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Pfauen-Kaiserfisch, Pygoplites diacanthus, ca. 11,0-13,0 cm
| Deutscher Name: | Pfauen-Kaiserfisch |
| Wissenschaftlich: | Pygoplites diacanthus |
| Synonyme: | Pfauenkaiserfisch, Pfauenkaiser, Regal Angelfish, Royal Angelfish, Empress Angelfish, Bluebanded Angelfish |
| Herkunft: | Rotes Meer und Indo-Pazifik, an korallenreichen Lagunen- und Außenriffen |
| Riffaquarium-tauglich: | Nur bedingt riffsicher: zupft an Weichkorallen, Krustenanemonen und Muscheln, frisst Schwämme und Manteltiere |
| Verträglichkeit: | Einzelhaltung oder erprobtes Paar; Artgenossen und andere Kaiserfische nur in sehr großen Becken |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025, pH 8,1–8,4, KH 7–12 °dKH, 24–27 °C |
| Temperatur: | 24–27 °C (Spanne in der Literatur 22–28 °C) |
| Beckengröße: | Ab ca. 1.000 Liter, für ausgewachsene Tiere eher mehr |
| Futter: | Spezialist: Schwämme und Manteltiere; im Aquarium Frostfutter, Nori, Spirulina, schwammhaltiges Futter |
| Schwierigkeitsgrad: | Anspruchsvoll, nur für erfahrene Aquarianer mit großem, eingefahrenem Becken |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich nicht sicher zu unterscheiden |
| Zucht möglich: | Im Aquarium nicht etabliert; Handelsware stammt üblicherweise aus Wildfang |
| Maximale Größe: | Ca. 20–25 cm; Lebenserwartung meist ca. 10–15 Jahre angegeben |
| Liefergröße: | ca. 11,0-13,0 cm |
Herkunft von Pfauen-Kaiserfisch (Pygoplites diacanthus)
Der Pfauen-Kaiserfisch ist der einzige Vertreter seiner Gattung und gehört zur Familie der Kaiserfische. Sein Verbreitungsgebiet ist groß: Es reicht vom Roten Meer und der ostafrikanischen Küste über den Indischen Ozean bis in den zentralen Pazifik, im Norden bis nach Japan und China, im Süden bis zum Great Barrier Reef. In der Natur lebt er an korallenreichen Riffen, sowohl in geschützten Lagunen als auch an den seewärtigen Außenriffen, meist in Tiefen von einem bis etwa fünfzig Metern, vereinzelt tiefer. Dort hält er sich gern in der Nähe von Höhlen und Spalten auf und weidet Schwämme und Manteltiere ab. Man trifft ihn einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen an. Im Handel werden Tiere aus dem Roten Meer und aus dem Indischen Ozean angeboten, die häufig als „Gelbbauch“ bezeichnet werden. Welche Fangregion oder Farbvariante genau auf diesen Artikel zutrifft, ist in der Bestellung nicht angegeben und sollte beim Lieferanten erfragt werden. Da kein Hinweis auf eine Nachzucht vorliegt, gehen wir von Wildfang aus; Nachzuchten sind bei dieser Art im Handel nicht üblich.
Eignung für das Riffaquarium
Hier lohnt sich ein ehrlicher Blick: Der Pfauen-Kaiserfisch gilt als eher gemäßigter Kaiserfisch, ist aber kein garantiert riffsicherer Pfleger. Korallen: bedingt geeignet bis ungeeignet. Er zupft erfahrungsgemäß an Weich- und Lederkorallen, Krustenanemonen und weiteren Polypen; manche Tiere lassen Korallen lange in Ruhe, andere beginnen erst nach Monaten. Vorhersagen lässt sich das nicht, und Hunger verstärkt das Verhalten. Auch Muscheln (Mantelrand) sind gefährdet. Garnelen und kleine Krebse: bedingt geeignet; ein gezieltes Jagen ist nicht typisch belegt, ganz auszuschließen ist es bei sehr kleinen Tieren aber nicht. Schwämme, Manteltiere (Seescheiden) und Röhrenwürmer: ungeeignet, denn Schwämme und Manteltiere stehen in der Natur auf seinem Speiseplan und sind im Becken nicht dauerhaft vor ihm sicher. Wer ihn pflegt, sollte mit Verlusten oder angeknabberten Korallen rechnen und das Becken entsprechend planen. Eine Giftigkeit ist bei dieser Art nicht bekannt; der Dorn am Kiemendeckel kann sich beim Fangen jedoch in Netzen verhaken.
Vergesellschaftung und Verhalten
Der Pfauen-Kaiserfisch ist gegenüber anderen Fischen meist friedlich bis halbaggressiv und zeigt sich eher scheu. Gegenüber Artgenossen und anderen Kaiserfischen kann er jedoch revierbezogen und unduldsam sein. Am sichersten ist die Einzelhaltung. Ein Paar oder mehrere Tiere sind nur in sehr großen Becken mit viel Rückzugsraum denkbar, am besten mit bereits eingespielten Tieren. Sollen später weitere Kaiserfische einziehen, ist es günstiger, Tiere deutlich unterschiedlicher Größe zu wählen. Als Mitbewohner eignen sich ruhige, nicht futterneidische Fische, die ihm beim Fressen nicht ständig die Show stehlen. Sehr rabiate Doktorfische, Drückerfische oder andere Fische, die schwächere Mitbewohner unter Druck setzen, sollten vermieden werden. Da er langsam frisst und anfangs zurückhaltend ist, brauchen Neuankömmlinge Ruhe, Schutz und eine Fütterung, bei der auch er zum Zug kommt. Springen ist kein typisches Risiko; eine Abdeckung schadet bei einem schreckhaften Tier aber nicht.
