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Tomini-Borstenzahndoktor, Ctenochaetus tominiensis
| Deutscher Name: | Tomini-Borstenzahndoktor |
| Wissenschaftlich: | Ctenochaetus tominiensis |
| Synonyme: | Tominis-Borstenzahndoktor, Tomini-Borstenzahndoktorfisch, Tominis Borstenzahn-Doktorfisch, Tomini Tang, Tomini Surgeonfish, Orangetip Bristletooth, Yellowtip Bristletooth, Flame Fin Tang |
| Herkunft: | Westlicher Zentralpazifik, u. a. Indonesien, Philippinen, Salomonen, Fidschi |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallen: geeignet; Garnelen und andere Wirbellose: geeignet (Einzeltiere können abweichen) |
| Verträglichkeit: | Einzelhaltung ratsam; gegenüber Artgenossen und anderen Borstenzähnern unverträglich, bei anderen Doktorfischen Vorsicht |
| Wasserwerte: | Dichte 1,022–1,025, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH, 24–27 °C |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Je nach Händlerangabe ab ca. 500 bis 800 Liter; mit Schwimmraum großzügig planen |
| Futter: | Algenaufwuchs, Nori, Spirulina-Flocken oder -Granulat, herbivores und fleischiges Frostfutter in kleinen Stücken |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel bis anspruchsvoll; eher für erfahrene Halter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich keine verlässlichen Unterschiede bekannt |
| Zucht möglich: | Keine Nachzucht im Aquarium etabliert; Freilaicher |
| Maximale Größe: | Bis ca. 16 cm; Liefergröße hier 5–8 cm |
| Liefergröße: | ca. 5,0-8,0 cm |
Herkunft von Tomini-Borstenzahndoktor (Ctenochaetus tominiensis)
Der Tomini-Borstenzahndoktor gehört zur Familie der Doktorfische und wurde 1955 von John Randall wissenschaftlich beschrieben. Sein Artname verweist auf die Tomini-Bucht auf Sulawesi in Indonesien. Verbreitet ist er im westlichen Zentralpazifik; die Angaben reichen von Indonesien und den Philippinen über die Salomonen und Fidschi bis in die Region um Tonga. Dort lebt er in geschützten Buchten und an Riffabhängen mit reichem Korallenbewuchs, meist einzeln oder in kleinen Gruppen. Die Art gilt nach der Roten Liste als nicht gefährdet. Wie alle Borstenzahndoktoren besitzt er feine, kammartige Zähne und raspelt damit Algenfilm, Aufwuchs und organische Ablagerungen von Steinen und Sand. Auffällig sind die eckig auslaufenden Rücken- und Afterflossen, die bei Ctenochaetus einzigartig sind. Erwachsene Tiere zeigen einen braungrauen Körper, orange bis gelb gesäumte Flossen und eine bläulich-weißliche, im Alter sichelförmige Schwanzflosse. Jungtiere sind bräunlich mit gelben, blauen und weißen Akzenten, die Färbung entwickelt sich erst im Laufe der Monate. Im Handel stammen die Tiere in der Regel aus Wildfängen, meist über Indonesien. Er gilt als kleiner Vertreter seiner Gattung, wirkt aber sehr schlank und ausdauernd schwimmend.
Eignung für das Riffaquarium
Gegenüber Korallen ist die Art geeignet: Als Aufwuchsraspler interessiert er sich für Algenfilm und Detritus auf Gestein, nicht für Korallengewebe. Auch gegenüber Garnelen, Krebsen, Schnecken und anderen Wirbellosen gilt er als geeignet, da er sie nicht jagt. Ganz ausschließen lässt sich individuelles Fehlverhalten, etwa das Anknabbern von sehr weichen Polypen oder Muschelmänteln, bei keinem Doktorfisch; beobachte neue Tiere deshalb in den ersten Wochen. Im Riffbecken ist er vor allem ein nützlicher Mitbewohner, weil er Algenfilm im Zaum hält. Ehrlich gesagt liegt das Risiko weniger bei den Wirbellosen als bei Mitfischen: Ein Tang mit Skalpell am Schwanzstiel kann bei Streit andere Fische verletzen. Das Skalpell kann außerdem Hände beim Fangen und Umsetzen schneiden; eine gesicherte Giftwirkung ist nicht bekannt. Wie viele Doktorfische kann er bei Schreck aus dem Becken springen, daher gehört eine gut schließende Abdeckung zur Pflicht.
Vergesellschaftung und Verhalten
Der Tomini-Borstenzahndoktor ist von Natur aus eher ein Einzelgänger. Gegenüber Artgenossen und anderen Borstenzahndoktoren der Gattung Ctenochaetus zeigt er deutliche Revieraggression, weshalb Einzelhaltung die sicherste Lösung ist. Auch mit anderen Doktorfischen kann es Streit geben, besonders bei ähnlicher Körperform oder Färbung oder bei Futterkonkurrenz; einzelne Händler berichten von guter Verträglichkeit, andere von ernsthaften Auseinandersetzungen. Wer mehrere Doktorfische pfleger möchte, braucht ein sehr großes, strukturiertes Becken, wenig Sichtkontakt zwischen den Revieren und möglichst gleichzeitigen Besatz kleiner Tiere. Friedliche Fische anderer Familien wie Zwergkaiser, Riffbarsche oder Grundeln werden in der Regel toleriert. Neu hinzukommende Fische können in den ersten Tagen verfolgt werden. Rückzugsmöglichkeiten im Riffaufbau und freier Schwimmraum davor entschärfen vieles. Bei Revierkämpfen setzt er sein Skalpell ein.
