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Schwarzband-Schwalbenschwänzchen, Chromis retrofasciata

Voll riffgeeignet

Lässt Korallen, Garnelen und andere Wirbellose völlig in Ruhe.

Schwarzes Querband

Hellbrauner Körper mit breitem schwarzem Band vor dem hellen Schwanz.

Ideal in der Gruppe

In einer Gruppe ab etwa sechs Tieren friedlich und lebhaft.

Klein und lebhaft

Bleibt mit etwa 5 bis 6 cm klein und belebt das Freiwasser.

Schwarzband-Schwalbenschwänzchen, Chromis retrofasciata


Auf einen Blick: Schwarzband-Schwalbenschwänzchen, Chromis retrofasciata
Deutscher Name:Schwarzband-Schwalbenschwänzchen
Wissenschaftlich:Chromis retrofasciata
Synonyme:Schwalbenschwänzchen, Schwarzstreifen-Riffbarsch, Schwarzband-Chromis, Black-bar Chromis
Herkunft:Westpazifik: von Indonesien und den Philippinen bis Fidschi, nördlich bis zu den Ryukyu-Inseln, südlich bis Neukaledonien
Riffaquarium-tauglich:Geeignet – frisst weder Korallen noch Garnelen oder andere Wirbellose
Verträglichkeit:Friedlich; am besten in einer kleinen Gruppe ab etwa sechs Tieren, einzeln oft zänkisch
Wasserwerte:Dichte 1,023–1,025 (ca. 34–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 7–11 °dH
Temperatur:24–27 °C
Beckengröße:Ab etwa 250 bis 300 Litern für eine Gruppe
Futter:Zooplanktonfresser: Mysis, Artemia, Copepoden, Cyclops, Granulat und Flockenfutter
Schwierigkeitsgrad:Einfach bis mittel – robust, braucht aber regelmäßige Fütterung
Geschlechts-Unterschiede:Kaum erkennbar; Männchen meist etwas größer, zur Balz kräftiger gefärbt
Zucht möglich:Haftlaicher mit Paarbildung; Männchen bewacht das Gelege, Aufzucht sehr schwierig
Maximale Größe:Etwa 5 bis 6 cm
Liefergröße:ca. 2,0-3,0 cm
Im Detail: Schwarzband-Schwalbenschwänzchen, Chromis retrofasciata

Herkunft von Schwarzband-Schwalbenschwänzchen (Chromis retrofasciata)

Das Schwarzband-Schwalbenschwänzchen ist ein Riffbarsch des tropischen Westpazifiks. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Indonesien und den Philippinen über Papua-Neuguinea, die Salomonen und Vanuatu bis nach Fidschi und Tonga, im Norden bis zu den Ryukyu-Inseln Japans und im Süden bis Neukaledonien und zum Great Barrier Reef. Die Art lebt in korallenreichen Bereichen klarer Lagunen und an seewärtigen Riffhängen. Nachgewiesen ist sie von etwa zwölf bis über hundert Metern Tiefe, am häufigsten trifft man sie jedoch in mittleren Tiefen zwischen fünfzehn und dreißig Metern an. Dort hält sie sich einzeln oder in kleinen Gruppen dicht über stark verzweigten Steinkorallen auf, zwischen deren Ästen sie bei Gefahr sofort verschwindet. Tagsüber steht sie in der Strömung und schnappt nach Zooplankton, nachts ruht sie geschützt im Korallengeäst. Ihr hellbraun bis gelblich getönter Körper wird kurz vor dem Schwanzstiel von einem breiten schwarzen Querband unterbrochen, dahinter sind Schwanzstiel und Schwanzflosse hell abgesetzt. Diese markante Zeichnung gab ihr den deutschen wie den englischen Namen. Früher wurde die Art zur Gattung Chromis gezählt und ist im Handel noch oft unter diesem Namen zu finden. Im Handel wird sie seltener angeboten als die bekannten grünen Schwalbenschwänzchen.

Eignung für das Riffaquarium

Im Riffaquarium ist die Art bestens geeignet. Sie lässt Stein- und Weichkorallen, Anemonen, Muscheln, Schnecken sowie Putzer- und Partnergarnelen völlig in Ruhe. Als Planktonfresser nutzt sie lediglich kleinste Krebstierlarven aus dem Freiwasser. Verzweigte Steinkorallen oder ein ähnlich strukturierter Riffaufbau bieten ihr die Rückzugsorte, die sie aus dem natürlichen Lebensraum kennt.