Wasserwerte und Temperatur
Gefragt sind stabile, saubere Bedingungen: Salzgehalt bzw. Dichte 1,023–1,025 (bei ca. 25 °C), pH-Wert 8,1–8,4, Karbonathärte 7–12 °dKH, Temperatur 24–27 °C; in der Literatur finden sich Spannen zwischen 22 und 28 °C. Nitrit sollte nicht nachweisbar und Nitrat niedrig sein, dazu kommen ausreichend Sauerstoff und kräftige Strömung in einem reifen Riffbecken. Wichtiger als einzelne Zahlen ist Konstanz: Starke Schwankungen von Dichte, Temperatur und KH stressen diese empfindliche Art. Kupferhaltige Medikamente werden von Kaiserfischen oft schlecht vertragen und sollten nur nach fachkundiger Beratung erwogen werden. Ein Quarantänebecken mit gleichen Wasserwerten ist hilfreich.
Aquarium und Einrichtung
Die Angaben der Fachliteratur und Händler gehen weit auseinander, von etwa 600 bis über 1.000 Litern. Als realistische Untergrenze für ein ausgewachsenes Tier empfehlen wir ein Becken ab ca. 1.000 Litern; für ein Paar oder die Gesellschaft weiterer Fische entsprechend mehr. Das hier angebotene Tier misst 11–13 cm und ist noch nicht ausgewachsen; es wächst aber langsam zu 20–25 cm heran. Das Becken sollte lang genug sein, damit er zwischen Felsaufbauten und freiem Schwimmraum pendeln kann. Aus gut verzahntem Riffgestein mit Höhlen, Spalten und Fluchtwegen schafft man die Sicherheit, die ein scheuer Kaiserfisch braucht. Ein reifes, stabil eingefahrenes Becken mit viel Aufwuchs bietet zusätzlich Nahrung.
Futter und Futterumstellung
Die Ernährung ist die größte Hürde. In der Natur besteht sie vor allem aus Schwämmen und Manteltieren, ergänzt durch kleine wirbellose Tiere und Algen. Im Aquarium lässt sich das nur annähernd nachbilden. Bewährt hat sich ein abwechslungsreiches Angebot aus Frostfutter wie Mysis, gehacktem Krill und Muschelfleisch, Rotalgen (Nori), Spirulina, schwammhaltigem Fertigfutter, Granulat und feinem Flockenfutter. Frostfutter wird dabei meist besser angenommen, Trockenfutter wird oft erst nach einer Gewöhnung gefressen. Gefüttert wird mehrfach täglich in kleinen Portionen. Wir empfehlen, ein Tier zu wählen, das bereits Ersatzfutter frisst, und beim Händler nachzufragen, was zuletzt akzeptiert wurde. Schlecht fressende Tiere magern schnell ab; ein Fressverweigerer ist kein Anfängerproblem, sondern erfordert Erfahrung und Geduld. Algenanteil im Futter gilt als unverzichtbar.
Eingewöhnung
Neuankömmlinge dieser Art sind anfangs empfindlich, deshalb gilt: Ruhe und Geduld. Das Tier sollte zunächst in ein Quarantänebecken mit Versteckmöglichkeiten einziehen. Temperatur und Salzgehalt werden langsam, etwa mit der Tropfmethode über mindestens ein bis zwei Stunden, an das Beckenwasser angeglichen; bei Dichteunterschieden eher länger. Das Licht wird währenddessen gedimmt. Anschließend das Tier ohne Transportwasser einsetzen. In den ersten Tagen wird mehrmals täglich kleines, besonders attraktives Futter angeboten, am besten Frostfutter. Viele Verluste ereignen sich erfahrungsgemäß in den ersten Wochen, meist durch Futterverweigerung oder durch Krankheiten, die ohne Quarantäne eingeschleppt wurden. Erst wenn das Tier zuverlässig frisst und gesund wirkt, sollte es in das Hauptbecken wechseln.
Geschlechtsunterschiede
Äußerlich lassen sich Männchen und Weibchen nicht zuverlässig unterscheiden. In der Natur leben Gruppen häufig als Haremsverband mit einem Männchen und mehreren Weibchen. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist im Handel nicht möglich, deshalb ist die Paarbildung im Aquarium ein Glücksfall und kein planbares Ziel.
Zucht
Eine Vermehrung im Aquarium ist bei dieser Art nicht etabliert. Tiere im Handel stammen üblicherweise aus Wildfang; ohne ausdrücklichen Hinweis (DNZ oder NZ) in der Lieferantenbezeichnung gehen wir nicht von Nachzucht aus. Für Hobby-Aquarianer ist eine Zucht praktisch nicht realistisch.
Endgröße und Lebenserwartung
Ausgewachsen erreicht der Pfauen-Kaiserfisch meist etwa 20–25 cm, vereinzelt werden bis 30 cm genannt. Das hier angebotene Tier mit 11–13 cm ist ein Jungtier bis subadultes Tier und wächst langsam; bis zur Endgröße vergehen mehrere Jahre. Zur Lebenserwartung gehen die Angaben auseinander: Für gut gepflegte Tiere im Aquarium werden meist etwa 10 bis 15 Jahre genannt, einzelne Quellen sprechen von bis zu 20 Jahren und mehr. Belastbare, wissenschaftlich abgesicherte Zahlen zum Freiland sind kaum verfügbar. Entscheidend ist offenbar, dass sich das Tier in den ersten Wochen gut einfrisst; danach gilt es als recht robust.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
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Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.