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McCoskers Zwerglippfisch, Paracheilinus mccoskeri
| Deutscher Name: | McCoskers Zwerglippfisch |
| Wissenschaftlich: | Paracheilinus mccoskeri |
| Synonyme: | McCoskers Prachtlippfisch, McCoskers Flasher, McCosker's Flasher Wrasse, McCoskers Flasherlippfisch |
| Herkunft: | Indopazifik: westlicher Indischer Ozean (u. a. Malediven) bis Thailand, vereinzelt bis Fidschi gemeldet |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallen: geeignet; Garnelen und andere Wirbellose: geeignet, frisst aber winziges Zooplankton |
| Verträglichkeit: | Friedlich; ideal ein Männchen mit mehreren Weibchen, mehrere Männchen führen zu Streit |
| Wasserwerte: | Dichte 1,022–1,025 (ca. 33–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | ab ca. 250 Liter für ein Tier, für eine Gruppe deutlich mehr (400–500 Liter) |
| Futter: | Frostfutter wie Mysis, Artemia, Lobstereier und Copepoden, später feines Granulat; mehrmals täglich |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; eher für Aquarianer mit etwas Erfahrung |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen größer und farbintensiver mit verlängertem Rückenflossenstrahl; Weibchen unscheinbarer |
| Zucht möglich: | Laichspiele im Aquarium möglich, Nachzucht im Handel nicht etabliert |
| Maximale Größe: | ca. 7–8 cm; Lebenserwartung im Aquarium etwa 3–6 Jahre |
| Liefergröße: | ca. 4,0-6,0 cm |
Herkunft von McCoskers Zwerglippfisch (Paracheilinus mccoskeri)
Der McCoskers Zwerglippfisch, Paracheilinus mccoskeri, wurde 1977 von Randall und Harmelin-Vivien wissenschaftlich beschrieben und gehört zu den sogenannten Flasher-Lippfischen. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den westlichen Indischen Ozean und angrenzende Bereiche des Indopazifiks, von der ostafrikanischen Küste über die Malediven und den Chagos-Archipel bis nach Thailand und in den Norden Sumatras. Einzelne Quellen nennen zusätzlich Fidschi; ein Nachweis aus Indonesien gilt als fraglich. Er lebt an Außenriffhängen und über Geröll- und Korallenschuttböden in etwa 5 bis 40 Metern Tiefe. Dort schwimmt er nicht am Boden, sondern im freien Wasser dicht über dem Riff und pickt Zooplankton wie Ruderfußkrebse und Larven aus der Strömung. Die Tiere leben in Haremsverbänden: Ein farbenprächtiges Männchen wird von mehreren unscheinbareren Weibchen begleitet. Wie alle Paracheilinus-Arten ist er ein proterogyner Zwitter, das heißt, Weibchen können bei Männchenmangel das Geschlecht wechseln. Der Bestand gilt als nicht gefährdet. Für den Fachhandel werden die Tiere überwiegend im Indopazifik gefangen; einen Nachzuchthinweis gibt es für diesen Artikel nicht.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen: geeignet. Der Fisch zupft weder an Stein- noch an Weichkorallen oder Anemonen und ist ein klassischer Riffaquarienbewohner. Garnelen und andere größere Wirbellose wie Krebse, Schnecken und Seesterne: in der Regel geeignet, es sind keine Probleme mit erwachsenen Tieren bekannt. Als Planktonjäger frisst er allerdings sehr kleine Organismen wie Copepoden, Amphipoden und frei schwimmende Larven; ein Teil der Mikrofauna im Becken wird also verschwinden. Winzige Jungtiere von Garnelen sollten deshalb nicht als sicher gelten. Beachten Sie zudem, dass er nicht giftig ist, aber sehr schnell und sprungfreudig reagiert; ohne Abdeckung landet er schnell außerhalb des Beckens.
Vergesellschaftung und Verhalten
Gegenüber anderen friedlichen Riffbewohnern wie Grundeln, Schleimfischen, Anemonenfischen oder ruhigen Doktorfischen gilt die Art als verträglich. Problematisch sind aggressive, futterstarke Mitbewohner, denen er im Wettbewerb um Nahrung unterliegen und die ihn dauerhaft stressen können. Untereinander ist er sozial strukturiert: Am besten hält man ein Männchen mit mehreren Weibchen. Mehrere Männchen in einem zu kleinen Becken bedrängen sich ernsthaft, ebenso kann es mit ähnlich gefärbten Paracheilinus- oder Cirrhilabrus-Arten zu Rangeleien kommen. Die Gruppe sollte nach Möglichkeit gleichzeitig oder mit den Weibchen zuerst eingesetzt werden. Ein einzelnes Männchen ist möglich, zeigt dann aber weniger Balzverhalten. Ausreichend Felsspalten als Rückzug und freier Schwimmraum sind entscheidend.
Wasserwerte und Temperatur
Salzgehalt beziehungsweise Dichte: 1,022–1,025 (etwa 33–35 ‰ Salinität). pH-Wert: 8,1–8,4. Karbonathärte: etwa 7–10 °dKH. Temperatur: 24–27 °C, kurzzeitig werden auch etwas niedrigere oder höhere Werte vertragen, stabile Verhältnisse sind aber wichtiger als Extremwerte. Nitrat und Phosphat sollten niedrig gehalten werden, Ammoniak und Nitrit müssen null sein. Sauberes, sauerstoffreiches Wasser mit mäßiger bis lebhafter Strömung kommt der Art als Freiwasserschwimmer entgegen. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine zuverlässige Verdunstungsnachfüllung halten die Dichte stabil.
