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Pilzlederkoralle aus Nachzucht, Sarcophyton ehrenbergi, Größe S–M

Aus Nachzucht

Nachzucht schont die Riffbestände in der Natur

Robuste Weichkoralle

Gilt als anspruchsarm und für Riffeinsteiger geeignet

Mittlere Strömung

Sanfter, wechselnder Wasserfluss hält die Kappe sauber

Auf Abstand achten

Sondert Terpene ab – Abstand zu Nachbarkorallen einplanen

Pilzlederkoralle aus Nachzucht, Sarcophyton ehrenbergi, Größe S–M


Auf einen Blick: Pilzlederkoralle aus Nachzucht, Sarcophyton ehrenbergi
Deutscher Name:Pilzlederkoralle aus Nachzucht
Wissenschaftlich:Sarcophyton ehrenbergi
Synonyme:Lederkoralle, Pilz-Lederkoralle, Sarcophyton, Lederkoralle Sarcophyton, Weiche Lederkoralle
Herkunft:Indopazifik und Rotes Meer; hier als Nachzucht aus dem Aquarium
Korallengruppe:Weichkoralle (Lederkoralle) mit Zooxanthellen, bildet einen Stiel mit pilzförmiger Kappe
Lichtbedarf:mittel bis stark; langsam und schrittweise an die Beleuchtung gewöhnen
Strömung:mäßig bis kräftig, wechselnd und turbulent, ohne die Kappe dauerhaft zu zerknittern
Wasserwerte:Salzgehalt 34–35 ‰ (Dichte 1,023–1,025), pH 8,1–8,4, KH 7–9 °dKH, stabile Calcium- und Magnesiumwerte
Temperatur:24–27 °C
Platzierung:mittlere Beckenzone auf stabilem Gestein, mit reichlich Abstand zu Nachbarkorallen
Ernährung:überwiegend Photosynthese über Zooxanthellen, zusätzlich feine Partikel und gelöste Nährstoffe aus dem Wasser
Wachstum:mittel bis schnell; im Idealfall mehrere Dezimeter Kappendurchmesser
Schwierigkeitsgrad:Einsteiger- bis mittleres Niveau, bei stabilen Wasserwerten gut zu pflegen
Lieferform:Größe S–M
Im Detail: Pilzlederkoralle aus Nachzucht, Sarcophyton ehrenbergi

Herkunft von Pilzlederkoralle aus Nachzucht (Sarcophyton ehrenbergi)

Die Pilzlederkoralle Sarcophyton ehrenbergi gehört zu den Lederkorallen, einer Gruppe weicher Oktokorallen, die im gesamten tropischen Indopazifik vom Roten Meer und der ostafrikanischen Küste bis in den westlichen Pazifik verbreitet ist. Beschrieben wurde die Art 1886 von Emil von Marenzeller, ihr Name erinnert an den Naturforscher Ehrenberg, der im Roten Meer forschte. In der Wissenschaft wird sie heute in der Familie der Sarcophytidae geführt. Früher gebräuchliche Namen wie Sarcophyton contortum oder Sarcophyton acutangulum gelten inzwischen als Synonyme. In der Natur wachsen Lederkorallen vor allem auf Riffdächern und in oberen Riffhängen, wo viel Licht und stetige Wasserbewegung herrschen. Dort bilden sie einen kräftigen Stiel, an dessen Ende sich eine breite, oft wellig gefaltete Kappe ausbreitet, die von unzähligen kleinen Polypen besetzt ist. Das angebotene Tier stammt aus Nachzucht, also aus der Vermehrung von Kolonien im Aquarium. Das schont die natürlichen Riffe und bringt meist eine bessere Anpassung an Beckenbedingungen mit. Die Bestimmung von Sarcophyton-Arten ist selbst für Fachleute schwierig, weil Form und Farbe stark schwanken. Die Art kann deshalb im Handel nur nach bestem Wissen zugeordnet werden.

