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Weißkehl-Doktorfisch, Acanthurus leucosternon, ca. 7,0-9,0 cm
| Deutscher Name: | Weißkehl-Doktorfisch |
| Wissenschaftlich: | Acanthurus leucosternon |
| Synonyme: | Weißkehldoktor, Pazifik Weißkehldoktor, Blauer Doktorfisch, Powder Blue Tang, Powder Blue Surgeonfish |
| Herkunft: | Indischer Ozean, von Ostafrika über Malediven und Sri Lanka bis Indonesien; im Handel überwiegend Wildfang |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallen und Wirbellose: in der Regel geeignet; Gesamtbewertung nur bedingt, da sehr großes Becken nötig |
| Verträglichkeit: | Einzelhaltung empfohlen; gegenüber Artgenossen und anderen Doktorfischen oft sehr aggressiv |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025 (ca. 33–35 PSU), pH 8,1–8,4, KH ca. 7–12 °dKH, 24–27 °C |
| Temperatur: | 24–27 °C (Spanne in Quellen 23–28 °C) |
| Beckengröße: | Ab ca. 1.000 Liter, besser 1.500 Liter und etwa 2 m Kantenlänge |
| Futter: | Überwiegend Algen- und Pflanzenkost; zusätzlich Nori, Spirulina-Futter, Mysis, Artemia und Frostfutter |
| Schwierigkeitsgrad: | Anspruchsvoll, nur für erfahrene Meerwasseraquarianer; sehr anfällig für Parasiten |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich keine zuverlässigen Unterschiede bekannt |
| Zucht möglich: | Im Aquarium nicht etabliert; im Handel werden Wildfänge angeboten |
| Maximale Größe: | Im Aquarium meist ca. 20–25 cm; Quellen nennen bis 30 cm und mehr; Lebenserwartung ca. 5–10 Jahre |
| Liefergröße: | ca. 7,0-9,0 cm |
Herkunft von Weißkehl-Doktorfisch (Acanthurus leucosternon)
Der Weißkehl-Doktorfisch gehört zu den auffälligsten Vertretern der Doktorfische und lebt im tropischen Indischen Ozean. Sein Verbreitungsgebiet reicht von der ostafrikanischen Küste über die Malediven, die Chagos-Inseln und Sri Lanka bis nach Indonesien, wo er zum Beispiel um Sumatra und Bali vorkommt; auch von der Weihnachtsinsel ist er bekannt. Im Handel taucht er gelegentlich als „Pazifik“-Weißkehldoktor auf, was geografisch irreführend ist, denn sein Schwerpunkt liegt eindeutig im Indischen Ozean. Er bewohnt flache, strömungsreiche Riffdächer, Außenriffe und Riffkanten in etwa 0 bis 25 Metern Tiefe und weidet dort Algenaufwuchs von Fels und Korallenskeletten ab. Mal zieht er einzeln durchs Riff, mal tritt er in größeren Fressgruppen auf, mit denen er die Reviere anderer Algenfresser überwinden kann. Seine Färbung ist unverwechselbar: ein leuchtend blauer Körper, ein schwarzer Kopf, eine weiße Kehle und eine gelbe Rückenflosse. Der Bestand gilt nach der Roten Liste der IUCN als nicht gefährdet. Die angebotenen Tiere stammen nach unserem Kenntnisstand aus Wildfängen; ohne ausdrücklichen NZ- oder DNZ-Hinweis des Lieferanten ist eine Nachzucht nicht anzunehmen. Die hier angebotenen Jungtiere von etwa 7 bis 9 Zentimetern sind noch weit von ihrer Endgröße entfernt.
Eignung für das Riffaquarium
Gegenüber Korallen ist der Weißkehl-Doktorfisch in der Regel unproblematisch: Er ernährt sich vorwiegend von Algen und lässt Stein-, Leder- und Weichkorallen nach gängiger Erfahrung in Ruhe. Auch gegenüber Garnelen, Einsiedlern, Schnecken und anderen Wirbellosen gilt er als geeignet. Dennoch bewerten wir ihn insgesamt nur als bedingt riffgeeignet, denn er ist ein sehr aktiver, kräftiger Schwimmer, der in zu kleinen oder dicht dekorierten Aufbauten schnell an Grenzen stößt und dort Stress, Aggression und Krankheiten begünstigt. Ein Riff mit großzügigen Schwimmkorridoren und stabil befestigten Korallen und Steinen ist Voraussetzung. Er weidet zudem Algenaufwuchs auf Gestein und Scheiben ab. Rechne außerdem mit den scharfen, skalpellartigen Dornen am Schwanzstiel: Sie dienen der Verteidigung, können Mitbewohner verletzen und beim Hantieren auch Schnittwunden an den Händen verursachen. Eine Giftigkeit ist nicht bekannt. Bei Erschrecken kann ein Doktorfisch aus dem Becken springen, daher sollte das Aquarium gut abgedeckt sein.
