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Warzen-Anglerfisch, Antennarius maculatus
| Deutscher Name: | Warzen-Anglerfisch |
| Wissenschaftlich: | Antennarius maculatus |
| Synonyme: | Clown-Anglerfisch, Warty Frogfish, Clown Frogfish, Wartskin Angler, Wartskin Frogfish |
| Herkunft: | Tropischer Indopazifik, von Mauritius und den Malediven bis Indonesien, Philippinen, Papua-Neuguinea und Salomonen; Küstenriffe in geringer Tiefe |
| Riffaquarium-tauglich: | Nicht riffsicher: frisst Garnelen, Krebse und kleine Fische; gegenüber Korallen bedingt geeignet, da er sie nicht frisst, aber darauf sitzen kann |
| Verträglichkeit: | Einzelgänger und Lauerjäger; Artgenossen und alle Tiere, die ins Maul passen, gelten als Beute – am besten Einzelhaltung im Artenbecken |
| Wasserwerte: | Dichte 1,022–1,025 (ca. 30–35 ‰ Salzgehalt), pH 8,1–8,4, KH ca. 7–10 °dKH, 24–27 °C |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Für ein einzelnes Tier ab ca. 200 Liter empfohlen (Quellen nennen teils 120–300 Liter) |
| Futter: | Kleine Fische, Garnelen und Mysis; im Aquarium Frostfutter wie Stint, Garnelen- oder Muschelfleisch, oft erst nach Gewöhnung |
| Schwierigkeitsgrad: | Nur für erfahrene Meerwasseraquarianer geeignet |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich keine verlässlichen Unterschiede bekannt |
| Zucht möglich: | Im Handel nicht als Nachzucht üblich; Aquarium-Nachzucht kaum etabliert |
| Maximale Größe: | Endgröße ca. 10–15 cm (Quellen abweichend); Liefergröße hier 4–5 cm. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor. |
| Liefergröße: | ca. 4,0-5,0 cm |
Herkunft von Warzen-Anglerfisch (Antennarius maculatus)
Der Warzen-Anglerfisch Antennarius maculatus gehört zur Familie der Anglerfische (Antennariidae) und wurde 1840 von Desjardins nach Tieren von Mauritius beschrieben. Sein Verbreitungsgebiet reicht über weite Teile des tropischen Indopazifiks: von Mauritius und den Malediven über Singapur, Indonesien und die Philippinen bis nach Papua-Neuguinea, zu den Salomonen und nach Neukaledonien, nördlich bis Japan und südlich bis nach Queensland. Er lebt in geschützten Lagunen und an Küstenriffen, meist in geringer Tiefe zwischen etwa 1 und 20 Metern. Dort sitzt er fast regungslos zwischen Schwämmen, Großalgen, Weichkorallen oder auf Geröll und ist dank seiner warzigen, schuppenlosen Haut kaum von seiner Umgebung zu unterscheiden. Jungtiere erinnern in ihrer hellen, oft gelblichen Färbung mit rotem Rand an Nacktschnecken, Erwachsene passen ihre Farbe über Wochen dem Untergrund an. Seinen Beutefang betreibt er mit einer zur Angel umgebauten Rückenflossenstrahl, an deren Ende ein fischähnlicher Köder wippt. Die Art gilt nach Angaben der IUCN als nicht gefährdet. Im Handel sind Tiere dieser Art überwiegend Wildfänge; die Artbestimmung innerhalb der Gattung ist wegen der großen Farbvielfalt nicht immer einfach, Jungtiere werden leicht mit verwandten Arten verwechselt.
Eignung für das Riffaquarium
Ehrlich gesagt ist der Warzen-Anglerfisch kein Fisch für das klassische Riffbecken. Garnelen, kleine Krebse und kleine Fische sind für ihn Beute und werden blitzschnell eingesaugt; sein Maul ist erstaunlich dehnbar, sodass auch Tiere in der Nähe seiner eigenen Größe in Gefahr sind. Für Garnelen, Krebse und kleine Fische ist er daher ungeeignet. Gegenüber sessilen Wirbellosen wie Steinkorallen, Weichkorallen oder Anemonen gilt er als bedingt geeignet: Er frisst sie nicht, kann sich aber auf Korallen setzen und sie dadurch reizen oder bedrängen, zudem sitzt er gern auf Schwämmen und Weichkorallen. Für größere, wehrhafte Wirbellose lässt sich keine verlässliche Pauschalaussage treffen; hier empfiehlt sich Vorsicht. Eine Giftigkeit des Fisches ist in den Quellen nicht belegt, trotzdem sollten Rückenflossenstacheln beim Umsetzen mit Vorsicht behandelt werden. Als Pflegeobjekt passt er am besten in ein ruhiges, speziell dafür eingerichtetes Artenbecken mit Lebendgestein und mäßiger Strömung.
