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Mauritius-Segelflossendoktor, Zebrasoma gemmatum
| Deutscher Name: | Mauritius-Segelflossendoktor |
| Wissenschaftlich: | Zebrasoma gemmatum |
| Synonyme: | Mauritius Segelflossen Doktor, Juwelen-Segelflossen-Doktorfisch, Mauritius-Segeldoktorfisch, Gem Tang, Spotted Tang, Jewelled Tang |
| Herkunft: | Westlicher Indischer Ozean (Mosambik, Südafrika, Madagaskar, Réunion, Mauritius) |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallen bedingt geeignet, Garnelen und andere Wirbellose überwiegend geeignet |
| Verträglichkeit: | Am besten einzeln; mit Doktorfischen anderer Gattungen nur in sehr großen Becken |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 33–35 psu (Dichte 1,023–1,025), pH 8,1–8,4, KH 7–9 °dKH, 24–27 °C |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 600–1.000 Liter, viel freier Schwimmraum |
| Futter: | Überwiegend Algen (Nori, Spirulina), dazu Mysis, Artemia, Frost- und Trockenfutter |
| Schwierigkeitsgrad: | Fortgeschritten bis erfahren |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich nicht zuverlässig erkennbar |
| Zucht möglich: | Im Aquarium nicht etabliert |
| Maximale Größe: | Bis etwa 20–22 cm |
| Liefergröße: | ca. 8,0-12,0 cm |
Herkunft von Mauritius-Segelflossendoktor (Zebrasoma gemmatum)
Der Mauritius-Segelflossendoktor gehört zu den begehrtesten und zugleich seltensten Doktorfischen der Meeresaquaristik. Sein Verbreitungsgebiet liegt im westlichen Indischen Ozean: Man kennt ihn von der ostafrikanischen Küste zwischen Mosambik und Südafrika sowie von Madagaskar, den Komoren und den Maskarenen-Inseln Réunion und Mauritius. Dort lebt er an Korallen- und Felsriffen und wird meist in Tiefen zwischen etwa 10 und 60 Metern angetroffen, wo er hauptsächlich fädige Algen vom Gestein weidet. In der Natur trifft man ihn überwiegend einzeln an. Erstbeschrieben wurde die Art 1835 unter dem Namen Acanthurus gemmatus mit Mauritius als Typusfundort; heute zählt sie zur Gattung Zebrasoma innerhalb der Familie Acanthuridae. Auffällig ist die Zeichnung: Auf dunklem, bläulich-schwarzem bis braunem Grund sitzen zahlreiche weiße Punkte, dazu kommen eine gelbe Schwanzflosse und die für Segelflossen-Doktoren typischen hohen Rücken- und Afterflossen. Weil nur wenige Tiere gefangen und exportiert werden, ist die Art im Handel eine Rarität. Eine Angabe zur Nachzucht liegt für diesen Artikel nicht vor.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen: bedingt geeignet. Als überwiegender Algenweider gilt die Art im Riffbecken als gut verträglich und frisst Korallen in der Regel nicht. Vereinzelt wird jedoch berichtet, dass Tiere an Stein- oder Weichkorallen knabbern; ein Restrisiko lässt sich daher nicht ausschließen. Garnelen und andere Wirbellose: überwiegend geeignet. Der Fisch ist auf Algenaufwuchs und Futter ausgerichtet und gilt nicht als gezielter Jäger von Krebsen oder Schnecken, wobei Einzeltiere unterschiedlich auftreten können. Sehr kleine, empfindliche Weichtiere können beim Weiden gelegentlich gestört werden. Wichtig: Wie alle Doktorfische trägt die Art beidseits am Schwanzstiel ein skalpellartiges Messer. Beim Umsetzen und Fangen besteht Verletzungsgefahr für Pfleger und Mitbewohner. Zur Giftigkeit liegen keine verlässlichen Angaben vor. Bei Schreck kann ein Doktorfisch aus dem Wasser springen, daher sollte das Becken gut abgedeckt sein.
Vergesellschaftung und Verhalten
Der Mauritius-Segelflossendoktor ist ein revierbildender, selbstbewusster Doktorfisch und wird am sichersten einzeln gepflegt. Gegenüber Artgenossen und ähnlich gebauten Segelflossen-Doktoren kann er deutlich ruppig auftreten; Paarhaltung ist nach bisherigen Erfahrungen meist schiefgegangen, verlässliche Langzeiterfahrungen fehlen aber. Mit Doktorfischen anderer Gattungen klappt die Vergesellschaftung in großen Becken oft, wenn alle Tiere möglichst gleichzeitig und mit viel Platz eingesetzt werden. Gegenüber friedlichen Fischen anderer Familien verhält er sich meist unauffällig. Als Mitbewohner eignen sich ruhige Arten, die nicht an Flossen zupfen, denn die großen Segelflossen sind ein leichtes Ziel. Sorgen Sie für Felsverstecke, Sichtbarrieren und kräftige Strömung, damit sich das Tier einrichten kann und Revierstreit entschärft wird.
