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Krustenanemone „Gemischt“ (Nachzucht), Zoanthus spec., ca. 10 Polypen
| Deutscher Name: | Krustenanemone „Gemischt“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Zoanthus spec. |
| Synonyme: | Zoanthus Mix, Zoas, Zoanthiden, Krustenanemonen-Mix, Button Polyps |
| Herkunft: | Nachzucht; Gattung im tropischen Indopazifik und Atlantik verbreitet |
| Korallengruppe: | Krustenanemone, Zoanthid mit Zooxanthellen |
| Lichtbedarf: | Mittel bis hell, langsam an starkes Licht gewöhnen |
| Strömung: | Mäßig bis mittel, wechselnd |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 23–26 °C |
| Platzierung: | Gestein im unteren bis mittleren Bereich, mit Abstand |
| Ernährung: | Photosynthese, ergänzend feines Plankton und Staubfutter |
| Wachstum: | Mäßig bis zügig, bildet bunte Polypenteppiche |
| Schwierigkeitsgrad: | Einfach, gut für Einsteiger geeignet |
| Lieferform: | ca. 10 Polypen |
Herkunft von Krustenanemone „Gemischt“ (Nachzucht) (Zoanthus spec.)
Krustenanemonen der Gattung Zoanthus gehören zu den beliebtesten Korallen der Meerwasseraquaristik. In der Natur sind sie in tropischen Meeren weit verbreitet, besonders im Indopazifik, aber auch in der Karibik. Sie besiedeln flache, lichtdurchflutete Riffbereiche, Riffdächer und Gezeitenzonen, wo sie Felsen und Korallenschutt mit dichten Teppichen aus kleinen, über ein gemeinsames Gewebe verbundenen Polypen überziehen. Jeder Polyp trägt eine Mundscheibe mit einem Kranz feiner Tentakel, und gerade diese Mundscheiben zeigen eine enorme Farbvielfalt von Grün, Orange und Gelb über Rot und Pink bis zu Blau und Violett, oft mit kontrastreichen Ringen. In ihrem Gewebe leben Zooxanthellen, symbiotische Algen, die mithilfe des Lichts einen Großteil der Nahrung bilden. Die Abgrenzung einzelner Zoanthus-Arten ist wissenschaftlich schwierig, weshalb sie im Handel meist als Zoanthus spec. mit Farb- oder Handelsnamen angeboten werden. Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Nachzucht, also um im Aquarium vermehrte Ableger, die bereits an Haltungsbedingungen gewöhnt sind. Geliefert wird eine gemischte Zusammenstellung verschiedener Farbformen.
Haltung im Riffaquarium
Zoanthus-Nachzuchten sind robust, wachsen gut und eignen sich hervorragend für Einsteiger. Wichtig sind stabile Wasserwerte, eine mäßige, wechselnde Strömung und ausreichend Licht. Geöffnete, prall wirkende Polypen zeigen, dass sich die Kolonie wohlfühlt. Bleiben Polypen dauerhaft geschlossen, sollte auf Schädlinge wie Nacktschnecken oder Asselspinnen geachtet werden. Viele Krustenanemonen können Palytoxin enthalten. Beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen und nach Arbeiten im Becken die Hände gründlich waschen.
Licht, Strömung und Platzierung
Ideal ist ein Platz auf Gestein im unteren bis mittleren Beckenbereich mit mittlerem Licht und mäßiger Strömung. Unter sehr starkem Licht sollten die Polypen langsam eingewöhnt werden, da sie sonst geschlossen bleiben können. Da sich Krustenanemonen flächig ausbreiten, ist ausreichend Abstand zu anderen Korallen sinnvoll.
Wasserwerte und Spurenelemente
Bewährt haben sich eine Dichte von 1,023 bis 1,025, ein pH-Wert von 8,1 bis 8,4, eine Karbonathärte von 7 bis 10 °dKH und eine Temperatur von 23 bis 26 °C. Leicht messbare Nitrat- und Phosphatwerte werden gut vertragen und fördern oft die Färbung. Entscheidend ist eine gleichbleibende Wasserqualität ohne starke Schwankungen.
Ernährung und Fütterung
Die Ernährung erfolgt überwiegend über die Photosynthese der Zooxanthellen. Zusätzlich nehmen die Polypen feines Plankton aus dem Wasser auf. Eine gelegentliche Gabe von feinem Staubfutter, Copepoden oder Artemia-Nauplien bei reduzierter Strömung kann Wachstum und Farben fördern.
Wachstum und Vermehrung
Unter guten Bedingungen bilden sich laufend neue Polypen am Rand der Kolonie, sodass mit der Zeit bunte Polypenteppiche entstehen. Die verschiedenen Farbformen wachsen unterschiedlich schnell. Ableger lassen sich durch vorsichtiges Teilen des Untergrunds gewinnen, dabei unbedingt Handschuhe und Schutzbrille tragen und kein Gewebe zerquetschen.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Gegenüber Fischen und den meisten Wirbellosen sind Krustenanemonen friedlich. Benachbarte Korallen können sie mit der Zeit überwachsen, daher ist Abstand sinnvoll. Manche Kaiserfische, Falterfische und einige Doktorfische zupfen an den Polypen und sind deshalb nur bedingt als Mitbewohner geeignet.
Eingewöhnung
Den Beutel zunächst 15 bis 20 Minuten im Aquarium schwimmen lassen, damit sich die Temperatur angleicht. Anschließend den Ableger über 30 bis 60 Minuten mit der Tropfmethode an den Salzgehalt gewöhnen. Danach zunächst etwas schattiger platzieren und die Lichtmenge über einige Tage langsam steigern. Beim Einsetzen Handschuhe tragen.
Lieferung
Geliefert wird ein Nachzucht-Ableger mit ungefähr 10 Polypen auf einem kleinen Stein oder Ablegersockel. Die Zusammenstellung der Farbformen ist gemischt und kann je nach Lieferung variieren; einzelne Farben können nicht ausgewählt werden.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
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Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.