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Partner-Grundel, Amblyeleotris aurora
| Deutscher Name: | Partner-Grundel |
| Wissenschaftlich: | Amblyeleotris aurora |
| Synonyme: | Pinkband-Partnergrundel, Aurora-Partnergrundel, Pinkband-Grundel, Aurora-Grundel, Pinkbar-Grundel, Pinkbar Goby |
| Herkunft: | Westlicher Indischer Ozean von den Malediven bis Natal, auch Andamanensee |
| Riffaquarium-tauglich: | Riffgeeignet; Korallen, Garnelen und andere Wirbellose bleiben unbehelligt |
| Verträglichkeit: | Einzeln oder als Paar, ideal gemeinsam mit einem Pistolenkrebs |
| Wasserwerte: | Dichte 1,022–1,025, pH 8,1–8,4, KH 8–12 °dKH, Nitrat niedrig |
| Temperatur: | 23–27 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 300 Liter mit großer, lockerer Sandfläche |
| Futter: | Mysis, Artemia, Krill und Frostfutter für Fleischfresser, mehrmals täglich |
| Schwierigkeitsgrad: | Leicht bis mittel, anfangs scheu und transportempfindlich |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich keine sicheren Unterschiede bekannt |
| Zucht möglich: | Im Aquarium bisher keine nennenswerten Nachzuchten |
| Maximale Größe: | Bis etwa 11 cm |
| Liefergröße: | ca. 6,0-8,0 cm |
Herkunft von Partner-Grundel (Amblyeleotris aurora)
Die Partner-Grundel stammt aus dem westlichen Indischen Ozean. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von den Malediven und Sri Lanka über die Seychellen, die Komoren und Tansania bis hinunter nach Natal an der Ostküste Südafrikas; Nachweise gibt es außerdem aus der Andamanensee. Dort lebt sie an klaren Küsten- und Außenriffen auf Flächen aus grobem Sand und Korallenschutt, meist in fünf bis vierzig Metern Tiefe. Typisch für die Art ist das Zusammenleben mit Pistolenkrebsen, vor allem mit Alpheus randalli. Der Krebs gräbt und pflegt die gemeinsame Wohnröhre, während die Grundel vor dem Eingang Wache hält und ihren nahezu blinden Partner mit Flossensignalen vor Gefahren warnt. Bei Störung verschwinden beide blitzschnell im Bau. Der Körper ist weißlich bis silbrig mit fünf breiten, rosa- bis rotbraunen Querbändern, ein schräger Streifen zieht vom Auge zum Mundwinkel. Die gelbliche Schwanzflosse trägt rote, bläulich umrandete Flecken, die an eine aufgehende Sonne erinnern und der Art den Namen der Morgenröte eingebracht haben. Im Handel wird sie gelegentlich noch unter dem älteren Namen Cryptocentrus aurora oder als Pinkband-Partnergrundel geführt. Nach der Roten Liste gilt sie als nicht gefährdet.
Eignung für das Riffaquarium
Die Partner-Grundel ist für das Riffaquarium gut geeignet. Korallen, Muscheln, Schnecken und Garnelen lässt sie in Ruhe. Durch ihre Grabaktivität und die ihres Krebspartners wird der Sand umgeschichtet, sodass Korallen nicht direkt auf dem Bodengrund stehen sollten, wo sie verschüttet werden könnten. Steinaufbauten müssen fest auf dem Beckenboden ruhen, damit Grabgänge sie nicht untergraben.
Vergesellschaftung und Verhalten
Gegenüber anderen Fischen ist die Art friedlich und zurückhaltend. Artgenossen werden dagegen meist nicht geduldet, sofern es sich nicht um ein eingespieltes Paar handelt. Ideal ist die Pflege zusammen mit einem passenden Pistolenkrebs wie Alpheus randalli oder Alpheus bellulus; dann zeigt sich die Grundel deutlich häufiger. Sehr ruppige oder große räuberische Fische sind ungeeignete Mitbewohner. Wie viele Grundeln springt sie bei Schreck, eine Abdeckung oder ein Springschutz ist daher Pflicht.
Wasserwerte und Temperatur
Gepflegt wird die Partner-Grundel bei einer Dichte von 1,022 bis 1,025, einem pH-Wert von 8,1 bis 8,4 und einer Karbonathärte von 8 bis 12 °dKH. Die Temperatur sollte zwischen 23 und 27 °C liegen. Stabile Werte, niedrige Nitrat- und Phosphatgehalte und eine gute Sauerstoffversorgung sind wichtiger als einzelne Spitzenwerte.
Aquarium und Einrichtung
Empfohlen wird ein Becken ab etwa 300 Litern mit einer großen, mindestens acht bis zehn Zentimeter hohen Sandfläche aus feinem bis mittlerem Korn und eingestreutem Korallenbruch. Darin kann der Krebs stabile Gänge anlegen. Ruhige Bereiche, Höhlen in Bodennähe und eine dichte Abdeckung gehören zur Grundausstattung. Eine schwache Nachtbeleuchtung kann helfen, dass sich die Grundel nachts nicht erschreckt.
Futter und Futterumstellung
Die Partner-Grundel ist ein Fleischfresser, der vor allem treibende Nahrung aus dem Wasser schnappt und auch vom Sand aufnimmt. Geeignet sind Mysis, Artemia, Krill, fein geschnittenes Fischfleisch und hochwertiges Frostfutter für Meerwasserfische. Nach der Eingewöhnung werden oft auch Granulat und Flockenfutter angenommen. Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt sind besser als eine große Gabe, und das Futter sollte in Bodennähe ankommen.
Eingewöhnung
Neue Tiere gleicht man langsam an Temperatur und Salzgehalt des Beckens an, am besten mit der Tropfmethode über mindestens eine Stunde. Danach wird die Grundel bei gedämpftem Licht eingesetzt. In den ersten Tagen versteckt sie sich häufig; mit einem Pistolenkrebs im Becken findet sie meist schneller eine Wohnhöhle und wird zutraulicher.
Geschlechtsunterschiede
Männchen und Weibchen sind äußerlich nicht sicher zu unterscheiden. Ein Paar erkennt man am ehesten daran, dass zwei Tiere friedlich dieselbe Wohnröhre teilen.
Zucht
Die Art legt ihre Eier in der Wohnröhre ab. Nachzuchten im Aquarium sind bislang kaum dokumentiert; im Handel werden ausschließlich Wildfänge angeboten.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Partner-Grundel erreicht eine Länge von etwa 10 bis 11 Zentimetern. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
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Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.