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Kanarien-Lippfisch, Halichoeres chrysus, ca. 3,0-4,0 cm

Leuchtend gelb

Kanariengelber Junker bringt Farbe ins Riffbecken

Schläft im Sand

Braucht eine tiefe, feine Sandzone zum Eingraben

Sprungsicher abdecken

Aktiver Schwimmer, der ohne dichte Abdeckung springt

Jäger kleiner Plagen

Frisst Strudelwürmer, doch auch Garnelen sind gefährdet

Kanarien-Lippfisch, Halichoeres chrysus, ca. 3,0-4,0 cm


Auf einen Blick: Kanarien-Lippfisch, Halichoeres chrysus
Deutscher Name:Kanarien-Lippfisch
Wissenschaftlich:Halichoeres chrysus
Synonyme:Zitronen-Junker, Gelber Lippfisch, Kanarien-Junker, Canary Wrasse, Golden Wrasse, Yellow Wrasse, Golden Rainbowfish
Herkunft:Indopazifik, vor allem Außenriffhänge sowie Geröll- und Sandzonen
Riffaquarium-tauglich:Bedingt geeignet: Korallen meist unbehelligt, kleine Garnelen, Schnecken und Röhrenwürmer gefährdet
Verträglichkeit:Friedlich bis lebhaft; Einzel- oder Paarhaltung, gegenüber Artgenossen und ähnlichen Lippfischen mitunter ruppig
Wasserwerte:Dichte 1,023–1,025 (ca. 32–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 7–9 °dKH
Temperatur:24–27 °C
Beckengröße:Empfohlen ab ca. 400 Liter, Kantenlänge mindestens 100 cm, besser mehr; Untergrenze je nach Quelle ab ca. 200 Liter
Futter:Fleischfresser: Mysis, Artemia, Copepoden, fein geschnittener Krill, Granulat
Schwierigkeitsgrad:Mittel; robust, aber sprungfreudig und auf tiefen Sand angewiesen
Geschlechts-Unterschiede:Protogyn; Männchen mit nur einem Rückenflossenfleck, hellem Fleck hinter dem Auge und grünlich-rosa Gesichtslinien
Zucht möglich:Aquarium-Nachzucht nicht etabliert; Tiere stammen in der Regel aus Wildfang
Maximale Größe:Etwa 10–14 cm; Lebenserwartung im Aquarium ca. 5–8 Jahre
Liefergröße:ca. 3,0-4,0 cm
Im Detail: Kanarien-Lippfisch, Halichoeres chrysus

Herkunft von Kanarien-Lippfisch (Halichoeres chrysus)

Der Kanarien-Lippfisch Halichoeres chrysus gehört zur Familie der Lippfische und wurde 1981 von dem Ichthyologen John E. Randall beschrieben. Sein Verbreitungsgebiet liegt im zentralen Indopazifik: Es reicht grob von den Weihnachtsinseln und Indonesien über die Philippinen und Südjapan bis nach New South Wales, zu den Rowley Shoals, den Salomonen und Tonga. Dort lebt er an den Außenhängen der Riffe sowie in Geröll- und Sandzonen, von der Oberfläche bis in rund 30 Meter Tiefe, und ist meist einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen unterwegs. Den ganzen Tag über sucht er den Boden und die Riffstruktur nach Kleingetier ab, vor allem nach Krebstieren, Weichtieren, Würmern und Stachelhäutern. Nachts und bei Gefahr gräbt er sich im Sand ein. Jungtiere und weibliche Tiere tragen ein leuchtendes Kanariengelb mit dunklen Flecken in der Rückenflosse, später zeigen die Männchen feine grünliche bis rosa Gesichtslinien. Die Art gilt laut IUCN als nicht gefährdet. Im Handel stammen die Tiere in der Regel aus Wildfang; die Lieferung liegt hier ohne Nachzuchthinweis vor, daher gehen wir nicht von einer Nachzucht aus. Die angebotenen Exemplare von etwa 3 bis 4 cm sind Jungfische. Der Name wird im Handel gelegentlich mit „Gelber Coris“ vermischt, obwohl es sich um eine Halichoeres- und nicht um eine Coris-Art handelt.

