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Scheibenanemone „Toxic Green“ (Nachzucht), Rhodactis spec., 1 Polyp
| Deutscher Name: | Scheibenanemone „Toxic Green“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Rhodactis spec. |
| Synonyme: | Rhodactis Toxic Green, Pilzanemone, Korallenanemone, Mushroom Coral, Hairy Mushroom |
| Herkunft: | Nachzucht; Gattung im Indopazifik und zentralen Pazifik verbreitet |
| Korallengruppe: | Scheibenanemone (Korallenanemone) ohne Kalkskelett |
| Lichtbedarf: | Gering bis mittel, starkes Licht meiden |
| Strömung: | Schwach bis mäßig, indirekt |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Platzierung: | Unterer Bereich, schattig, mit Abstand zu anderen Korallen |
| Ernährung: | Photosynthese, zusätzlich feines Fleisch- und Planktonfutter |
| Wachstum: | Mäßig, vermehrt sich durch Teilung |
| Schwierigkeitsgrad: | Einfach bis mittel, sehr anpassungsfähig |
| Lieferform: | 1 Polyp |
Herkunft von Scheibenanemone „Toxic Green“ (Nachzucht) (Rhodactis spec.)
Scheibenanemonen der Gattung Rhodactis gehören zu den Korallenanemonen, einer eigenen Ordnung der Blumentiere, die eng mit den Steinkorallen verwandt ist, aber kein Kalkskelett bildet. In der Natur sind sie im Indopazifik und im zentralen Pazifik verbreitet, unter anderem an den Küsten Australiens, Indonesiens und vieler Inselgruppen. Sie besiedeln flache Riffbereiche, Lagunen und geschützte Felsflächen, oft an eher schattigen Stellen unter Überhängen oder zwischen Gestein, wo sie dichte Gruppen bilden. Jeder Polyp sitzt mit einer kurzen Fußscheibe auf dem Untergrund und trägt eine breite, flache Mundscheibe, die bei Rhodactis typischerweise mit zahlreichen kurzen, verzweigten oder knotigen Tentakeln besetzt ist und dadurch samtig bis haarig wirkt. In ihrem Gewebe leben Zooxanthellen, die mithilfe des Lichts einen großen Teil der Nahrung liefern; zusätzlich können die Tiere kleine Futterpartikel fangen. Die Artbestimmung ist schwierig, weshalb Farbformen meist als Rhodactis spec. mit Handelsnamen angeboten werden. Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Nachzucht in der kräftig leuchtenden Farbform „Toxic Green“.
Haltung im Riffaquarium
Scheibenanemonen sind anpassungsfähig und kommen mit gedämpftem Licht und mäßigen Nährstoffwerten gut zurecht. Zu starkes Licht oder eine harte, direkte Strömung lassen die Mundscheibe schrumpfen oder führen dazu, dass sich der Polyp löst und einen neuen Platz sucht. Stabile Wasserwerte und eine ruhige Umgebung fördern eine schöne Ausdehnung und Färbung. Die leuchtend grüne Farbe kommt unter blaulastigem Licht besonders gut zur Geltung.
Licht, Strömung und Platzierung
Ideal ist ein Platz im unteren Beckenbereich oder an schattigeren Stellen des Riffaufbaus mit schwacher bis mäßiger, indirekter Strömung. Der Polyp sollte auf einem festen Stein oder Ablegersockel sitzen. Da Scheibenanemonen benachbarte Korallen nesseln und mit der Zeit Flächen besiedeln können, sollte ausreichend Abstand eingeplant werden.
Wasserwerte und Spurenelemente
Bewährt haben sich eine Dichte von 1,023 bis 1,025, ein pH-Wert von 8,1 bis 8,4, eine Karbonathärte von 7 bis 10 °dKH und eine Temperatur von 24 bis 26 °C. Leicht messbare Nitrat- und Phosphatwerte werden gut vertragen. Entscheidend sind gleichbleibende Bedingungen ohne starke Schwankungen.
Ernährung und Fütterung
Den Großteil ihres Energiebedarfs deckt die Scheibenanemone über die Photosynthese ihrer Zooxanthellen. Rhodactis können zusätzlich kleine Futterstücke wie Mysis, Artemia oder feines Granulat mit ihrer Mundscheibe umschließen und aufnehmen. Eine Fütterung ein- bis zweimal pro Woche bei ausgeschalteter Strömung fördert das Wachstum.
Wachstum und Vermehrung
Unter guten Bedingungen wächst die Scheibenanemone mäßig und vermehrt sich durch Teilung oder durch Abschnüren kleiner Gewebestücke an der Fußscheibe, aus denen neue Polypen entstehen. So kann aus einem einzelnen Polypen mit der Zeit eine kleine Gruppe werden.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Gegenüber Fischen und den meisten Wirbellosen sind Scheibenanemonen friedlich. Benachbarte Korallen, besonders Steinkorallen, können sie jedoch mit ihren Nesselzellen schädigen und überwachsen. Ausreichend Abstand ist daher wichtig. Manche Kaiserfische und Falterfische zupfen an den Polypen.
Eingewöhnung
Den Beutel zunächst 15 bis 20 Minuten im Aquarium schwimmen lassen, damit sich die Temperatur angleicht. Danach den Polypen über 30 bis 60 Minuten mit der Tropfmethode an den Salzgehalt gewöhnen. Anschließend an einer schattigen Stelle mit wenig Strömung platzieren und bei Bedarf das Licht langsam steigern.
Lieferung
Geliefert wird ein einzelner Nachzucht-Polyp, in der Regel auf einem kleinen Stein oder Ablegersockel. Die Größe der Mundscheibe und die Farbintensität können je nach Lieferung leicht variieren.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?
Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.