Wasserwerte und Temperatur
Empfohlen wird ein stabiles, sauberes Riffwasser: Salzgehalt 33–35 psu beziehungsweise Dichte 1,023–1,025, pH-Wert 8,1–8,4, Karbonathärte (KH) 7–9 °dKH und eine Temperatur von 24–27 °C. Quellen nennen teilweise Toleranzen von etwa 22 bis 28 °C, im Dauerbetrieb sind jedoch gleichmäßige Werte im mittleren Bereich vorzuziehen. Wichtiger als einzelne Zahlen ist die Konstanz: Schwankungen bei Salzgehalt, Temperatur und KH belasten Doktorfische spürbar. Nitrat und Phosphat sollten niedrig gehalten werden. Gute Strömung und ein hoher Sauerstoffeintrag entsprechen dem Lebensraum der Art.
Aquarium und Einrichtung
Die Angaben der Fachquellen reichen von rund 500 bis 1.000 Litern. Ehrlich gesagt, empfehlen wir für einen ausgewachsenen, bis etwa 22 cm großen Segelflossendoktor ein Becken ab etwa 800 Litern mit einer Frontlänge von mindestens rund 1,5 bis 2 Metern. Entscheidend ist freier Schwimmraum vor den Aufbauten, kombiniert mit Algenaufwuchs auf Gestein und Verstecken. Für Fische dieser Größe und Aktivität ist ein kleineres Becken auf Dauer keine gute Lösung. Das Becken sollte lange eingefahren sein und stabile Wasserwerte haben. Eine gute Abdeckung verhindert Sprünge; eine leistungsfähige UV-C-Anlage wird von manchen Händlern zusätzlich als Vorsorge gegen Parasiten empfohlen.
Futter und Futterumstellung
Der Mauritius-Segelflossendoktor ist überwiegend Pflanzenfresser und weidet in der Natur ganztägig Algen vom Gestein. Im Aquarium sollte pflanzliche Kost die Hauptrolle spielen: Nori-Algenblätter, Spirulina-haltiges Futter, Salat oder Löwenzahn, dazu Frostfutter wie Mysis und Artemia sowie hochwertige Flocken und Granulate mit hohem Pflanzenanteil. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag, etwa über einen Futterautomaten, kommen seinem Fressverhalten entgegen. Frost- und Trockenfutter werden nach Erfahrungsberichten meist angenommen; trotzdem kann die Umstellung bei frisch importierten Tieren einige Tage bis Wochen dauern. Hilfreich sind Algenaufwuchs im Becken, eine Nori-Klammer und Futter, das sich in kleinen Portionen anbieten lässt. Bei zu wenig pflanzlicher Kost können Schwächung und Anfälligkeit für Krankheiten folgen.
Eingewöhnung
Tiere dieser Art kommen nach einem weiten Transportweg an und sollten besonders behutsam eingewöhnt werden. Gleichen Sie Temperatur und Salzgehalt über die Tropfmethode langsam an, etwa über ein bis zwei Stunden, bei größerem Unterschied entsprechend länger. Das Transportwasser gehört nicht ins Becken. Planen Sie wenn möglich eine Quarantäne oder zumindest ein ruhiges Eingewöhnungsbecken ein, da die Art als empfindlich gegenüber Parasiten wie Cryptocaryon (Weißpünktchenkrankheit) gilt. Dämpfen Sie das Licht in den ersten Stunden, bieten Sie Verstecke an und füttern Sie zunächst zurückhaltend mit vertrautem Futter, damit das Tier zur Ruhe kommt. Bei Jungtieren im Größenbereich von 8 bis 12 cm sind ein stabiles Becken und aufmerksame Beobachtung in den ersten Wochen besonders wichtig. Ein Erfolg lässt sich nicht garantieren.
Geschlechtsunterschiede
Äußere Geschlechtsunterschiede sind bei dieser Art nicht zuverlässig beschrieben. Eine sichere Bestimmung von Männchen und Weibchen ist im Handel deshalb nicht möglich.
Zucht
Doktorfische sind Freilaicher, die Eier und Samen im freien Wasser abgeben. Für den Mauritius-Segelflossendoktor ist uns keine etablierte Vermehrung im Aquarium bekannt. In Hobbybecken ist mit Nachzucht daher nicht zu rechnen. Auch zur Haltung als Paar liegen bislang nur wenige und überwiegend ungünstige Erfahrungen vor.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Art erreicht ausgewachsen etwa 20 bis 22 cm; die für diesen Artikel angegebenen 8 bis 12 cm entsprechen noch einem Jungtier, das noch deutlich wächst. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor. Ältere Tiere werden in der Regel unscheinbarer in der Zeichnung, bleiben aber kräftig gepunktet.
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
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Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.