Haltung im Riffaquarium

Die Pilzlederkoralle gilt als robuste Weichkoralle, verlangt aber ein eingefahrenes Becken mit stabilen Werten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist Konstanz, denn Schwankungen in Salzgehalt, Temperatur oder Alkalinität quittiert die Koralle gern mit geschlossenen Polypen und eingezogener Kappe. Regelmäßige Teilwasserwechsel, ein guter Abschäumer und eine zurückhaltende Fütterung des gesamten Beckens helfen, das Wasser sauber zu halten. Gelegentlich häutet sich eine Lederkoralle: Sie überzieht sich mit einem milchigen, schleimigen Film, schließt die Polypen für einige Tage und streift dann die oberste Schicht ab. Das ist ein normaler Vorgang und kein Grund zur Sorge. Bleibt der Film aber dauerhaft, löst sich Gewebe auf oder riecht es unangenehm, sollte man Wasserwerte und Nachbarschaft prüfen. Frisch geschnittene Ableger sollten nur kurz und möglichst nicht an der Luft gehandhabt werden. Aktivkohle kann helfen, gelöste Abwehrstoffe im Riffbecken abzubauen.

Licht, Strömung und Platzierung

Setzen Sie die Koralle zunächst in die mittlere Beckenzone auf stabilen Fels oder einen Sockel, an dem sie sich mit ihrem Fuß festsetzen kann. Ist sie nach einigen Wochen gut geöffnet und wächst, lässt sie sich bei Bedarf langsam weiter nach oben oder unten verschieben. Häufiges Umsetzen sollte vermieden werden, weil die Koralle dann länger geschlossen bleibt. Wichtig ist reichlich Platz: Die Kappe kann mit der Zeit mehrere Dezimeter Durchmesser erreichen und überwächst oder beschattet sonst Nachbarn. Außerdem sondert Sarcophyton chemische Abwehrstoffe ab, die empfindliche Steinkorallen und andere Nachbarn beeinträchtigen können. Ein Abstand von mindestens einer Handbreit zu anderen Korallen ist sinnvoll. Der Fuß soll nicht in Hohlräumen verklemmt sein, damit die Strömung rundherum Zugang hat und sich kein Detritus ablagert.

Wasserwerte und Spurenelemente

Für die Pilzlederkoralle eignen sich im Riffaquarium ein Salzgehalt von etwa 34–35 ‰, entsprechend einer Dichte von 1,023–1,025, ein pH-Wert von 8,1–8,4, eine Karbonathärte (KH) von 7–9 °dKH und eine Temperatur von 24–27 °C. Zusätzlich sollten Calcium (etwa 400–450 mg/l) und Magnesium (etwa 1250–1350 mg/l) im üblichen Riffbereich liegen. Nitrat und Phosphat sollten niedrig, aber nicht komplett Null sein, da die Zooxanthellen in der Koralle einen kleinen Nährstoffvorrat benötigen. Die Beleuchtung darf mittel bis stark sein, entscheidend ist eine allmähliche Gewöhnung, damit die Koralle nicht ausbleicht. Die Strömung sollte mäßig bis kräftig und wechselnd sein: Die Kappe soll sich bewegen, aber nicht dauerhaft gestaucht oder gefaltet werden.

Ernährung und Fütterung

Die Pilzlederkoralle bezieht den größten Teil ihrer Energie aus der Photosynthese ihrer Zooxanthellen, die in ihrem Gewebe leben. Bei guter Beleuchtung deckt sie damit viel, aber nicht alles ab. Zusätzlich nimmt sie feinste Partikel, Phytoplankton, Bakterien und gelöste organische Stoffe aus dem Wasser auf. In einem eingefahrenen Riffbecken genügt häufig das, was durch Futtergaben für Fische und Korallen ohnehin im Wasser schwebt. Zusätzlich kann man in Maßen feines Korallenfutter oder Planktonersatz anbieten, am besten in die Strömung gegeben, so dass es an der Kappe vorbeistreicht. Ein Zuviel schadet dem Wasser mehr, als es der Koralle nützt, besonders weil Nitrat und Phosphat in die Höhe getrieben werden und Algen fördern.