Eignung für das Riffaquarium

Bedingt geeignet. Gegenüber Steinkorallen, Weichkorallen und LPS gilt der Kanarien-Lippfisch nach übereinstimmender Praxis als unauffällig; er sucht Steine und Korallenäste ab und wird deshalb gern gegen Strudelwürmer, Pyramidenschnecken und teils auch Montipora-Schnecken eingesetzt. Das ist ein Nebeneffekt seiner Jagdlust, kein Garantieversprechen. Wirbellose sind dagegen nicht sicher: Kleine Garnelen, junge Einsiedler, Schnecken, kleine Muscheln, Röhrenwürmer und Borstenwürmer stehen auf seinem natürlichen Speiseplan, und einzelne Tiere zupfen auch an weichen Korallenpolypen. Wer wertvolle Putzergarnelen oder kleine Schnecken pflegt, sollte daher mit Verlusten rechnen. Ein gut gefütterter Fisch jagt erfahrungsgemäß weniger gezielt, ausschließen lässt es sich aber nicht. Als Giftfisch ist die Art nicht bekannt.

Vergesellschaftung und Verhalten

Der Kanarien-Lippfisch ist überwiegend friedlich, aber ein sehr aktiver Schwimmer, der den ganzen Tag das Becken durchstreift. Einzelhaltung und Paarhaltung sind üblich; manche Händler empfehlen ein Paar, weil es sich gegenüber anderen Fischen oft gelassener verhalten soll. Gegenüber Artgenossen und ähnlich gebauten Lippfischen, besonders anderen Halichoeres-Arten, kann er jedoch ruppig werden. Da es sich um eine protogyne Art handelt, kann ein Weibchen zum Männchen werden und Streit in einem kleinen Becken auslösen. Mit Garnelen, kleinen Grundeln oder sehr ruhigen, schüchternen Fischen ist Vorsicht geboten. Am besten setzt man ihn früh ein, bevor revierstarke Arten wie Doktorfische oder Riffbarsche ihr Revier festgelegt haben. Nach dem Ausschalten des Lichts verschwindet er im Sand und erscheint morgens oft als einer der Letzten wieder.

Wasserwerte und Temperatur

Dichte 1,023–1,025 (entspricht etwa 32–35 ‰ Salzgehalt), pH-Wert 8,1–8,4, Karbonathärte (KH) 7–9 °dKH, Temperatur 24–27 °C. Wie bei den meisten Lippfischen sind sauberes, sauerstoffreiches Wasser mit konstanten Werten wichtig. Nitrit und Ammonium sollten nicht nachweisbar sein, Nitrat möglichst niedrig bleiben. Der Sand muss sauber gehalten werden, weil sich der Fisch täglich darin eingräbt. Starke Schwankungen von Dichte oder Temperatur sollten durch eine gute Nachfüll- und Heizungsregelung vermieden werden.

Aquarium und Einrichtung

Die Angaben zur Beckengröße schwanken je nach Quelle von etwa 200 bis 800 Litern. Als sinnvoller Richtwert empfehlen wir für ausgewachsene Tiere ein Aquarium ab etwa 400 Litern mit mindestens 100 cm Kantenlänge, besser mehr, denn der Kanarien-Lippfisch schwimmt viel. Wichtig sind freier Schwimmraum, Riffaufbauten mit Durchschlupfen und eine tiefe Feinsandzone von mindestens 4–5 cm, mindestens in einer Beckenecke, damit er sich nachts und bei Stress vollständig eingraben kann. Das Becken muss fest abgedeckt sein: Die Art springt und zieht sich leicht Verletzungen zu, wenn Lücken offen bleiben; selbst ein hoher Rand allein hat Tiere in Haltungsberichten nicht gehalten. Mit einer lückenlosen Abdeckung und einem engmaschigen Abdeckgitter ist man auf der sicheren Seite. Auch Pumpenöffnungen und Durchbrüche sollten gesichert sein.