Vergesellschaftung und Verhalten
Dieser Doktorfisch ist eine Art mit ausgeprägtem Revierverhalten. Gegenüber Artgenossen und besonders gegenüber anderen Doktorfischen, vor allem solchen mit ähnlicher Körperform oder Farbe, kann er sehr aggressiv auftreten. Wir empfehlen deshalb die Einzelhaltung. Wer dennoch mehrere Doktorfische pflegen möchte, braucht ein sehr großes Becken mit viel Platz und sollte die Tiere möglichst gleichzeitig einsetzen; ein Gelingen ist nicht garantiert. Später hinzukommende Doktorfische werden oft bedrängt. Mit friedlicheren Fischen, die nicht wie Doktorfische aussehen und bereits eingewöhnt sind, kommt er meist besser zurecht, kann aber kleinere, scheue Arten ebenfalls herumschubsen, wenn sein Raum knapp wird. Wegen seines hohen Schwimmbedarfs passt er nicht zu sehr ruhigen, empfindlichen Beckenbewohnern. Gruppenhaltung kommt nur in riesigen Anlagen in Frage und gilt als sehr schwierig.
Wasserwerte und Temperatur
Der Weißkehl-Doktorfisch braucht konstant saubere, sauerstoffreiche Bedingungen. Wir empfehlen eine Dichte von 1,023–1,025 (entspricht etwa 33–35 PSU), einen pH-Wert von 8,1–8,4, eine Karbonathärte von etwa 7–12 °dKH und eine Temperatur von 24–27 °C; Quellen nennen teils 23–28 °C. Wichtiger als einzelne Werte ist die Stabilität: Schon kleine, schnelle Schwankungen, zum Beispiel durch unvorsichtiges Dosieren von Kalkwasser, können bei dieser Art Stress und Krankheitsausbrüche begünstigen. Ergänzend zu starker Strömung und guter Filterung wird häufig eine UVC-Anlage empfohlen. Nitrat und Phosphat sollten niedrig gehalten werden, und regelmäßige Teilwasserwechsel gehören zur Pflege. Werte regelmäßig testen und Veränderungen immer langsam vornehmen.
Aquarium und Einrichtung
Der Weißkehl-Doktorfisch ist ein Dauerschwimmer und braucht viel Platz. Als Untergrenze nennen Quellen ab etwa 1.000 bis 1.200 Litern; für eine artgerechte Pflege halten wir ein Becken mit rund 1.500 Litern und einer Kantenlänge von etwa 2 Metern für sinnvoll. Die Aufbauten sollten Steinaufbauten an die Rückwand rücken und einen weiten, freien Schwimmraum lassen. Ein kleineres Aquarium führt bei dieser Art sehr schnell zu Stress, Revieraggression und Krankheitsanfälligkeit. Weil der Fisch als Jungtier klein erscheint, sollte die endgültige Beckengröße schon vor dem Kauf feststehen. Für Neuzugänge und für Behandlungen ist zusätzlich ein separates Quarantänebecken nötig.
Futter und Futterumstellung
In der Natur weidet er überwiegend Algenaufwuchs. Im Aquarium sollte das Futterangebot daher pflanzlich betont sein: Nori-Algen auf einem Futterclip, Spirulina-haltiges Flocken- und Granulatfutter, Algenmischungen sowie nach Verfügbarkeit Salat oder Löwenzahn. Ergänzend nehmen viele Tiere Mysis, Artemia, Krill und weitere Frostfutter-Sorten. Bei frisch importierten Wildfängen kann die Futterumstellung zäh verlaufen. Biete deshalb mehrmals täglich kleine Portionen an, wechsle das Angebot, probiere Trocken- und Frostfutter parallel und beobachte, ob der Bauch rund bleibt und die Fische aktiv fressen. Ein bewachsenes Riffgestein mit Algenbewuchs ist ein guter Zusatz. Eine mangelhafte Ernährung schwächt das Immunsystem und erhöht die Anfälligkeit für Parasiten.
Eingewöhnung
Der Weißkehl-Doktorfisch gilt als eine der empfindlichsten Doktorfisch-Arten und ist besonders anfällig für Weißpünktchenkrankheit (Cryptocaryon) und weitere Parasiten. Wir empfehlen, das Tier zunächst in einem ruhigen, bestens abgedeckten Quarantänebecken zu halten, idealerweise mit UVC-Klärer, und es dort beim Fressen zu beobachten. Zum Einsetzen wird der Beutel geöffnet und Temperatur und Salzgehalt über längere Zeit langsam mit der Tropfmethode angeglichen; das Transportwasser sollte nicht ins Becken gelangen. Setze am besten bei gedämpftem Licht ein. Beobachte in den ersten Wochen Atmung, Fressverhalten, Körperfarbe und äußere Veränderungen. Das Aquarium muss zu diesem Zeitpunkt längst eingefahren und stabil sein. Neue Doktorfische sollten nie ohne Plan zu bereits vorhandenen Tieren dazukommen. Eine Garantie für eine erfolgreiche Eingewöhnung kann es nicht geben.