Wachstum und Vermehrung

Unter passenden Bedingungen wächst die Pilzlederkoralle mittelschnell bis zügig. Aus dem kleinen Stielansatz entwickelt sich im Lauf der Zeit eine breite Kappe, die mehrere Dezimeter Durchmesser erreichen kann. Die Vermehrung im Aquarium gelingt meist ungeschlechtlich über Ableger: Schneidet man ein Stück der Kappe oder des Stiels ab, kann es nach einer Heilungsphase auf einem Stein festwachsen. In der Natur pflanzen sich Lederkorallen zusätzlich über Eier und Spermien fort, was im Aquarium eher selten beobachtet wird. Beim Ableger-Schneiden sollten Messer oder Schere sauber sein; die Schnittfläche braucht in der Folge Ruhe und gute Wasserqualität. Beachten Sie, dass dieses Wachstum nur bei konstanter Pflege zuverlässig ist und jedes Tier unterschiedlich auf seine Umgebung reagiert.

Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen

In einem Riffbecken lässt sich die Pilzlederkoralle gut mit anderen Weichkorallen, Krustenanemonen und Fischen kombinieren, die keine Korallen anknabbern. Sarcophyton bildet jedoch Terpene und andere chemische Abwehrstoffe, die ins Wasser gelangen und empfindliche Nachbarn, vor allem manche Steinkorallen, beeinträchtigen können. Nesselgifte im klassischen Sinn sind schwach, trotzdem sollte man Abstand halten und die Koralle nicht direkt neben empfindliche SPS- oder LPS-Korallen setzen. Aktivkohle und kräftiger Wasseraustausch mildern diesen Effekt. Nicht geeignet sind Becken mit Fischen oder Wirbellosen, die gezielt an Weichkorallen fressen, etwa manche Falterfische oder spezialisierte Schnecken wie Eierschnecken. Auch die Beschattung durch große Kappen sollte bedacht werden, wenn lichtbedürftige Korallen darunter stehen.

Eingewöhnung

Nach der Ankunft sollte der Beutel zunächst ungeöffnet etwa 15–20 Minuten im Becken schwimmen, damit sich die Temperatur angleicht. Anschließend wird die Koralle mit der Tropfmethode langsam an Salzgehalt und Wasserwerte des Beckens gewöhnt, bis sich die Werte im Beutel und im Aquarium angenähert haben. Je größer der Unterschied bei Salzgehalt oder pH ist, desto langsamer sollte getropft werden, oft über 45–60 Minuten. Danach wird die Koralle vorsichtig, ohne sie lange an der Luft zu halten, in das Becken gesetzt, bevorzugt in den mittleren, mäßig beleuchteten Bereich. Das Transportwasser gehört nicht ins Aquarium. In den ersten Tagen zeigt sich die Koralle oft eingezogen und geschlossen; das ist normal. Erst nach einigen Tagen öffnet sie sich wieder und streckt ihre Polypen aus. In dieser Zeit sollte man sie ruhig stehen lassen und die Beleuchtung nicht abrupt steigern.

Lieferung

Die Pilzlederkoralle wird als Nachzucht-Ableger beziehungsweise als Einzeltier in der Größenklasse S–M geliefert. Diese Angabe beschreibt eine kleine bis mittlere Größenklasse innerhalb unseres Angebots, ist aber keine Zentimeterangabe. Jeder Ableger ist ein Individuum: Die Form von Stiel und Kappe sowie Farbton und Faltung können vom Beispielbild abweichen. Auch die Endgröße des Tieres im Aquarium hängt stark von Licht, Strömung und Pflege ab. Wir verpacken die Koralle sicher und lebendfrisch, damit sie nach der Ankunft in Ruhe eingewöhnt werden kann. Bitte planen Sie den Platz im Becken schon vor der Ankunft ein.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?

Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.

Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.

Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?

Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.

Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.

Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?

Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.

Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.

Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?

La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.

Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.

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