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Prachtanemone in zufälliger Farbe, Heteractis magnifica, Größe L–XL
| Deutscher Name: | Prachtanemone in zufälliger Farbe |
| Wissenschaftlich: | Heteractis magnifica |
| Synonyme: | Ritteri-Anemone, Magnifica-Anemone, Rosa Riesenanemone |
| Herkunft: | Tropischer Indopazifik vom Roten Meer und Indischen Ozean bis zum zentralen Pazifik |
| Lichtbedarf: | Sehr stark; langsame Gewöhnung an intensive Riffbeleuchtung |
| Strömung: | Kräftig, sauerstoffreich und wechselnd, nicht dauerhaft punktuell |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 ‰ beziehungsweise Dichte 1,024–1,026; pH 8,1–8,4; KH 7–9 °dKH |
| Temperatur: | 24–27 °C, möglichst ohne kurzfristige Schwankungen |
| Platzierung: | Erhöht auf festem Riffgestein mit geschützter Spalte für den Fuß |
| Ernährung: | Lichtversorgung durch Zooxanthellen, ergänzend kleine fleischliche Portionen |
| Symbiose mit Anemonenfischen: | Belegte Wirtsanemone für zahlreiche Arten der Anemonenfische |
| Schwierigkeitsgrad: | Sehr anspruchsvoll; nur für sehr erfahrene Meerwasseraquarianer |
| Maximale Größe: | Meist 30–50 cm Scheibendurchmesser, in Ausnahmefällen bis etwa 1 m |
| Lieferform: | Größe L–XL |
Herkunft von Prachtanemone in zufälliger Farbe (Heteractis magnifica)
Die Prachtanemone stammt aus den tropischen Regionen des Indopazifiks. Ihr großes Verbreitungsgebiet reicht vom nördlichen Roten Meer über weite Teile des Indischen Ozeans, Ostafrika und den Korallendreieck-Raum bis in den zentralen Pazifik einschließlich Französisch-Polynesiens. Sie lebt ausschließlich in warmen, lichtreichen Meeresgebieten und besiedelt vor allem stabile Hartsubstrate an Riffhängen, auf freistehenden Korallenblöcken, flachen Riffdächern und erhöhten Felskuppen. Dort sitzt sie häufig so exponiert, dass ihre dicht mit langen Tentakeln besetzte Mundscheibe intensive Sonneneinstrahlung und kräftige Wasserbewegung erhält. Der Fuß haftet fest am Gestein, während die farbige Säule bei gesunden Tieren oft gut sichtbar bleibt. Je nach Region tritt die Art einzeln oder in ausgedehnten, vermutlich durch Teilung entstandenen Gruppen auf. Kennzeichnend sind die stumpf endenden, teils leicht verdickten Tentakel und die häufig kräftig rote, violette, blaue, grüne oder bräunliche Säule. Die angebotene Farbe wird zufällig ausgewählt und kann daher von Abbildungen abweichen. Taxonomisch wird die lange als Heteractis magnifica bekannte Art heute unter Radianthus magnifica geführt.
Haltung im Riffaquarium
Diese große Wirtsanemone gehört zu den anspruchsvollsten Tieren im Riffaquarium. Sie sollte nur in einem geräumigen, vollständig eingefahrenen Becken mit zuverlässiger Abschäumung, guter Sauerstoffversorgung und über längere Zeit stabilen Bedingungen gepflegt werden. Empfehlenswert sind 24–27 °C, ein Salzgehalt von 34–35 ‰ beziehungsweise eine Dichte von 1,024–1,026, ein pH-Wert von 8,1–8,4 und eine Karbonathärte von 7–9 °dKH. Plötzliche Veränderungen von Temperatur, Salzgehalt oder KH werden schlecht vertragen. Die Beleuchtung muss sehr kräftig sein, da die Art einen erheblichen Teil ihres Energiebedarfs über eingelagerte Zooxanthellen deckt. Neu eingesetzte Tiere werden dennoch schrittweise an die volle Lichtleistung gewöhnt. Eine kräftige, wechselnde Strömung hält die Tentakel in Bewegung und versorgt das Tier mit sauerstoffreichem Wasser. Ein harter, direkter Dauerstrahl auf Mundscheibe oder Fuß ist zu vermeiden.
Licht, Strömung und Platzierung
Am besten erhält die Prachtanemone einen eigenen, erhöhten Aufbau aus stabilem Riffgestein. Eine gut erreichbare Spalte oder Vertiefung ermöglicht es ihr, den Fuß sicher zu verankern, während die Mundscheibe frei im Licht und in der Strömung steht. Sandflächen entsprechen nicht ihrem bevorzugten Standort. Stimmen Licht, Strömung oder Verankerungsmöglichkeit nicht, kann sie ihren Platz verlassen und durch das Aquarium wandern. Deshalb ist bereits vor dem Einsetzen großzügiger Abstand zu Korallen, anderen Anemonen und empfindlichen Wirbellosen einzuplanen. Auch nach längerer Standorttreue bleibt ein späteres Wandern möglich. Sämtliche Strömungspumpen und Ansaugöffnungen müssen dauerhaft mit eng anliegendem Anemonenschutz gesichert sein. Der Aufbau sollte kippsicher sein und der Anemone genügend freien Raum für ihre später stark ausladende Mundscheibe bieten.