Vergesellschaftung und Verhalten
Der Warzen-Anglerfisch ist ein Einzelgänger und Lauerjäger. Er jagt nicht aktiv, sondern wartet bewegungslos auf Beute, die er mit seiner Angel anlockt. Anderen Fischen gegenüber ist er nicht streitlustig, doch alles, was in sein Maul passt, ist potenzielle Nahrung – das gilt ausdrücklich auch für kleine Mitbewohner, die erst nachts oder im Laufe der Zeit ins Blickfeld geraten. Artgenossen werden nicht geduldet, auch Paarhaltung ist ausgeschlossen, da Kannibalismus vorkommt. Vergesellschaftung ist höchstens mit deutlich größeren, friedlichen Fischen denkbar, die weder als Beute noch als Störenfriede auftreten; aggressive Beckengenossen können den trägen Fisch beim Fressen verdrängen oder bedrängen. Am sichersten und stressärmsten ist die Einzelhaltung in einem ruhigen Artenbecken.
Wasserwerte und Temperatur
Benötigt stabiles, sauberes Meerwasser: Dichte 1,022–1,025 (entspricht etwa 30–35 ‰ Salzgehalt), pH-Wert 8,1–8,4, Karbonathärte (KH) etwa 7–10 °dKH und eine Temperatur von 24–27 °C (Quellen nennen teils bis 28 °C). Wichtiger als einzelne Zahlen ist die Konstanz: Schwankungen bei Salzgehalt und Temperatur sollten vermieden werden. Nitrit und Ammonium dürfen nicht nachweisbar sein; ein eingefahrenes Becken mit funktionierender Filterung ist Voraussetzung. Mäßige bis geringe Strömung kommt dem Bodenbewohner entgegen, ebenso gedämpftes Licht und Verstecke zwischen Gestein.
Aquarium und Einrichtung
Für ein einzelnes Tier empfehlen wir ein eingefahrenes Becken ab etwa 200 Litern. Quellen nennen Werte zwischen rund 120 und 300 Litern; der Warzen-Anglerfisch schwimmt kaum, benötigt aber ausreichend Rückzugs- und Sitzplätze sowie stabile Wasserwerte, die in größeren Becken leichter zu halten sind. Wichtig ist eine feste Aufbauten-Struktur mit Lebendgestein, Schwämmen oder Algenbereichen als Ansitz. Das Becken sollte abgedeckt sein, und Pumpen- und Strömungsansaugungen sind sinnvoll zu sichern, da der träge Fisch nicht schnell ausweicht. Jungtiere von 4–5 cm wachsen noch heran; planen Sie gleich für die spätere Endgröße.
Futter und Futterumstellung
In der Natur frisst die Art kleine Fische und Krebstiere. Im Aquarium akzeptiert sie meist Futterfische, Garnelen, Mysis, Krill, Stint sowie Muschel- und Fischfleischstücke. Anfangs ist lebendes Futter oft hilfreich; die Umstellung auf Frostfutter gelingt vielen Tieren mit Geduld, wenn das Futter an einer Pinzette oder einem Futterstab langsam vor dem Maul bewegt wird. Einzelne Tiere bleiben jedoch heikel, deshalb ist der Futterstatus vor dem Kauf zu klären. Trockenfutter wird in der Regel nicht als Hauptnahrung angenommen. Da der Fisch sich kaum bewegt, benötigt er nur wenige Mahlzeiten; die Portionen sollten klein bleiben, damit er nicht verfettet. Übrig gebliebene Futterreste sofort entfernen.
Eingewöhnung
Setzen Sie den Fisch im Transportbeutel zunächst zur Temperaturangleichung ins Becken und geben Sie ihn dann in ein Gefäß. Mit der Tropfmethode gleichen Sie Temperatur und Salzgehalt langsam an: Über ein bis zwei Stunden tropft Beckenwasser mit Luftschlauch und Absperrhahn hinzu, bis das Volumen etwa verdoppelt ist. Danach setzen Sie das Tier vorsichtig ein, ohne das Transportwasser mit hineinzugeben. Anschließend braucht er einen ruhigen Platz mit Sitzmöglichkeit und gedämpftes Licht. Bieten Sie in den ersten Tagen passendes Futter an und beobachten Sie, ob der Fisch frisst. Ein besonders geschwächtes oder abgemagertes Tier sollte nicht erworben werden.
Geschlechtsunterschiede
Äußerlich lassen sich bei dieser Art keine verlässlichen Geschlechtsunterschiede erkennen. Weibchen mit Laich dürften zur Laichzeit rundlicher wirken, belegt ist dies für Aquarientiere jedoch nicht; Geschlechtsbestimmung ist im Handel nicht üblich.
Zucht
Im Freiland sind die Geschlechter getrennt, die Befruchtung erfolgt äußerlich. Die Eier treiben in einem gelatineartigen Schleimband an der Oberfläche, die Larven leben ein bis zwei Monate im freien Wasser, bevor sie sich am Riff ansiedeln. Im Handel werden Warzen-Anglerfische in der Regel als Wildfänge angeboten; eine routinemäßige Nachzucht ist nicht etabliert. Vereinzelt wird von Laichabgaben im Aquarium berichtet, die Larvenaufzucht gilt jedoch als äußerst anspruchsvoll. Da Artgenossen als Beute angesehen werden können, ist das Zusammenhalten zweier Tiere für Zuchtversuche riskant.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Endgröße wird in Quellen unterschiedlich angegeben, meist mit etwa 10–15 cm (einzelne Angaben liegen bei ca. 10 cm). Die hier angebotenen Tiere mit 4–5 cm sind noch nicht ausgewachsen und legen im Aquarium noch zu. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?
Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.