzt gegen Abend vor den Weibchen, und die Paare steigen im Freiwasser auf, wo Eier und Samen abgegeben werden. Die Eier treiben mit der Strömung, eine Brutpflege gibt es nicht. Im Heimaquarium gelingt die Vermehrung praktisch nicht, da die Larven sehr kleines Futter benötigen und im Wasserkreislauf verloren gehen. Nachzuchten werden im Handel nicht regelmäßig angeboten, die Tiere stammen in der Regel aus Wildfängen. Im Aquarium kann man jedoch den Geschlechtswechsel beobachten: In einer Gruppe aus Weibchen wird eines nach einiger Zeit zum Männchen.

Endgröße und Lebenserwartung

Die Männchen werden etwa 13 bis 15 cm groß, vereinzelt werden bis 16 cm genannt; Weibchen bleiben kleiner. Die hier angebotenen Tiere sind mit 4 bis 5 cm noch Jungfische und wachsen im Becken zügig. Zur Lebenserwartung gibt es unterschiedliche Angaben: Im Aquarium werden bei guter Pflege etwa 3 bis 7 Jahre genannt, meist eher 4 bis 6 Jahre. Für Tiere im Freiland sind keine gesicherten Zahlen verfügbar; vermutlich liegt sie wegen Fressfeinden niedriger. Wegen der abweichenden Quellenlage sollte man hier nur mit einer vorsichtigen Spanne planen.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?

Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.

Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.

Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?

Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.

Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.

Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?

Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.

Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.

Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?

La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.

Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.

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