Aquarium und Einrichtung
Die Angaben schwanken je nach Quelle zwischen etwa 200 und 500 Litern. Für ein einzelnes Tier halten wir ein Becken ab ca. 250 Litern mit Kantenlänge ab etwa 120 cm für sinnvoll, für eine Haremsgruppe eher 400 bis 500 Liter. Wichtig ist weniger das Volumen als eine lange Front mit freiem Schwimmraum über stabil aufgebauten Felsstrukturen mit vielen Spalten. Die Abdeckung muss lückenlos sein oder aus feinem Gitter bestehen; auch Kabel- und Schlauchdurchführungen sollten geschlossen sein. Ein Beckenrand, der mindestens 20 cm über dem Wasserspiegel liegt, bietet zusätzliche Sicherheit. Ein Sandbereich schadet nicht, wird aber nach vorhandenen Angaben nicht zwingend benötigt.
Futter und Futterumstellung
In der Natur ernährt sich der McCoskers Zwerglippfisch von Zooplankton. Im Aquarium nimmt er nach der Eingewöhnung meist fein portioniertes Frostfutter an, zum Beispiel Mysis, Artemia, Lobstereier, Copepoden und Calanus. Später folgen meist hochwertiges kleines Granulat und Flocken, wobei nicht jedes Tier Trockenfutter sofort akzeptiert. Mit Frostfutter lässt sich die Umstellung meist am sichersten gestalten; Trockenfutter sollte nach und nach untergemischt werden. Wegen des hohen Stoffwechsels sollte er zwei- bis viermal täglich in kleinen Portionen gefüttert werden. Kurz nach dem Einsetzen ist sehr feines Futter in vielen kleinen Mahlzeiten hilfreich, damit das Tier nicht abmagert. Beobachten Sie, ob alle Tiere der Gruppe fressen.
Eingewöhnung
Importierte Lippfische sind anfangs oft empfindlich und schreckhaft. Gleichen Sie Temperatur und Salzgehalt über mehrere Stunden langsam mit der Tropfmethode an das Beckenwasser an und setzen Sie die Tiere ohne Transportwasser ein. Dimmen Sie das Licht zunächst und decken Sie das Becken besonders in den ersten ein bis zwei Wochen gründlich ab, da gerade in dieser Zeit Sprünge vorkommen. Eine Quarantäne mit Beobachtung des Fressverhaltens ist empfehlenswert. Prüfen Sie bei der Ankunft Maul und Kiefer auf Verletzungen; ein Tier, das nicht frisst, braucht schnell Hilfe. Zunächst sollten kleine, feine Futterportionen mehrmals täglich angeboten werden. Ist das Tier eingewöhnt, gilt es als gut haltbar, bleibt aber auf konstante Wasserwerte angewiesen.
Geschlechtsunterschiede
Die Art ist ein proterogyner Zwitter: Alle Tiere starten als Weibchen, das dominante Tier kann zum Männchen werden, wenn kein Männchen in der Gruppe ist. Männchen sind größer, deutlich farbintensiver rot bis orange mit leuchtend blauen Streifen und tragen einen verlängerten Strahl in der Rückenflosse, den sie bei der Balz weit aufstellen. Weibchen und Jungtiere sind kleiner, blasser und unscheinbarer gefärbt. Bei der angegebenen Größe von 4 bis 6 cm ist das Geschlecht nicht zuverlässig erkennbar; Angaben dazu liegen für diesen Artikel nicht vor. Der Wechsel kann nach Berichten innerhalb von etwa zwei Wochen erfolgen.
Zucht
Im Aquarium kommt es bei guter Haltung zu Balzspielen: Das Männchen stellt Rücken- und Afterflosse auf und zeigt dabei intensive Farben, meist am späten Nachmittag. Dabei können Eier und Sperma frei ins Wasser abgegeben werden. Die winzigen Larven leben als Plankton im offenen Wasser, und ihre Aufzucht gilt als sehr schwierig; eine kommerzielle Nachzucht ist nach den verfügbaren Angaben nicht etabliert. Für diesen Artikel liegt zudem kein Nachzuchthinweis vor. Wer das Balzverhalten erleben möchte, sollte ein Männchen mit mehreren Weibchen pflegen.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Art erreicht eine Endgröße von etwa 7 bis 8 cm; die angegebene Größe von 4 bis 6 cm entspricht also meist einem noch nicht ausgewachsenen oder mittelgroßen Tier. Zur Lebenserwartung: Im Aquarium wird häufig von etwa 3 bis 6 Jahren berichtet. Nach Erfahrungswerten aus der Praxis leben als erwachsene Männchen erworbene Tiere eher 3 bis 4 Jahre, während als junge Weibchen eingesetzte Tiere bei guter Haltung bis zu 5 Jahre oder etwas länger erreichen können. Einzelne Händlerangaben nennen bis zu 7 Jahre. Für Freilandtiere liegen keine verlässlichen Angaben vor. Die Spanne sollte als Richtwert, nicht als Zusage verstanden werden.
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
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Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
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Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.