Futter und Futterumstellung

Der Kanarien-Lippfisch ist ein Fleischfresser, der in der Natur kleine Krebstiere, Würmer und Weichtiere vom Boden und aus dem Sand sammelt. Im Aquarium lässt er sich in der Regel gut auf Ersatzfutter umstellen: Gern genommen werden Mysis, Artemia, Copepoden, fein geschnittener Krill, Frostfutter in passender Größe sowie hochwertiges Granulat und Flocken. Die ersten Tage sollte man zunächst Frost- oder Lebendfutter anbieten und Trockenfutter nach und nach unterrühren. Da er ein aktiver Fisch mit hohem Energiebedarf ist, füttert man kleine Jungtiere von 3–4 cm am besten mehrmals täglich in kleinen Portionen. Zusätzlich liefert das Absuchen der Steine natürliches Zusatzfutter, das ein Becken mit gutem Besatz an Mikrofauna zu schätzen weiß. Auf zu große Brocken sollte man verzichten.

Eingewöhnung

Neu eingetroffene Kanarien-Lippfische sind nach dem Transport oft scheu und können sich einige Tage im Sand verstecken; das ist normal. Die Tiere sollten im Becken gleich eine ausreichende, saubere Sandzone vorfinden. Zum Einsetzen gleichen wir Temperatur und Salzgehalt langsam mit der Tropfmethode an, über mindestens 45 bis 90 Minuten, und setzen den Fisch anschließend ohne Transportwasser ein. Dabei das Licht gedimmt halten und das Becken zunächst ruhig lassen. Vorher sollte das Becken eingefahren und fest abgedeckt sein, denn gerade in den ersten Stunden springen verunsicherte Fische. Eine erste kleine Futtergabe bietet man erst an, wenn der Fisch aktiv schwimmt. Als Neuzugang empfiehlt sich eine Quarantäne- oder Beobachtungsphase, weil Wildfänge transportempfindlich sein können.

Geschlechtsunterschiede

Die Art ist ein protogyner Zwitter, das heißt, Tiere beginnen ihr Leben als Weibchen und können später zu Männchen werden. Jungtiere und unreife Weibchen tragen zwei schwarze, hell umrandete Flecken in der Rückenflosse und einen weiteren Fleck am Schwanzstiel. Bei reifen Weibchen und jungen Männchen bleiben nur die beiden Rückenflossenflecken. Ausgewachsene Männchen zeigen nur noch den vorderen Fleck, einen helleren Fleck hinter dem Auge und unregelmäßige grünliche bis rosa Linien im Gesicht. Die angebotenen Jungtiere von 3–4 cm lassen sich deshalb noch nicht sicher einem Geschlecht zuordnen.

Zucht

Im Aquarium wurde der Kanarien-Lippfisch nach unserem Kenntnisstand bisher nicht regelmäßig nachgezogen; im Handel erscheinen die Tiere ganz überwiegend aus Wildfang. In der Natur leben die Fische in kleinen Gruppen beziehungsweise Haremsverbänden, in denen ein dominantes Männchen mehrere Weibchen begleitet; die Eier werden ins freie Wasser abgegeben. Für die Heimaquaristik ist Nachzucht daher kein realistisches Ziel.

Endgröße und Lebenserwartung

Die Endgröße wird meist mit etwa 10–14 cm angegeben, nach Fachliteratur bis maximal 12 cm; einzelne Händlerangaben liegen darüber. Die Liefergröße von 3–4 cm entspricht Jungtieren. Zur Lebenserwartung: Im gut geführten Aquarium werden je nach Quelle etwa 5 bis 8 Jahre genannt, vereinzelt auch bis 10 Jahre. Die Angaben beruhen überwiegend auf Hobby- und Händlererfahrungen, nicht auf wissenschaftlichen Studien; zu Unterschieden zwischen den Geschlechtern oder zur Lebensdauer im Freiland liegen keine belastbaren Zahlen vor.

Temperaturbereiche: Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?

Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.

Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.

Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?

Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.

Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.

Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?

Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.

Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.

Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?

La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.

Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.

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