Vergesellschaftung und Verhalten

Das Schwarzband-Schwalbenschwänzchen gilt als friedlicher Riffbarsch, solange es in einer Gruppe gepflegt wird. Einzeltiere oder sehr kleine Gruppen werden dagegen häufig zänkisch und verteidigen ihren Platz. Bewährt hat sich eine Gruppe von etwa sechs Tieren, die gleichzeitig eingesetzt werden. In den ersten Tagen kommt es oft zu kleineren Rangeleien, bis eine Rangordnung steht; später bilden sich nicht selten Paare. Als Mitbewohner passen andere friedliche Fische wie Grundeln, Kardinalbarsche, Feenbarsche und kleinere Lippfische. Sehr ruppige Arten, die beim Füttern alles für sich beanspruchen, sowie Raubfische, die kleine Fische fressen, sind ungeeignet.

Wasserwerte und Temperatur

Die Art bevorzugt stabile Riffbedingungen mit klarem, gut bewegtem Wasser: Dichte 1,023 bis 1,025 bei 25 °C, entsprechend etwa 34 bis 35 Promille Salzgehalt, pH-Wert 8,1 bis 8,4, Karbonathärte 7 bis 11 °dH und eine Temperatur von 24 bis 27 °C. Niedrige Nitrat- und Phosphatwerte, regelmäßige Teilwasserwechsel und eine kräftige, wechselnde Strömung fördern Wohlbefinden und Farbe.

Aquarium und Einrichtung

Für eine Gruppe empfiehlt sich ein Becken ab etwa 250 bis 300 Litern mit offenem Schwimmraum vor einem gut strukturierten Riffaufbau. Verzweigte Korallen, Spalten und Höhlen dienen als Schlafplätze und Rückzugsorte. Eine Abdeckung oder ein Überlaufkamm mit Netz ist sinnvoll, da aufgeschreckte Riffbarsche gelegentlich springen.

Futter und Futterumstellung

Als Zooplanktonfresser ist das Schwarzband-Schwalbenschwänzchen auf mehrere kleine Mahlzeiten am Tag angewiesen. Gut angenommen werden Frostfutter wie Mysis, Artemia, Copepoden, Cyclops und Bosmiden, dazu feines Granulat und Flockenfutter. Die Umstellung auf Frost- und Trockenfutter gelingt in der Regel rasch. Für dauerhaft gute Kondition sollte die Fütterung abwechslungsreich sein und auf zwei bis vier Portionen täglich verteilt werden, damit auch rangniedere Tiere satt werden.

Eingewöhnung

Den Transportbeutel zunächst etwa 15 Minuten im Becken schwimmen lassen, damit sich die Temperatur angleicht. Anschließend mit der Tropfmethode über 30 bis 60 Minuten langsam Aquarienwasser zugeben, bis Salzgehalt und pH angepasst sind. Die Fische danach ohne Transportwasser einsetzen und die Beleuchtung einige Stunden gedimmt lassen. Mehrere Tiere einer Gruppe sollten möglichst gleichzeitig eingesetzt werden, damit sich die Rangordnung gemeinsam bildet.

Geschlechtsunterschiede

Männchen und Weibchen lassen sich äußerlich kaum unterscheiden. Männchen werden meist etwas größer und zeigen während der Balz und beim Laichen eine kräftigere, teils veränderte Färbung. Weibchen erscheinen zur Laichzeit fülliger.

Zucht

Zur Fortpflanzung bilden sich deutliche Paare. Die Eier werden als Haftlaich auf eine zuvor gereinigte harte Unterlage gelegt und vom Männchen bewacht und befächelt. Die winzigen Larven leben anschließend planktisch und benötigen feinstes Lebendfutter, weshalb eine Aufzucht im Aquarium sehr schwierig ist. Nachzuchten sind im Handel nicht erhältlich.

Endgröße und Lebenserwartung

Das Schwarzband-Schwalbenschwänzchen erreicht eine Länge von etwa 5 bis 6 cm. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

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Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.

Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?

La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.

Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.

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