Geschlechtsunterschiede
Männchen und Weibchen lassen sich äußerlich nach unserem Kenntnisstand nicht zuverlässig unterscheiden. Auch die Färbung ändert sich beim Heranwachsen nicht nennenswert. Bei den angebotenen Jungtieren ist eine Geschlechtsbestimmung nicht möglich.
Zucht
Im Freiland laicht die Art im Freiwasser, nach Angaben einiger Quellen in Paaren. Die Eier werden freigesetzt und treiben mit der Strömung davon, die Larven entwickeln sich im offenen Meer. Eine Nachzucht im Aquarium ist nach unserem Kenntnisstand nicht etabliert; die im Handel angebotenen Tiere sind in der Regel Wildfänge. Ohne ausdrücklichen NZ-Hinweis des Lieferanten sollte daher keine Nachzucht angenommen werden.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Angaben zur Endgröße schwanken je nach Quelle erheblich: Im Aquarium werden meist etwa 20 bis 25 Zentimeter erreicht, einzelne Quellen nennen bis zu 30 Zentimeter, und Freilandmaße können noch größer ausfallen. Die hier angebotenen Tiere von 7 bis 9 Zentimetern sind Jungtiere und wachsen noch deutlich. Zur Lebenserwartung: Im Freiland werden etwa fünf Jahre genannt, im Aquarium bei guter Pflege bis etwa zehn Jahre oder etwas länger. Deutlich höhere Angaben bis 40 Jahre halten wir für nicht ausreichend belegt. Planen solltest du daher mit einer Pflegezeit von mehreren Jahren, abhängig von Haltung, Ernährung und Gesundheit.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Comment les animaux marins sont-ils expédiés ?
Nous expédions les poissons marins, crevettes, étoiles de mer, coraux et anémones exclusivement par transporteur agréé pour animaux vivants, en express de nuit. Chaque animal ou corail voyage dans un sachet individuel rempli d’eau de mer et d’oxygène, dans une boîte isotherme en polystyrène – avec un pack chauffant par temps froid.
Les animaux marins sont des articles sur commande avec un délai de livraison de 2 à 5 jours. Veillez à ce que le colis puisse être réceptionné le jour de la livraison afin que les animaux rejoignent rapidement l’aquarium.
Comment acclimater les animaux marins à leur arrivée ?
Commencez par baisser l’éclairage de l’aquarium. Laissez flotter les sachets fermés 15 à 20 minutes à la surface pour égaliser la température. Ajoutez ensuite lentement l’eau de l’aquarium au goutte-à-goutte dans un récipient contenant les animaux jusqu’à ce que la salinité et le pH soient identiques – environ 30 à 45 minutes pour les poissons, nettement plus lentement (60 à 90 minutes) pour les crevettes, étoiles de mer et oursins, très sensibles aux variations de salinité.
Transférez ensuite les animaux sans verser l’eau de transport dans l’aquarium. Évitez autant que possible d’exposer les étoiles de mer, bivalves et éponges à l’air. Gardez un éclairage réduit le premier jour et nourrissez seulement le lendemain.
Que faut-il savoir sur les coraux et les anémones ?
Habituez progressivement les coraux à la lumière : placez-les d’abord un peu plus bas ou à l’ombre, puis à leur emplacement définitif après quelques jours. Gardez une distance avec les coraux voisins, car de nombreuses espèces développent des filaments urticants. Veillez à un brassage adapté à l’espèce.
Les anémones peuvent se déplacer – protégez donc les pompes et les surverses avec une grille. Pour les zoanthes (Zoanthus, Palythoa), portez toujours des gants et une protection oculaire, car ils peuvent contenir de la palytoxine ; ne faites jamais bouillir, ne brossez pas et ne rincez pas les colonies sous pression.
Quels paramètres d’eau pour les animaux marins ?
La plupart des habitants du récif se portent bien dans ces valeurs : salinité 33–35 ‰ (densité d’environ 1,023–1,025 à 25 °C), température 24–26 °C, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, calcium 400–450 mg/l et magnésium 1 250–1 350 mg/l, avec des nitrates et phosphates bas. La stabilité des paramètres est plus importante que des valeurs ponctuelles parfaites.
Vous trouverez les indications propres à chaque espèce dans la description du produit.