Ernährung und Fütterung
Die im Gewebe lebenden Zooxanthellen liefern bei ausreichend intensiver Beleuchtung einen wichtigen Teil der benötigten Energie. Zusätzlich fängt die Prachtanemone planktonische und kleine tierische Nahrung mit ihren Tentakeln. Im Aquarium können gelegentlich kleine, gut aufgetaute Portionen aus Mysis, Krill, Muschelfleisch oder fein geschnittenem Garnelen- und Fischfleisch angeboten werden. Die Stücke müssen zur Größe des Tieres passen und sollten locker an die Tentakel gegeben, niemals gewaltsam in die Mundöffnung gedrückt werden. Ein bis zwei zurückhaltende Fütterungen pro Woche können bei stabilem Allgemeinzustand ausreichen; in nährstoffreicheren Systemen ist häufig weniger nötig. Große Portionen und liegen gebliebene Reste belasten das Wasser und können zu Verdauungsproblemen führen. Ein dauerhaft weit geöffneter Mund oder wiederholtes vollständiges Zusammenfallen sollte nicht durch zusätzliche Futtergaben übergangen werden, sondern Anlass zur Kontrolle aller Haltungsbedingungen sein.
Symbiose mit Anemonenfischen
Radianthus magnifica ist eine natürlich belegte Wirtsanemone zahlreicher Anemonenfische. Zu ihren bekannten Partnern gehören unter anderem Amphiprion ocellaris, Amphiprion percula, Amphiprion clarkii, Amphiprion bicinctus, Amphiprion perideraion und mehrere weitere Arten. Im Aquarium ist die Annahme einer bestimmten Anemone dennoch nicht garantiert. Sehr aufdringliche oder im Verhältnis zur Anemone große Fische können ein frisch eingesetztes, noch nicht fest verankertes Tier zusätzlich belasten. Daher sollte sich die Anemone zunächst stabilisieren können. Die Haltung ohne Anemonenfische ist ebenfalls möglich; eine Fischsymbiose ist keine Voraussetzung für die Pflege.
Wanderverhalten, Nesselkraft und Pumpenschutz
Die Prachtanemone besitzt eine deutliche bis starke Nesselkraft. Berührte Korallen und andere sessile Wirbellose können erheblich geschädigt werden, besonders wenn die Anemone wandert. Auch kleine Fische oder Garnelen sind außerhalb einer natürlichen Symbiose nicht automatisch vor den Tentakeln geschützt. Hautkontakt kann bei empfindlichen Personen Reizungen oder Quaddeln verursachen. Das Tier sollte daher möglichst nicht mit bloßen Händen berührt werden; bei notwendigen Arbeiten sind geeignete Handschuhe sinnvoll. Besondere Vorsicht gilt der empfindlichen Fußscheibe, die niemals gewaltsam vom Untergrund gelöst werden darf. Ein lückenloser Schutz aller Pumpen und Ansaugstellen ist unverzichtbar, da eine wandernde Anemone sonst schwere Verletzungen erleiden und zugleich das gesamte Aquarienwasser belasten kann.
Eingewöhnung
Nach dem Transport wird zunächst die Temperatur langsam angeglichen. Anschließend sollte das Tier über einen ausreichend langen Zeitraum behutsam an Salzgehalt und Wasserchemie des Aquariums gewöhnt werden, beispielsweise mit einer kontrollierten Tropfmethode. Große Unterschiede der Dichte dürfen nicht abrupt ausgeglichen werden. Transportwasser gelangt möglichst nicht in das Aquarium. Beim Umsetzen ist darauf zu achten, Mundscheibe, Säule und besonders den Fuß weder zu quetschen noch an scharfen Steinkanten zu verletzen. Der vorgesehene Platz sollte bereits vorbereitet und die Strömung anfangs so eingestellt sein, dass sich das Tier ohne starken Direktstrahl befestigen kann. Auch die volle Beleuchtungsstärke wird nicht schlagartig zugeschaltet, sondern über mehrere Tage angepasst. In den ersten Tagen sind Fußhaftung, Mundöffnung, Gewebespannung und wiederholtes ungewöhnliches Zusammenfallen aufmerksam zu beobachten.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Mundscheibe erreicht häufig etwa 30–50 cm Durchmesser. Sehr große Tiere können unter natürlichen Bedingungen bis ungefähr 1 m erreichen und benötigen entsprechend viel freien Raum. Die tatsächliche Ausdehnung schwankt mit Strömung, Licht, Ernährungszustand und Tageszeit deutlich. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Lieferung
Geliefert wird ein Einzeltier der relativen Handelsklasse L–XL. Diese Bezeichnung dient der Einordnung innerhalb der verfügbaren Tiere und stellt keine zugesagte Zentimetergröße dar. Eine konkrete Liefergröße wird bei diesem Profil nicht erhoben. Da der Zusatz „Farbe zufällig“ gilt, erfolgt die Auswahl der Farbvariante nach Verfügbarkeit; Färbung und Zeichnung können von Produktabbildungen abweichen. Ein Hinweis auf Nachzucht liegt in der Lieferantenbezeichnung nicht vor, daher wird keine Nachzuchtherkunft zugesagt.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?
Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.