Wasserwerte und Temperatur
Stabile, saubere Bedingungen sind wichtiger als ein theoretischer Idealwert. Empfohlen sind eine Dichte von 1,022 bis 1,025 (entsprechend rund 31 bis 35 Promille Salzgehalt), ein pH-Wert von 8,1 bis 8,4, eine Karbonathärte von etwa 7 bis 10 °dKH und eine Temperatur von 24 bis 27 °C. Händler nennen teils etwas weitere Temperaturspannen; im Riffbecken hat sich ein ruhiger Bereich um 25 bis 26 °C bewährt. Nitrat und Phosphat sollten niedrig bleiben, die Strömung kräftig und das Wasser gut mit Sauerstoff versorgt sein. Die Art gilt als empfindlich gegenüber Salzwasser-Pünktchenkrankheit (Cryptocaryon). Daher lohnt sich eine Quarantäne, eine gute Wasserqualität und eine stressarme Haltung. Schwankungen bei Dichte und Temperatur sollten vermieden werden.
Aquarium und Einrichtung
Die Angaben der Händler schwanken deutlich, von etwa 300 und 500 bis hin zu 700 und 800 Litern. Das liegt daran, dass der Fisch zwar nur bis rund 16 cm lang wird, aber ein ausdauernder, aktiver Schwimmer ist, der viel offene Strecke und Aufwuchsfläche braucht. Plane deshalb lieber ein großes Riffbecken ab etwa 500 Litern ein, bei Vergesellschaftung mit anderen Fischen eher mehr. Das Becken sollte lang statt hoch sein, mit Höhlen und Spalten im Riffaufbau und freiem Schwimmraum. Ein gut eingefahrenes Becken mit viel Gesteinsaufwuchs ist wichtig, weil er dort ständig weidet. Die Abdeckung muss dicht schließen, damit er nicht herausspringt. Für Jungtiere mit 5 bis 8 cm sind kleinere Becken kurzfristig denkbar, langfristig aber nicht ausreichend.
Futter und Futterumstellung
In der Natur ist der Tomini-Borstenzahndoktor ein Aufwuchsraspler, der Algenfilm, Detritus und feine organische Beläge von Gestein und Sand aufnimmt. Im Aquarium sollte die Ernährung deshalb überwiegend pflanzlich sein. Bewährt haben sich getrocknete Nori-Algen an einer Clips, Spirulina-Flocken oder Granulat, pflanzenbetontes Frostfutter und Meeresalgen; ergänzend nimmt er kleine Mysis, Artemia oder zerkleinerten Krill gern an. Frisch eingewöhnte Wildfänge fressen anfangs oft nur am Gestein. Biete dann mehrmals täglich kleine Mengen an, lass das Licht im Becken Algenfilm wachsen und gewöhne den Fisch langsam an Frost- und Trockenfutter, indem du erst Frostfutter in kleinen Stücken und danach Granulat oder Flocken ergänzt. Ein gut gefütterter Tang bleibt ruhiger und kräftiger. Vitaminisiertes Futter ist sinnvoll. Zu eiweißreiche Kost sollte nicht den Hauptteil ausmachen.
Eingewöhnung
Setze den Fisch zunächst in Quarantäne, bevor er ins Hauptbecken zieht. Gleiche Temperatur und Salzgehalt langsam mit der Tropfmethode an, mindestens über eine bis zwei Stunden, am besten bei gedämpftem Licht. Fange ihn nicht mit dem Netz ein, sondern lass ihn in einen Behälter schwimmen, weil sich das Skalpell im Netz verhaken kann und beim Anfassen gefährlich für Hände und Fisch ist. Neue Fische sollten in den ersten Tagen beobachtet werden, damit kein Streit entsteht und Futter angenommen wird. Setze neue Doktorfische im Zweifel zeitgleich und wähle ein gut mit Algenaufwuchs ausgestattetes Becken. Wildfänge können anfangs scheu sein und sind für Salzwasser-Pünktchenkrankheit anfällig; stabile Werte und Ruhe helfen, ohne dass sich Krankheiten sicher ausschließen lassen.
Geschlechtsunterschiede
Äußerlich lassen sich Männchen und Weibchen nach den vorliegenden Angaben nicht verlässlich unterscheiden. Unterschiede zwischen Jungtieren und erwachsenen Tieren betreffen vor allem die Färbung und die Form der Schwanzflosse, nicht das Geschlecht.
Zucht
Eine Nachzucht im Aquarium ist bei dieser Art nicht etabliert, und Nachzuchten werden nicht gehandelt. Wie viele Doktorfische ist er ein Freilaicher: Die Eier werden im freien Wasser abgegeben und treiben mit der Strömung, eine Brutpflege gibt es nicht. Die Larven durchlaufen eine pelagische Phase, die im Aquarium bislang kaum gelingt. Gehandelte Tiere stammen deshalb aus dem Freiland.
Endgröße und Lebenserwartung
Der Tomini-Borstenzahndoktor erreicht in der Natur eine Standardlänge von bis zu etwa 16 cm, im Aquarium bleibt er oft etwas kleiner; die hier angebotenen Tiere mit 5 bis 8 cm sind noch jung. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor. Händler- und Hobbyangaben reichen von rund 5 bis über 10 Jahren, ohne dass eine belastbare Quelle vorliegt. Plane daher vorsichtig mit vielen Jahren Haltung und einem entsprechend großen Becken.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.